Nachdem 2020 pandemiebedingt keine Weihnachtsmärkte stattfinden konnten, wurden auch in diesem Jahr viele Märkte abgesagt. Doch in einigen Bundesländern finden sie statt – unter 2G- oder 2G-plus-Bedingungen, vielerorts gilt Maskenpflicht. Ob am Wochenende mit der Familie oder nach Feierabend mit den Kolleginnen und Kollegen, der Bummel über den Weihnachtsmarkt gehört für viele einfach zum Advent dazu und endet meistens am Glühweinstand.

Glühwein-Index: So viel kostet das Heißgetränk auf den Weihnachtsmärkten

Im Durchschnitt gibt jeder Besucher und jede Besucherin laut dem Deutschen Schaustellerbund e.V. 18 Euro auf dem Weihnachtsmarkt aus. In Hannover dürfte es vielleicht sogar ein bisschen mehr sein, denn hier ist der Glühwein dieses Jahr am teuersten: 4,50 Euro kostet eine Tasse des würzigen Getränks durchschnittlich. Das zeigt der Glühweinpreis-Index für 2021 des Eventveranstalters „activa event-management“.

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In vielen Städten finden dieses Jahr wieder Weihnachtsmärkte statt, allerdings gilt oftmals 2G und Maskenpflicht.


Teuer ist es auch in Köln, Düsseldorf und Magdeburg: Hier wird ebenfalls die 4,00-Euro-Marke überschritten. Am günstigsten ist eine Tasse roter Glühwein dem Index nach in Münster, hier kostet sie 2,50 Euro. Auch in Rostock, Hamburg und Mainz ist das Heißgetränk mit jeweils 3,00 Euro vergleichsweise günstig.

Roter Glühwein: Beliebter Klassiker

Obwohl es inzwischen mit Feuerzangenbowle, Grog und weißem Glühwein leckere Alternativen zum klassischen roten Glühwein gibt, ist die Rotweinvariante beliebt wie eh und je. Dafür wird ein halbtrockener, fruchtiger Rotwein vorsichtig mit Gewürzen wie Zimt, Orangen, Nelken und Sternanis erhitzt.

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Im Durchschnitt teurer als 2019

Für das Ranking wurden die Verkaufspreise für eine Tasse klassischen roten Glühweins auf den beliebtesten Weihnachtsmärkten in den größten deutschen Städten verglichen. Pfandsysteme wurden dabei nicht berücksichtigt. Gab es in einer Stadt verschiedene Preise, wurde ein Mittelwert errechnet. In diesem Jahr kostet eine Tasse Glühwein durchschnittlich übrigens 3,43 Euro, das sind ganze 10 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Hohe Umsatzschäden durch Absagen

In vielen Städten und Regionen sind Weihnachtsmärkte ein wichtiges Geschäft. Die Absage vereinzelter Weihnachtsmärkte sowie aller Märkte in den Bundesländern Bayern, Brandenburg und Sachsen ist daher für die Branche eine große Belastung.

So fallen in diesem Jahr unter anderem der Münchner Christkindlmarkt und der Dresdner Striezlmarkt aus, die normalerweise drei beziehungsweise eine Million Besucherinnen und Besucher anlocken. Der Umsatzschaden für die beliebtesten abgesagten Weihnachtsmärkte liegt Schätzungen zufolge bei 272 Millionen Euro.