Einmal wie Emily in der beliebten Netflix-Serie „Emily in Paris“ durch die Stadt der Liebe flanieren? Tatsächlich kannst du viele der Original-Drehorte in Paris besuchen, zum Beispiel das zauberhafte Jahrmarktmuseum, den Platz, an dem Emilys Wohnung liegt, oder den Park, in dem sie ihre Mittagspause verbringt. Passend zum Start der zweiten Staffel am 22. Dezember 2021 stellen wir dir die zehn schönsten Original-Drehorte vor.

Die Serie handelt übrigens von Emily (Lilly Collins), die aus Chicago nach Paris zieht, um in der Marketingagentur Savoir zu arbeiten. Sie verliebt sich nicht nur in die Stadt, sondern auch in ihre Bewohner. Und nicht zuletzt wegen sprachlicher Herausforderungen funktioniert bei Emily nie etwas ganz ohne Chaos – weder im Job, noch in der Liebe.

Karte mit den „Emily in Paris“-Drehorten

1. Place de l’Estrapade

Dies ist einer der wichtigsten Orte der Serie, schließlich liegt die Wohnung von Emily und die ihres Nachbars Gabriel an der Place de l’Estrapade 1, mitten im quirligen Studentenviertel Quartier Latin. Er ist der perfekte Ort, um eine kleine Pause auf deinem Drehorte-Spaziergang einzulegen:

Es gibt einen Brunnen und Bänke zum Sitzen, und am Ende des Platzes die Boulangerie Moderne, in der Emily ihr erstes Pain au chocolat kauft. Am besten machst du es wie sie, machst es dir mit einem frischen Schokobrötchen auf einer der Bänke gemütlich und genießt das Pariser Flair. An der Place de l’Estrapade befindet sich übrigens auch das Restaurant, in dem Gabriel arbeitet.

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2. Place de Valois

In Paris gibt es unzählige charmante Plätze, aber der Place de Valois ist mit seinen beeindruckenden Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert einer der schönsten. Er liegt ganz in der Nähe des Louvre und des Jardin du Palais Royal, aber wer ihn nicht gezielt sucht, kann ihn leicht übersehen. Der Platz ist verkehrsberuhigt und am allerschönsten an einem ruhigen, sonnigen Morgen.

Für Emily spielt der Platz eine besondere Rolle: In der Place de Valois 6 befindet sich die (fiktive) Marketingagentur Savoir, für die sie arbeitet, wie das Fremdenverkehrsamt Paris schreibt. 

Praktischerweise gibt es an dem Platz auch ein Restaurant, das Bistrot Valois, in dem Emily und ihre Kolleginnen und Kollegen öfter etwas essen oder trinken gehen.

3. Jardin du Palais Royal

Im Jardin du Palais Royal, ganz in der Nähe des Place de Valois, verbringt Emily ihre erste Mittagspause in Paris. Mit seinen schattenspendenden Linden, dem plätschernden Springbrunnen und den farbenfrohen Rosenbeeten ist der Park wie gemacht, um einmal durchzuatmen.

Im Jardin du Palais Royal lernt Emily auch Freundin Mindy (Ashley Park) kennen – auf einer der hübschen Parkbänke. In der Gegend gibt es auch zwei Sternerestaurants, das Restaurant du Palais Royal und das Le Grand Véfour, in dem Emily vergeblich einen Tisch reservieren möchte.

Auf einer der Bänke im Jardin du Palais Royal verbringt Emily ihre erste Mittagspause in Paris und lernt ihre spätere Freundin Mindy kennen.

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4. Pont Alexandre III

Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern auch der Brücken. Und natürlich spielt auch in „Emily in Paris“ eine von ihnen eine wichtige Rolle. Auf der Brücke Alexandre III wird in der Serie die Werbung für das Parfüm De l’heure gedreht. Die Brücke wurde zur Weltausstellung 1900 eingeweiht und steht heute unter Denkmalschutz.

Nach dem Dreh gehen Emily, ihre Chefin Sylvie (Philippine Leroy-Beaulieu) und ihr Kunde Antoine (William Abadie) auf der Terrasse des Bistrot Alexandre III am Kai etwas essen.

Auf der Brücke Alexandre III wird in der Serie die Werbung für das Parfüm De l’heure gedreht.

5. Rue de l’Abreuvoir

Pflastersteine, pastellfarbene Häuser, und von Wein überwucherte Fassaden: Zu Recht bezeichnet Mindy die Rue de l’Abreuvoir als schönste Straße von Paris. Sie liegt im Künstlerviertel Montmartre, und hinter den Häusern ragt der weiße Turm von Sacre Coeur empor. Emily inspiriert die Straße zu ihrer Marketingkampagne für die Hästens-Betten.

