Sonne, Sonnenschein und ein perfekter Strand, was kann schöner sein? Nichts, denken sich viele Reisende. Für diese Strandsehnsucht liefert der US-Sender CNN jetzt die passenden Destinationen. In einem Strand-Ranking der schönsten Strände der Welt stellt der Sender Traumdestinationen nach Reisezeiten vor. 

Von Januar bis Dezember warten kristallklares Wasser, Palmen und eine leichte Brise, die durch die Haare weht. Wir präsentieren dir unsere Ranking-Favoriten. Und auch, wenn Reisende einige momentan noch nicht besuchen können, laden sie zumindest zum Tagträumen ein. 

Januar: Baia do Sancho in Fernando de Noronha, Brasilien

Die Insel Fernando do Noronha liegt etwa 350 Kilometer vor der Küste Brasiliens und hat streng limitierte Besucherzahlen, denn sie ist ein Inselparadies, wie es im Buche steht. Dort erwartet dich der Traumstrand Baia do Sancho.

Sein Markenzeichen sind das smaragdfarbene Wasser, vulkanische Felsformationen und ein Sand, der feinstem Puderzucker Konkurrenz macht – perfekt für einen Urlaub im Januar, wenn es in Deutschland kalt und regnerisch ist. Über dieser perfekten Strandkulisse thront ein tiefblauer Himmel. Kein Wunder also, dass Baia do Sancho bereits 2019 und 2020 Platz eins bei den „Travellers’ Choice Awards“ als der schönste Strand der Welt besetzte. 

Die Baia do Sancho verkörpert für viele den Inbegriff eines perfekten Strandes.

Februar: Nungwi in Sansibar, Tansania

Auch am nördlichen Zipfel von Sansibar liegt einer der schönsten Strände der Welt: Nungwi. Bei Ebbe und Flut kann dort in kristallklarem Wasser geschwommen werden. Der feinkörnige, lange Sandstrand und spektakuläre Sonnenuntergänge gehören zum Repertoire von Nungwi.

Außerdem ist Nungwi ein Schildkrötenparadies. Leider verfangen sich immer wieder Exemplare in den Netzen der Fischer. Diese werden dann auf den Rettungsstationen gesund gepflegt. Besucherinnen und Besucher können die Stationen besuchen, die Tiere füttern und in manchen Anlagen auch mit ihnen schwimmen. 

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Nicht nur für Schildkröten ein Paradies: Nungwi auf Sansibar.

März: Puka Beach in Boracay, Philippinen

Ein bisschen kommt man sich vor wie in Defoes „Robinson Crusoe“, wenn man Puka Beach auf der Insel Boracay betritt. Der einsame Strand kann einem das Gefühl vermitteln, allein hier gestrandet zu sein.

Wem diese Vorstellung gefällt, der kann den breiten Sandstrand, der als Kite- und Windsurf-Spot gilt, in vollen Zügen genießen. Getrennt vom Rest der Insel wird der Strand von einem dschungeligen Hügel. 

Gestrandet: Wer sich wie Robinson Crusoe fühlen möchte, ist hier richtig.

April: Porto-Moniz-Lavapools auf Madeira, Portugal

Unser Favorit aus den April-Gewinnern im CNN-Ranking sind eindeutig die Lavapools in Porto Moniz auf Madeira. Streng genommen sind die Lavabecken zwar kein Strand, aber sie gehören zu den schönsten Orten der Welt, um im Meer zu baden.

Entstanden vor über 6000 Jahren bei einem Vulkanausbruch, bieten die sonnenerwärmten Lavabecken feinste Meerwasserqualität und Tauchgänge zum Entdecken kleiner Fische. Beeindruckend ist auch, wie die mächtigen Wellen gegen die Lavabecken schlagen. Ein perfekter Hintergrund rundet dieses Meerwasserbad-Vergnügen ab: Es schießen üppig bewucherte Berge rund um Porto Moniz in den Himmel.

