Wird das der neue Trend im Reisen? Einige Länder wollen trotz der anhaltenden Corona-Pandemie nach langer Zeit wieder für Tourismus öffnen, doch der Zugang bleibt Ungeimpften vorenthalten. Israel, Thailand, USA und Kanada haben es vorgemacht, doch mehr und mehr Destinationen legen nach. Wir haben den weltweiten alphabetischen Überblick mit Ländern, für die du einen Impfpass benötigst.

Anguilla

Das britische Überseegebiet Anguilla in der Karibik erlaubt wieder touristische Reisen. Volljährige Reisende mit Ausnahme von Schwangeren müssen dabei aber vollständig geimpft sein. Das bedeutet in diesem Fall, dass die zweite Dosis (oder bei Einmal-Imptstoffen die erste Dosis) mindestens 21 Tage zurückliegen muss. 

Reisende in Anguilla müssen dennoch bei Einreise einen negativen Corona-Test (zwischen drei und fünf Tagen vor geplanter Ankunft) sowie eine digitale Einreiseanmeldung mit sich führen. 

Schneeweißer Strand auf der Karibik-Insel Anguilla.

Antigua und Barbuda

Der Karibik-Staat Antigua und Barbuda war einer der ersten, der wieder für Tourismus offen war. Doch inzwischen hat sich einiges verändert, denn am 31. Dezember wurden neue Einreiseregeln eingeführt. Demnach dürfen Deutsche nur noch einreisen, wenn sie seit zwei Wochen vollständig geimpft oder minderjährig sind. 

Zudem brauchen alle Reisenden, einschließlich Kinder ab sechs Jahren, einen negativen, maximal vier Tage alten PCR-Test, um auf die Inseln gelassen zu werden. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Trotz der strengen Einreiserichtlinien dürfen sich Reisende während ihres Urlaubs auf Antigua und Barbuda nur in zertifizierten Unterkünften aufhalten.

Argentinien

Lange Zeit mussten Argentinien-Fans warten – doch am 1. November hat das südamerikanische Land endlich seine Grenzöffnung bekannt gegeben. Doch wer noch keinen Impfschutz hat, muss draußen bleiben. Touristinnen und Touristen dürfen nämlich nur vollständig geimpft einreisen. Als vollständig geimpft gelten Personen ab zwei Wochen nach der zweiten Impfung eines im Herkunftslandes zugelassenen Impfstoffs. 

Zusätzlich zum Impfnachweis müssen alle Reisenden einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorweisen sowie 48 Stunden vor der Reise eine eidesstaatliche Erklärung abgeben. Eine Krankenversicherung, die eine Corona-Infektion sowie Kosten für eine dann notwendige Quarantäne oder Krankentransporte einschließt, ist ebenfalls Pflicht. 

Die bunten Berge Serranias del Hornocal in Argentinien.

Aserbaidschan

Reisen nach Aserbaidschan sind möglich, insofern Reisende eine vollständige Impfung oder einen Genesennachweis haben. Zudem wird ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test benötigt. Kinder zwischen einem und 18 Jahren benötigen lediglich einen negativen PCR-Test. 

Ausnahmen von der Impfpflicht gibt es nur in dringenden Gründen, etwa wenn ein Verwandtenbesuch in Aserbaidschan notwendig ist.  

Australien

Viele warten sehnsüchtig darauf, dass Australien nach fast zwei Jahren endlich wieder Touristinnen und Touristen ins Land lässt. Seit dem 15. Dezember sind Reisen nach Australien in bestimmte Regionen endlich wieder möglich, unter anderem mit Work-and-Travel-Visum oder Studierende.

Nachzuweisen sind bei der Einreise dann der Impfpass mit einer vollständigen Impfung mit einem in Australien zugelassenen Impfstoff. Außerdem ist ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test Voraussetzung zur Einreise. Spätestens 72 Stunden vor Abflug muss zudem eine Online-Registrierung ausgefüllt werden.

Nachteil für all jene, die nicht in Australien arbeiten oder studieren wollen: Touristische Reisen bleiben auch nach dem 15. Dezember vorerst untersagt.

Aktuelle Deals

Palmen und Pool im Sonnenuntergang auf Turks und Caicos.

