Drei auf einen Streich: Die Lage der Insel Sizilien an der Stiefelspitze des italienischen Festlandes sorgt dafür, dass du im Urlaub die Wahl zwischen drei Meeren hast. Sizilien ist umgeben vom Ionischen Meer im Osten, dem Tyrrhenischen Meer im Norden und dem Mittelmeer im Süden. Auf einer Küstenlänge von 1152 Kilometern findest du im Urlaub deshalb eine Vielzahl an Stränden. Welcher für wen geeignet ist? Wir haben den Überblick.

Mondello Beach

Nur 20 Minuten entfernt von Palermo ist der Mondello Beach ein beliebter Treffpunkt. Früher galt der eineinhalb Kilometer lange Strand als Hotspot der Reichen und Schönen, heute kommen Einheimische und Urlauber hierher und genießen das Panorama, denn der Strand liegt exponiert zwischen dem Monte Pellegrino und dem Monte Gallo.

Mondello liegt exponiert zwischen dem Monte Pellegrino und dem Monte Gallo.

Der Mondello Beach ist auch ein Hotspot für die Surferszene und bekannt als einer der besten Plätze Italiens, um auf den Wellen zu reiten. Doch auch Badegäste kommen voll auf ihre Kosten, denn die Infrastruktur ist prima: Es gibt Restaurants, Bars und Beachclubs.

San Vito Lo Capo

Ein Allrounder-Strand liegt im Nordwesten von Sizilien: Der Strand von San Vito Lo Capo hat für jeden etwas zu bieten. Der Küstenabschnitt erstreckt sich über drei Kilometer. Es gibt Sonnenschirme, Liegen, Shops und Wassersportverleiher und in der nahe gelegenen Stadt viele Restaurants, Bars und Hotels.

Stadtansicht von San Vito lo Capo auf Sizilien.

Die Strandpromenade ist prima zum Flanieren, außerdem gibt es in der Nähe viele Ausflugsziele, unter anderem den Leuchtturm und den Monte Monaco. Am Strand kommen auch Wassersportler auf ihre Kosten: Hier findet jährlich ein großes Kitesurf-Festival statt.

Capo d’Orlando

An der Nordküste ist der Strand der Kleinstadt Capo d’Orlando ein beliebtes Ziel. Entlang des Fischerdorfes erstreckt sich ein acht Kilometer langer Strand, an dem sich Strandabschnitte, Buchten und Klippen abwechseln.

Der Strand von Capo d'Orlando erstreckt sich über acht Kilometer.

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Am schönsten ist die Bucht San Gregorio mit Blick auf die Äolischen Inseln und die Inseln Alicudi und Filicudi. Ins Dorf dauert es von hier auch nur wenige Minuten, wo du das essen kannst, was die Fischer an Land gebracht haben: die frischesten Fische und Meeresfrüchte.

Cefalù

Im Norden liegt der mittelalterliche Ort Cefalù. Hier gibt es nur einen Strand, der hat es aber drauf: Vom Sandstrand aus hat man einen tollen Blick auf die charakteristischen Häuser, an der Strandpromenade gibt es viele Bars und Cafés.

Strand und Altstadt von Cefalu an der Küste von Palermo.

Der Strand ist wegen der Nähe zum pittoresken Ort und seiner Ausstattung mit Liegen, Schirmen und Duschen in der Hauptsaison sehr beliebt. Wer will, kann aber tricksen und ein Ferienhaus mit einem eigenen Strandabschnitt mieten.

Caldura 

Nicht weit von Cefalù liegt der versteckte Strand von Caldura, der als ruhige Alternative zu Cefalù gilt. Um ans Wasser zu kommen, muss man über eine verborgene Treppe nach unten gehen.

Um an den Strand Caldura zu kommen, muss man über eine verborgene Treppe nach unten gehen.

Wer unten ankommt, wird mit einem malerischen Kieselsteinstrand belohnt, der umgeben ist von bizarren Felsen, kleinen Buchten, blauen Wellen und jeder Menge Sonne.