Baden in natürlichen Pools aus Lavagestein: Das wird in Porto Moniz Wirklichkeit.

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Mai: Playa de Sant Sebastià in Barcelona, Spanien

Zu Fuß von der Innenstadt Barcelonas zu erreichen, sorgt der Strand Sant Sebastià für ein Stadt-Strand-Erlebnis der chilligen Art. Kleine Chiringuitos verteilen sich über die einzelnen Strandabschnitte und tragen mit entspannter Musik, die leise durch den Wind getragen wird, zur Entspannung bei.

1100 Meter zählt der Strandabschnitt, der sich mit der Playa de la Barceloneta verbindet. In den frühen Abendstunden, wenn viele Touristinnen und Touristen schon den Heimweg angetreten haben, zieht es die Einheimischen an den Strand. Dann ist die Zeit für ein After-Work-Getränk mit Blick aufs Meer und sanftes Gitarrenspiel, das einen die Hektik der quirligen Stadt vergessen lässt. 

Am Strand von Barcelona lässt sich die Hektik der Stadt vergessen.

Juni: Bonifacio auf Korsika, Frankreich

Am südlichsten Zipfel Korsikas liegt die Stadt Bonifacio, imposant auf einem Kreidefelsen erbaut. Beeindruckend heben sich die weißen Kalksteinwände, auf denen die Stadt thront, vom türkis schimmernden Meer ab. Neben vielen Grotten, die das Meer in die Sandsteinfelsen gewaschen hat, finden sich in der Umgebung der Festungsstadt auch 20 Strände.

Neben leicht erreichbaren Sandstränden gibt es an den Kreidefelsen zahlreiche versteckte Badebuchten, die man erst einmal finden muss. Wer nicht lange suchen möchte, gelangt vom Naturhafen aus zu Stränden wie der feinsandigen Plage de l’Arinella.

Einsame und versteckte Strände finden sich rund um Bonifacio im Süden von Korsika.

Juli: Amrum in Deutschland

Im Juli hat es sogar eine deutsche Insel in die Top-Five-Strandspots des CNN-Rankings geschafft. Amrum hat mit dem breitesten Strand Europas, der bis zu ein Drittel der Insel einnimmt, malerischen Dünenlandschaften und der Möglichkeit, bei Ebbe eine Wattwanderung zur Nachbarinsel Föhr zu machen, überzeugt. 

Die Sandbank der ruhigen und naturbelassenen Insel misst knapp 15 Kilometer Länge und 1,5 Kilometer Breite und verspricht damit quasi den größten Badestrand Europas. Frische Nordseeluft und eine wunderbare Weitläufigkeit ergänzen das Stranderlebnis. 

Der Strand von Amrum hat überzeugt: Im Juli gilt er als eines der Traumziele schlechthin.

August: Cassis in Frankreich

Der Küstenort Cassis am französischen Mittelmeer in der Provence besticht durch bunte Fischerhütten, türkisfarbenes Meer und steile Klippen mit Panoramablick. Weiße Kalkfelsen im Westen und Pinienwälder und Weinberge im Osten rahmen das pittoreske Fischerörtchen idyllisch ein.

Im Nationalpark Calanques warten fjordähnliche Buchten zwischen Kalkgestein darauf, entdeckt zu werden. Eine davon ist die kleine Felsenbucht Calanque d’En-Vau, die nur mit dem Kajak oder durch eine etwa zweistündige Wanderung erreicht wird. Genug Wasser, Verpflegung und gutes Schuhwerk sind hier ein Muss. Die abgelegene Bucht entschädigt für die Strapazen allemal. 

Nur per Kajak und über eine anspruchsvolle Wanderung zu erreichen: Die Calanque d’En-Vau bei Cassis.