Brasilien

Lange hatte Brasiliens Präsident Jair Messias Bolsonaro ein Einreiseverbot für Ungeimpfte abgelehnt, dennoch trat die Regelung nach einem Urteil des Obersten Gerichts in Brásilia kürzlich in Kraft. Seit dem 20. Dezember 2021 darf in Brasilien nur noch Urlaub machen, wer beim Check-In einen Impfnachweis und einen negativen PCR-Test beziehungsweise einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen kann. Der PCR-Test darf bei Abflug maximal 72 Stunden alt sein, der Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden. 

Kinder unter zwölf Jahren müssen bei der Einreise keinen Impfnachweis vorweisen. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können oder für die eine Impfung nicht explizit empfohlen ist, sind von der Regelung ebenfalls ausgenommen. Allerdings müssen alle Urlauberinnen und Urlauber ohne Impfnachweis nach der Einreise nach Brasilien 14 Tage lang in Quarantäne. Nach dem fünften Tag ist eine Freitestung möglich. 

Chile

Nur mit einem dringenden und wichtigen Grund dürfen Ungeimpfte nach Chile reisen. Für touristische Reisen ist ein sogenannter Mobilitätspass Pflicht. Den müssen Reisende vorab online beantragen– er wird nur vollständig Geimpften ausgestellt und kann deaktiviert werden, etwa, wenn eine Person engen Kontakt zu einer coronainfizierten Person hat. 

Als vollständig geimpft gelten Personen, deren zweite Impfung mit Biontech/Pfizer, Sputnik, Sinovax oder Astrazeneca oder deren einmal Impfung von Johnson & Johnson oder Cansino mindestens zwei Wochen her ist. Andere Impfstoffe, die im Ausland verwendet werden, können von chilenischen Behörden anerkannt werden. 

Dennoch wird bei der Einreise am Flughafen ein PCR-Test bei allen Reisenden gemacht. Bis zum Vorliegen des negativen Ergebnisses müssen sich alle in Quarantäne begeben. 

Costa Rica

Generell hat Costa Rica in dieser Aufzählung eher einen Sonderstatus. Denn: Die Einreise ist für Touristinnen und Touristen auch ohne Impfnachweis möglich. Allerdings gibt es im Land quasi keine Möglichkeit mehr, unterzukommen. Denn in Hotels, Restaurants und Läden gilt die 1G-Regelung für alle Personen ab zwölf Jahren. 

Doch im Zeitraum zwischen dem 1. Dezember und 7. Februar dürfen Hotel-, Restaurant- und Ladenbetreiber entscheiden, ob sie auch Ungeimpften den Zugang gewähren, dann dürfen sie aber nur mit halber Auslastung öffnen. Ab dem 8. Februar 2022 ist 1G jedoch Pflicht. Touristische Übernachtungen und touristische Unternehmungen sind dann ohne Impfnachweis nicht mehr möglich. 1G gilt nicht nur in Hotels und Ferienanlagen, sondern auch in Restaurants, Geschäften, Museen und Nationalparks.

Für die Einreise bleibt es dahingegen bei den alten Regeln: Wer geimpft oder gensen ist, kann gegen Vorlage des Nachweises einreisen. Wer keinen Impf- oder Genesenenstatus hat, muss eine Krankenversicherung vorweisen, die die Kosten im Falle einer Corona-Infektion übernimmt. Alle Reisenden, geimpft, genesen und ungeimpft, müssen eine Einreiseanmeldung ausfüllen.

Ecuador

Ecuador und die Galapagos-Inseln sind aufgrund ihrer tierischen und landschaftlichen Vielfalt bei Reisenden weltweit beliebt. Aktuell ist eine Einreise aber nur für Personen mit vollständigem Impfschutz möglich. Die zweite Dosis (oder die erste bei Einmal-Impfstoffen) muss mindestens 14 Tage vor Abflug erfolgt sein. 

Zudem wird für die Einreise ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test gefordert sowie der Nachweis einer digital ausgefüllten Gesundheitserkläung.  

Die Regelung mit Impfpflicht und PCR-Test gilt für alle Reisenden ab 16 Jahren. Jüngere Kinder dürfen auch ungeimpft einreisen, allerdings verlangt Ecuador für alle Kinder ab zwei Jahren einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test. 