Die Rue de l’Abreuvoir zählt zu den reizvollsten Straßen in Montmartre. Hier startet „Emily in Paris“ ihre Marketingkampagne für die Hästen-Betten.

In der Rue de l’Abreuvoir kannst du nicht nur auf den Spuren von Emily wandeln: In dem Restaurant Maison Rose, das 1908 eröffnet wurde, haben schon Pablo Picasso, Edith Piaf und Albert Camus gespeist. Emily und Mindy besuchen das Maison Rose in der fünften Folge der ersten Staffel.

Im Maison Rose in der Rue de l’Abreuvoir haben schon Pablo Picasso und Edith Piaf gespeist.

6. Panthéon

Eine der klassischen Pariser Sehenswürdigkeiten, die in „Emily in Paris“ vorkommt, ist das Panthéon, die nationale Ruhmeshalle Frankreichs. Hier sind berühmte französische Persönlichkeiten begraben, darunter Victor Hugo, Voltaire, Jean-Jacques Rousseau und Marie Curie.

Im November 2021 wurde der kleine Kreis der Frauen im Panthéon erweitert: Die Franco-Amerikanerin Josephine Baker wurde als erste schwarze Frau in den Ruhmestempel aufgenommen. Emily schlendert gerade am Panthéon vorbei, als ihr Freund ihr am Telefon sagt, dass er sie nicht in Paris besuchen wird. Die beiden machen daraufhin Schluss.

Emily ist am Panthéon, als ihr Freund mit ihr Schluss macht.

7. Café de Flore

Wer das Lebensgefühl der Pariserinnen und Pariser erleben möchte, sollte unbedingt einen Abend auf einer der Restaurant-Terrassen verbringen. Emily hat sich dafür das Café de Flore ausgesucht. Hier trifft sie Thomas, der ihr mehr über die Geschichte des Cafés erzählt.

Und die ist durchaus spannend: Schließlich haben sich hier schon so illustre Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Brigitte Bardot und Albert Camus aufgehalten. Das Café liegt im Viertel Saint-Germain-des-Prés, in dem sich Schriftsteller, Philosophen und Intellektuelle tummeln.

Im Café de Flore verbringt Emily einen Abend mit Thomas.

8. La Monnaie de Paris

In der letzten Folge der ersten Staffel von „Emily in Paris“ gibt es vor der beeindruckenden klassizistischen Fassade von La Monnaie de Paris eine Modenschau. Es handelt sich dabei um die staatliche französische Münzprägeanstalt, die seit 864 Münzen prägt.

Besucherinnen und Besucher können aber sogar in das Gebäude hineingehen: Es gibt Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst, ein Sternerestaurant und einen Erlebnisraum, in dem du mehr über die Kunsthandwerksberufe und Herstellungsgeheimnisse der Münzprägung erfährst.

Vor der bezaubernden Kulisse von La Monnaie de Paris findet in „Emily in Paris“ eine Modenschau statt.

9. Café de l’Homme

Einen der besten Blicke auf den Eiffelturm hast du vom Café de l’Homme. Außerdem schmeckt hier der Champagner besonders köstlich. Das ist wohl einer der Gründe, warum die „Emily in Paris“-Crew das Restaurant als Drehort ausgesucht hat.

Hier wurde die Release-Party des neuen Parfüms der Marke Maison Lavaux gedreht. Pikantes Detail: Der Besitzer von Maison Lavaux, Antoine, ist nicht nur Kunde von Savoir, sondern hat auch eine Affäre mit Emilys Chefin Sylvie. Achtung: Da das Café sehr beliebt ist, reservierst du am besten vorab einen Platz.

10. Musée des Arts Forains

Das Musée des Arts Forains, ein Museum rund um das Thema Jahrmarkt, ist ein wahrlich magisches Museum – und es liegt fernab der üblichen Pariser Touristenpfade. Mit der U-Bahn geht es ins südliche Paris, wo das Musée des Art Forains in der Nähe vom Parc de Bercy liegt.

In dem Museum kannst du zum Beispiel jahrhundertealte Karussells und viele weitere Jahrmarktsspiele bestaunen. Emily ist hier im Rahmen des Fourtier-Empfangs in Folge sieben der ersten Staffel. Das Museum ist nur in der Weihnachtszeit öffentlich zugänglich, ansonsten kannst du es im Rahmen einer Führung mit Voranmeldung besichtigen.

Noch nicht genug? Noch mehr bekannte Orte aus der beliebten Netflix-Serie stellt unsere reisereporterin Jasmin Kreulitsch auf ihrem Blog Kosmopoetin vor.