September: Sarakiniko-Strand auf Milos, Griechenland

Der Sarakiniko-Strand an der Nordküste der griechischen Insel Milos wirkt wie ein Ort aus einer anderen Welt. Die weißen Felsen und der Kontrast zu dem azurblauen Meer haben Sarakiniko zu einer Touristenattraktion gemacht. Als Mondlandschaft wird die Kulisse mit dem beeindruckenden Farbenspiel auch bezeichnet. Taucher und Schnorchlerinnen kommen hier auf ihre Kosten, so gibt es zahlreiche Höhlen und ein Schiffswrack zu entdecken.

Wer den Adrenalinkick sucht, springt von den kreidebleichen Felsen ins blaue Nass. Bemerkenswert ist auch die Farbgebung der Strandlandschaft zu unterschiedlichen Zeiten. Während morgens alles gelb-orange-pink leuchtet, dominieren das blaue Wasser und die bleichen Felsen den Strand am Mittag.

Der Sarakiniko-Strand wird auch als Mondlandschaft von Griechenland bezeichnet.

Oktober: Paradise Beach in Südafrika

Im Oktober  ist ein Traumstrand genau das Richtige, um im Winter von den idyllischen Eindrücken zu zehren. Der Paradise Beach in Südafrika ist einer der fünf Gewinner-Strände der CNN-Redakion und liegt unweit des bekannten Wellenreiter-Hot-Spots Jeffreys Bay.

Dieser Strand macht seinem Namen alle Ehre. Er ist wenig besucht und anstelle von Touristinnen und Touristen gehen dort nur die Einheimischen surfen. Mit Glück hat man den kilometerlangen Strand sogar für sich und kann Wale und Delfine beobachten.

Paradise Beach bietet einsame Stranderlebnisse, Surfmöglichkeiten und Whale-Watching.

November: Playas de Papagayo auf Lanzarote, Spanien

Die Playas de Papagayo im Naturpark Los Ajaches sind sechs traumhafte Strände auf der kanarischen Insel, die zwischen hohen Felsklippen eingekapselt sind. Hier beeindrucken nicht nur die idyllische Umgebung, sondern vor allem die Unterwasserwelt der Strände.

Taucherinnen, Schnorchler und Passagiere von Booten mit Glasboden werden seit 2016 durch das einzige Unterwassermuseum Europas verzaubert. Das hat auch CNN überzeugt. In einer Tiefe von zwölf bis 14 Metern sind Skulpturen des Künstlers Jason deCaires Taylor zu bestaunen, die als künstliches Riff dienen und aus insgesamt zehn Teilen bestehen. So gibt es beispielsweise Hybridskulturen aus Mensch und Kaktus, die die harmonische Einheit von Mensch und Natur darstellen sollen. 

Die Playa de Papagayo ist nicht nur über dem Meeresspiegel ein Traum, im Wasser erwartet Taucher ein besonderes Erlebnis.

Dezember: Ehukai Beach Park in North Shore, Hawaii

Hawaii, der 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten, ist das Zuhause einer der berühmtesten und gefährlichsten Wellen der Welt. Am Ehukai Beach Park bricht die sogenannte Banzai Pipeline. Die perfekt geformte Welle zieht Surferinnen und Surfer aus der ganzen Welt an. Doch Vorsicht ist geboten: Nicht jeder schafft es aus den langen Pipes wieder heraus. 

Die besten Surfer der Welt und Schaulustige zieht es in den Ehukai Beach Park auf Hawaii.

Die drei aufeinander folgenden Riffe erzeugen unterschiedlich brechende Wellen und es ist ein Spektakel, dem Naturschauspiel und Surferinnen und Surfern vom Strand aus zuzusehen. Leicht zu finden ist Ehukai allerdings nicht, keine auffälligen Schilder oder Reklamen kündigen den Surf-Hot-Spot an. Wer über den Küstenhighway Kamehameha anreist, sollte daher aufmerksam sein, um den kleinen Parkplatz nicht zu verpassen.