Ein Seelöwe auf den Galapagos-Inseln.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Fidschi

Deutsche können grundsätzlich wieder ins Paradies von Fidschi reisen, allerdings gelten einige Auflagen. So sind nur geimpfte Deutsche willkommen. Und trotz Impfnachweis und einem negativen PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abreise erfolgt sein darf, müssen sich alle Reisenden in vierzehntägige Quarantäne begeben. Am Tag der Einreise, an Tag 5 und an Tag 12 fallen weitere PCR-Tests an. Auf einen entspannten Urlaub müssen Fidschi-Fans also noch warten.

Finnland (zunächst vorübergehend)

Als erstes europäisches Land hat Finnland seine Grenzen für ausländische Reisende ohne Impfschutz geschlossen. Seit dem 28. Dezember und bis vorübergehend 16. Januar müssen Einreisende nachweisen, dass sie entweder vor mindestens sieben Tagen die zweite Impfdosis erhalten haben, in den vergangenen sechs Monaten genesen sind oder eine Impfung und eine ältere Genesung haben. 

Zusätzlich ist auch für die Einreise nach Finnland ein negativer Corona-Test weiterhin Pflicht. Der PCR- oder Antigen-Schnelltest darf maximal 48 Stunden alt sein. 

Ghana

Nur drei Tage nach Bekanntmachung war die Impfpflicht für Einreisende ab 18 Jahren schon umgesetzt: Seit Sonntag, 12. Dezember, dürfen Touristinnen und Touristen nur noch mit einem Impfnachweis nach Ghana einreisen. Anerkannt werden Impfungen mit einer Dosis Johnson & Johnson oder zwei Dosen von Astrazeneca, Sputnik, Biontech/Pfizer und Moderna. 

Ghanaische Staatsangehörige oder Menschen mit dauerhaftem Aufenthaltstitel in Ghana, die sich zum Zeitpunkt der Bekanntgabe im Ausland befanden, durften noch bis zum 26. Dezember ohne Impfung an Bord von Flugzeugen, wurden allerdings am Zielflughafen in Ghana zwangsgeimpft. Auch wer Ghana verlassen will, kann dies nur noch mit einem gültigen Impfnachweis tun.

Die Testpflicht ist damit aber nicht abgeschafft: Reisende, die nach Ghana wollen, müssen zusätzlich zum Impfnachweis einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen. Zudem wird am Flughafen (oder an einem anderen Grenzposten) ein Antigen-Schnelltest fällig. Die Kosten von 150 US-Dollar sind dafür bereits vorab online zu entrichten. Auch das digitale Gesundheitsformular muss weiterhin ausgefüllt werden.

Zwei Elefanten kämpfen im Mole Nationalpark in Ghana miteinander.

Grenada

Die Karibik-Insel Grenada setzt auf strenge Regeln: Wer Urlaub an den paradiesischen Stränden machen will, muss einen vollständigen Impfschutz haben. Einheimische sowie Kinder unter 13 Jahren, die in Begleitung eines geimpften Erwachsenen reisen, sind von der Regelung befreit.

Zusätzlich zum Impfnachweis muss bei der Einreise ein maximal drei Tage alter PCR-Test mit negativem Ergebnis vorgelegt werden. Auch eine digitale Einreiseanmeldung ist Pflicht. Die Touristen-Information weist zudem darauf hin, dass alle Reisenden mit Untersuchungen am Flughafen rechnen müssen, um eine Corona-Infektion auszuschließen. Dazu zählt etwa das Messen der Körpertemperatur.

Grönland

Wer Nordlichter und Gletscher im ewigen Eis von Grönland erkunden will, benötigt hierfür eine Impfung – oder einen Wohnsitz auf Grönland. Einreisen darf auf die zu Dänemark gehörende Insel im Nordatlantik nämlich nur, wer geimpft oder genesen ist oder einen festen Wohsitz in Grönland nachweisen kann. 

Als geimpft gelten Personen zwei Wochen nach der letzten notwendigen Dosis der von der Europäischen Arzeimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Impfstoffe: Bei Astrazeneca, Moderna und Biontech/Pfizer also zwei Wochen nach der zweiten Dosis, bei Johnson & Johnson zwei Wochen nach der Einmal-Dosis. Als genesen gelten Personen, deren Corona-Infektion mindestens 14 Tage und maximal 12 Wochen zurückliegt. 