Playa di Catania

An der Ostküste Siziliens liegt die große Stadt Catania und einer der längsten Strände auf Sizilien: Der 30 Kilometer lange Strandabschnitt zieht sich hinunter bis nach Syrakus und ist vollends auf Gäste eingestellt.

Der menschenleere Strand von Cefalu auf Sizilien.

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Die Region und der Strandabschnitt sind bei Urlaubern bekannt, denn hier liegen viele Hotels und Ferienhäuser. Auch die meisten Pauschalangebote, die es für Sizilien gibt, führen an den weitläufigen Playa de Catania.

Isola Bella

Wer in der Gegend von Cantina Urlaub macht, findet nördlich der Stadt einen malerischen Strand, vor dem eine zauberhafte kleine Insel liegt. Das Ziel sind der Ort Taormina und der Strand Mazzarò, der lediglich durch eine Sandbank von der Isola Bella getrennt ist.

Blick auf die malerische Insel Isola Bella.

Das Wasser hier ist glasklar und ideal, um zu schnorcheln. Zur Insel kommt man über eine schmale Sandbank. Selbst bei Flut kann man zur Isola Bella schwimmen.

Marinello

An der Nordostküste ist der Strand von Marinello nahe der Kleinstadt Oliveri ein prima Ziel. Der Strand hat die Form einer geschwungenen Sandzunge, die zwei Kilometer ins Meer reicht. Dazu kommt eine exponierte Lage, denn Marinello liegt im gleichnamigen Naturreservat und besteht aus einem Lagunengebiet mit Brackseen.

Der Strand von Marinello hat die Form einer geschwungenen Sandzunge.

Das Wasser ist klar und warm, der Strand breit und weich. Wer will, schwimmt hier nicht nur, sondern begibt sich auch auf das Wasser: Bei einer Bootsfahrt offenbart sich die Schönheit des Strandes, direkt an einem Vorgebirge gelegen, besonders gut.

Giardini Naxos

Im Süden von Taormina erstreckt sich der Strand der Giardini Naxos, der wegen seiner Lage einzigartig ist: In unmittelbarer Nähe sonnt man sich am Fuße des Ätna und nur wenige Schritte vom Antiken Theater von Taormina und dem archäologischen Park von Naxos entfernt.

Giardini Naxos ist ein klassischer Badeort und besonders bei jungen Urlaubern beliebt.

Der Strand wechselt zwischen Sand- und Kieselabschnitten und hat alles, was man braucht: eine Strandpromenade mit Bars, Cafés, Restaurants, Shops, Clubs und Lounge-Bars. Das Nightlife ist hier inkludiert.

Riviera dei Ciclopi

Ein weiterer Strand in der Nähe des Ätna liegt im Osten der kleinen Gemeinde Aci Castello. An der Riviera dei Ciclopi badest du an einem von Vulkanstein geprägten Strand mit Blick auf den berühmten Vulkan und schwarze Vulkanstein-Hügel, die hier aus dem Wasser ragen.

Die Zyklopeninseln Isole dei Ciclopi liegt beim Fischerdorf Aci Trezza.

Seinen Namen hat der Küstenabschnitt übrigens nach der griechischen Heldenfigur Odysseus: Die Geschichte der griechischen Mythologie, in der er am Strand einen Zyklopen besiegt hat, soll hier stattgefunden haben.

Scala dei Turchi

An der Küste von Realmonte erzählt die Scala dei Turchi eine spannende Geschichte: Die „Treppe der Türken“ erhielt ihren Namen, da früher türkische Piraten hier einfielen. Dazu kommt, dass über die Jahrzehnte ein treppenartiges Muster im weißen Kalksteinfelsen entstand.

Geheimnisvolles Ambiente an der Scala dei Turchi, der Treppe der Türken.

Die Kulisse ist großartig, der Weg nicht ganz so easy: Zum Strand muss man ein paar steile Pfade entlang des Felsens bewältigen. Als Belohnung gibt es eine tolle Aussicht und ein paar vergnügte Badestunden.