Auch Geimpfte und Genesene müssen jedoch der Testpflicht nachkommen. So muss bei Einreise ein negativer PCR-Test vorgezeigt werden, der bei Abflug maximal 48 Stunden alt war und der in der EU, Norwegen, Schweiz, Island, Großbritannien oder Liechtenstein gemacht wurde. Kinder unter zwölf Jahren sind von den Regelungen befreit, müssen allerdings für mindestens fünf Tage in Quarantäne.

Eisberge in der Abenddämmerung in der Arktis vor Grönland.

Kanada

Kanada ist eines der beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen. Umso sehnsüchtiger haben viele darauf gewartet, dass das Land wieder Ausländerinnen und Ausländer einreisen lässt. 

Deinen Roadtrip in Kanada kannst du inzwischen machen, allerdings nur, wenn du über einen vollständigen Impfschutz verfügst. Als geimpft gelten Personen, die mindestens zweimal (außer Johnson & Johnson) mit den gängigen Impfstoffen geimpft sind und deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurück liegt. 

Für die Einreise sind dennoch einige Formalitäten notwendig: So benötigen alle Reisenden ab fünf Jahren einen negativen, vor der Abreise maximal 72 Stunden alten, PCR-Test. Eine Registrierung über die ArriveCan-App ist notwendig. 

Kenia

Elefanten und Löwen auf Safari und entspannen an Traumstränden – Kenia ist nicht umsonst eines der beliebtesten Reiseziele in Afrika. Doch seit dem 21. Dezember dürfen nur noch Geimpfte einreisen. Auch ausreisen dürfen Menschen nur noch mit Impfschutz.

Weiterhin werden alle Geimpften aber auch PCR-Tests, die maximal 72 Stunden alt sind, zur Einreise benötigen. Der PCR-Test muss wie bisher auch über das System Panabios verifiziert werden, zudem benötigen alle Touristinnen und Touristen ein digitale Einreiseformular. 

Kolumbien

Als nächstes südamerikanische Land hat Kolumbien eine Impfpflicht für Reisende eingeführt: Seit Dienstag, 14. Dezember, ist ein Impfnachweis notwendig, um in Kolumbien einzureisen. Außerdem müssen alle Reisenden ein Gesundheitsformular ausfüllen.

Ist die Zweitimpfung noch keine zwei Wochen her oder bisher nur eine Impfung erfolgt, ist zusätzlich ein negativer PCR-Test notwendig, der bei Ankunft maximal 72 Stunden alt sein darf. Betroffen sind davon alle Ausländerinnen und Ausländer, die mindestens 18 Jahre alt sind. Gänzlich ungeimpfte Touristinnen und Touristen können nicht mehr nach Kolumbien reisen. 

Kuba

Auch Kuba lässt seit Mittwoch, 5. Januar, nur noch vollständig Geimpfte ins Land. Es gibt wenige Ausnahmen, darunter Personen, die jünger als zwölf Jahre alt sind, und Menschen, die mit einem ärztlichen Attest nachweisen können, nicht geimpft werden zu können. Kubanische Staatsangehörige, die sich im Ausland aufhalten und keinen Impfschutz haben, werden bei der Einreise zwangsgeimpft und für acht Tage in Quarantäne gesteckt. 

Weiterhin notwendig ist für die Einreise ein negativer PCR-Test, der vor Abreise maximal 72 Stunden alt sein darf.

Kuwait

Nach langem Warten ist eine Reise nach Kuwait wieder möglich. Vollständig Geimpfte können wieder ein elektronisches Visum beantragen. Dafür notwendig ist aber eine Impfung mit einem in Kuwait anerkannten Impfstoff, wozu alle vier in Deutschland zugelassenen Impfstoffe gehören. Wer mit Sinovav, Sinopharm oder Sputnik geimpft wurde, benötigt mindestens eine Dosis Moderna, Biontech/Pfizer, Astrazeneca oder Johnson & Johnson. 

In Kuwait gilt diese Impfpflicht bei Einreise für alle ab fünf Jahren, also auch für Kinder. Generell wird zum digitalen Impfpass geraten, da das gelbe Impfbuch nicht immer anerkannt wird. 

Vor der Reise müssen Touristinnen und Touristen sich online in der App Mosafer registrieren und dort einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test hochladen.Die App Shlonik ist verpflichtend. Ein weiterer PCR-Test erfolgt bei oder nach Einreise, bis zum negativen Ergebnis besteht Quarantänepflicht.

Malaysia

Die Einreise nach Malaysia ist generell nicht gestattet, eine Ausnahme ist hingegen die Insel Langkawi. Im Rahmen einer sogenannten Travel Bubble, eines sicheren Reisekorridors, wurden die Grenzen am 15. November unter anderem für Deutsche geöffnet, die vollständig geimpft sind.

Doch durch Auftauchen der Omikron-Variante wurde die Liste der sicheren Staaten enorm gekürzt. Aktuell ist Deutschland kein Teil der Reise-Bubble mehr. Wann Deutschland wieder aufgenommen wird, ist derzeit noch unklar.

Oman

Endlose Wüsten und wunderschöne Strände, dazu das ganze Jahr über Sonne und warme Temperaturen: Der Oman ist längst kein Geheimtipp mehr. Allerdings ist der Oman nur für Geimpfte zugänglich. 

Die zweite Impfdosis muss mindestens zwei Wochen vor Abreise erfolgt sein und nachgewiesen werden. Wer zusätzlich einen PCR-Test bei Einreise vorlegt, ist von der Quarantäne befreit, wer keinen vorlegt, muss einen PCR-Test vor Ort machen und sich bis Vorliegen des Ergebnisses in Isolation begeben. Das Einhalten der Quarantäne wird über ein Trackingarmband überwacht. 

Einreisende benötigen zu Impfnachweis und Testnachweis auch eine digitale Einreiseanmeldung. Zudem muss der Nachweis eines einmonatigen Krankenversicherungsschutzes nachgewiesen werden, der die Behandlungskosten im Falle einer Covid-Infektion abdeckt. 

Moschee in der Wüste Wahiba Sands im Oman.

Pakistan

Seit dem 1. Oktober sind Reisen nach Pakistan nur noch mit einem vollständigen Impfschutz möglich. Nur Reisende, die jünger als 17 Jahre sind, oder die ein Attest mitführen, dass eine Impfung medizinisch nicht ratsam ist, kommen ohne Impfnachweis ins Land. 

Außer dem Impfzertifikat benötigen deutsche Reisende einen vor Reiseantritt maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test und alle Touristinnen und Touristen sind verpflichtet, die pakistanische Pass-Track-App zu installieren. Bei der Einreise selbst erfolgt eine Temperaturmessung und ein Antigen-Schnelltest.  

Paraguay

Wer nach Paraguay reisen will, muss seit dem 12. Januar vollständig geimpft sein. Außerdem müssen alle Einreisende einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorgelegen, der nicht älter als 48 (PCR) beziehungsweise 24 (Antigen) Stunden sein darf. Kinder unter 12 Jahren sind hiervon ausgenommen.

Personen, die innerhalb der letzten 14 bis 90 Tage vor Einreise nachweislich an Corona erkrankt waren, sind von der Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests befreit, wenn sie dies durch entsprechende Laborbefunde nachweisen können. Fünf Tage nach dem ersten Test muss ein erneuter PCR-Test erfolgen. Das Testergebnis ist per E-Mail an die Behörden zu übermitteln, so das Auswärtige Amt.

Saudi-Arabien

Ohne Impfung ist eine Einreise in Saudi-Arabien nur in Ausnahmefällen möglich. Reisende benötigen neben einem Impfnachweis einen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 72 Stunden ist. Kinder unter acht Jahren sind von der Testpflicht befreit. Zudem ist für die Einreise ein gültiges Tourisenvisum Vorraussetzung.

Singapur

Wer einen einwöchigen Urlaub in Singapur machen möchte, muss mit einigem rechnen. Unter anderem müssen Geimpfte einen negative Schnelltest oder PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vor Antritt der Reise vorlegen. Zudem müssen sie ein besonders ausgewiesener „VTL“-Direktflug nutzen sowie ein weiterer kostenpflichtiger PCR-Test bei Ankunft durchführen.