Guidaloca 

Im Westen der Insel, zwischen Castellammare del Golfo und dem Naturpark Zingaro, ist der Strand von Guidaloca ein beliebtes Ziel. Zwar gibt es hier Kieselsteine statt Sand, doch das mediterrane Ambiente mit Agaven, Palmen und Sträuchern machen das wieder wett.

Der Kieselstrand Guidaloca liegt zwischen Castellammare del Golfo und dem Naturpark Zingaro.

Dazu kommt, dass der Strand prima ausgestattet ist. Es gibt Sonnenliegen, Schirme und Sportverleihe, dazu einige Cafés und Restaurants. Wer will, kann hier auch Jetski fahren oder schnorcheln gehen.

Calamosche

Im Naturreservat Vendicari im Südosten Siziliens liegt der idyllische Strand Calamosche. Der Weg vom Parkplatz ans Wasser führt über zwei Kilometer mitten durch die Natur. Mit etwas Glück trifft man unterwegs Flamingos und andere Vögel.

Im Südosten Siziliens liegt der idyllische Strand Calamosche.

Am Strand angekommen, erwartet dich eine Lagune mit glasklarem Wasser, die zwischen Felsen eingebettet ist. Da viele Urlauber den Spaziergang an den Strand scheuen, ist hier nie viel los.

San Lorenzo

Ganz in der Nähe erlebst du das Gegenteil zur ruhigen Bucht von Calamosche. Der Strand von San Lorenzo ist bekannt für sein tropisches Ambiente und für seine gute Infrastruktur: Neben Strandbetten und Schirmen gibt es ein Restaurant und kostenloses WLAN.

Der Strand von San Lorenzo ist bekannt für seine gute Infrastruktur.

In unmittelbarer Nähe liegen auch die Orte Marzamemi und Noto, wo du noch mehr Auswahl hast, wenn du nach dem Schwimmen essen oder shoppen gehen möchtest.

Eloro 

Etwas außerhalb von Noto liegt ein Strand, der als Naturparadies bekannt ist. Am Strand von Eloro werden regelmäßig die Eier der Karettschildkröten auf dem Sand abgelegt. Deshalb gibt es auch keinerlei Infrastruktur vor Ort, dafür aber pralle Natur.

Der Strand Eloro etwas außerhalb von Noto gilt als Naturparadies.

Die Umgebung wirkt rau und wild, das Wasser ist flach abfallend und kristallklar und Urlauber finden jede Menge Ruhe. Vom Parkplatz am nördlichen Eingang des Naturschutzgebietes von Vendicari führt ein Weg über 300 Meter an den Strand.

Fontane Bianche

Nur rund 16 Kilometer entfernt von Syrakus entfernt liegt der Strand Fontane Bianche, der seinen Namen von den Süßwasserquellen erhielt, die hier emporsprudeln. Der Strand ist rund drei Kilometer lang und bietet azurblaues Wasser und einen flach abfallenden Einstieg ins Wasser.

Der Strand Fontane Bianche ist rund drei Kilometer lang.

Vor Ort gibt es Strandbars, Restaurants, Supermärkte und Verleihstationen für Tretboote und Kanus. Im Sommer kann es hier recht voll werden, dennoch sind die Strände rund um Syrakus weniger besucht als jene in den Touristenorten.

Capo Passero

Ganz im Süden von Sizilien liegt das Capo Passero, das einst bekannt wurde als Versteck eines Piraten. Heute kommen viele Urlauber hierher, da es mehrere kleine Sandstrände gibt.

Die Isola delle Correnti bei Porto Palo di Capo Passero ist der südlichste Ort Siziliens.

Die Lage ist optimal, denn hier kann man nicht nur am Strand die Seele baumeln lassen, sondern in unmittelbarer Nähe viel erleben: zum Leuchtturm oder der Burg von Tafuri spazieren, mit dem Kanu auf dem Meer schippern oder das Fischerdorf besuchen.