St. Kitts und Nevis

Der deutsche Winter eignet sich perfekt, um die Karibik zu erkunden. Während es hierzulande grau, nass und kalt ist, warten dort Sonnenschein und Traumstrände. Wer sich St. Kitts und Nevis als Reiseziel ausgesucht hat, sollte allerdings seinen Impfpass mit sich führen.

In den Karibik-Staat dürfen nämlich nur Menschen einreisen, die vollständig gegen Corona geimpft sind. Außerdem muss bei Einreise ein maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorgelegt werrden, auch ein digitales Gesundheitsformular muss ausgefüllt werden.

Die Impfpflicht gilt für alle ab 18 Jahren. Damit entfällt für jene auch die bis Samstag, 11. Dezember, notwendig gewesene Quarantäne. Als Familienurlaubsziel eignet sich St. Kitts und Nevis aber nur bedingt: Ungeimpfte Kinder müssen, auch wenn sie in Begleitung ihrer geimpften Eltern reisen, in Quarantäne.

Blick auf den Strand Cockleshell Bay auf St. Kitts und Nevis.

Suriname

Das kleine südamerikanische Land Suriname erlaubt Geimpften wieder die Einreise für touristische Zwecke. Wer keinen Impfschutz hat, kann eine Sondergenehmigung erbitten. Wird diese erteilt, fällt allerdings eine Quarantäne an.

Trinidad und Tobago

Personen, die nach Angaben der WHO als vollständig geimpft gelten, können mit Vorlage von Impfnachweis und einem negativen, maximal 72 Stunden alten, PCR-Test Urlaub auf Trinidad und Tobago machen. Wer keinen Impfschutz hat, darf hingegen gar nicht einreisen. 

Ausgenommen von der Impfpflicht zur Einreise sind Einheimische und Kinder, die in Begleitung geimpfter Eltern reisen. Der Karibik-Staat erlaubt Geimpften die Einreise auch ohne Quarantäne, heißt es auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Auf der Website des lokalen Gesundheitsministeriums ist von dieser Ausnahme allerdings noch nichts zu lesen.

Turks und Caicos

Die Inseln Turks und Caicos haben für geimpfte Touristinnen und Touristen geöffnet. Ein maximal drei Tage alter negativer PCR-Test muss bei Einreise in den Karibik-Staat dennoch vorgelegt werden. Außerdem müssen Reisende vorab eine Reisegenehmigung beantragen, die eine lokale Krankenversicherung beinhaltet. 

Palmen und Pool im Sonnenuntergang auf Turks und Caicos.

Uruguay

Am 1. November hat Uruguay nach mehr als anderthalb Jahren Corona-Pandemie die Landesgrenzen wieder für Touristinnen und Touristen geöffnet. Aber auch hier gilt: Nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt. Ausnahmen gelten für minderjährige Reisende.

In Uruguay hat der Impfnachweis auch direkt ein Ablaufdatum: Einen vollständigen Impfschutz haben demnach nur Personen, deren zweite Dosis mindestens 14 Tage und maximal neun Monate her ist. Als genesen gilt, wessen Corona-Infektion – nachzuweisen mit einem positiven Corona-Test – mindestens 20 Tage und maximal 90 Tage her ist. 

Auch in Uruguay gilt darüberhinaus eine Testpflicht für alle Reisenden ab Vollendung des sechsten Lebensjahres. Der PCR-Test, der bei Einreise vorgelegt werden muss, darf maximal 72 Stunden (ab Abreise) alt sein. Sieben Tage nach dem ersten PCR-Test ist in Uruguay ein weiterer PCR-Test vorgeschrieben. 

USA

Für Reisende aus vielen Ländern der Welt hatten die USA bereits längst geöffnet, seit dem 8. November dürfen auch EU-Bürgerinnen und EU-Bürger wieder einreisen. Doch die Einreise ist mit einigen Auflagen verbunden.

So müssen alle Personen einen vollständigen Impfschutz nachweisen können und zudem benötigen alle Reisenden ab zwei Jahren einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest. Bei Abreise darf dieser nicht älter als einen Tag sein. Genesene, die noch keinen negativen Corona-Test vorweisen können, benötigen anstelle ihren positiven Corona-Test sowie die Bescheinigung eines Arztes, dass eine Genesung vorliegt.