Eigentlich heißt es, dass der Weihnachtsmann, seine Frau, Elfen und Rentiere an einem geheimen Ort irgendwo am Nordpol wohnen. Dort bekommt er die Wunschzettel der Kinder und kümmert sich um die Geschenke.

Am Nordpol scheint es allerdings ein wenig einsam zu sein. Vielleicht hat er sich deswegen ein paar Domizile mitten in Europa gesucht, wo er regelmäßig vorbeischaut und sich über Besuch freut. Wir verraten, wo es möglich ist, ihn persönlich zu treffen.

Weihnachtsmanndorf am Polarkreis

In Rovaniemi am Polarkreis in Finnland gibt es ein ganzes Weihnachtsmanndorf, das das ganze Jahr geöffnet ist. Dort begrüßt Joulupukki, der finnische Weihnachtsmann, die Kinder und lässt sich mit ihnen fotografieren. Diese einmaligen Begegnungen sind kostenlos.

Daneben können sie sich auch das Postamt des Weihnachtsmannes ansehen und das Haus von Frau Santa Claus besuchen.

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In Rovaniemi kannst du den Weihnachtsmann treffen.

Im Büro des Weihnachtsmanns wirst du von seinen Wichteln in Empfang genommen und sie verraten dir ein paar Geheimnisse rund um den bärtigen Mann im roten Anzug. Im „Christmas House“ kannst du ihn dann schließlich persönlich treffen. 

Dänische Weihnachtselfen im Nisseland

Gut 2000 Kilometer weiter südlich vom Polarkreis befindet sich Nisseland – ein Museum in Dänemark für Weihnachtselfen, in dem auch der Weihnachtsmann regelmäßig vorbeischaut.

Die Elfen, auch Nissen genannt, sind in Skandinavien die wichtigsten Helfer des Weihnachtsmanns. Sie unterstützen ihn beim Verpacken der Geschenke und tragen wie er einen weißen Bart und eine rote Mütze. Allerdings sind sie nur so groß wie ein Kind.

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Ihr Chef, der Weihnachtsmann, ist jedes Wochenende auf dem 2000 Quadratmeter großen Gelände in der Gemeinde Mørkøv für ein paar Stunden zu Gast. Immer sonnabends und sonntags 13 und 15 Uhr nimmt er sich die Zeit für Besucher. Allerdings nur bis zum 23. Dezember, danach hat er für solche Sachen keine Zeit mehr, versteht sich.

Der Eintritt für Erwachsene kostet umgerechnet 13 Euro, für Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren liegt er bei acht Euro, und jüngere Kinder haben freien Eintritt. 

Das Haus des Weihnachtsmanns über dem Genfer See

Auch in der Schweiz ist eine persönliche Begegnung mit dem Weihnachtsmann möglich. Oberhalb des Ortes Montreux am Ufer des Genfer Sees steht das „Haus des Weihnachtsmanns“ auf dem Berg Rochers-de-Naye in 2042 Metern Höhe.

Schon vor dem Treffen wartet das erste Highlight: Hinauf geht es nämlich mit einer sogenannten Zahnradbahn. Oben erwartet der Weihnachtsmann dann bis zum 24. Dezember seine Besucherinnen und Besucher. Tickets dafür können online hier gebucht werden.

Der Eintritt in das Haus des Weihnachtsmanns und die Bahnfahrt kosten für Erwachsene umgerechnet rund 39 Euro. Für Kinder zwischen sechs und 16 Jahren fallen 19 Euro an. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt.

In Frankreich begrüßt der Père Noël kleine und große Gäste

Nicht weit entfernt von Montreux hat der Mann mit dem Rauschebart ein weiteres Domizil. Knapp hinter der französischen Grenze und nur 30 Minuten von Genf entfernt, lebt er in der kleinen Gemeinde Andilly. Im Winter ist der dortige Themenpark komplett auf das Fest ausgerichtet.

Besucherinnen und Besucher treffen nicht nur auf Père Noël, sondern auch auf seine Frau und seine Schwestern, die den Kindern Geschichten vorlesen. Auch Père Fouettard, der französische Knecht Ruprecht, wohnt in dem Park. Seit diesem Jahr gibt es auch ein Haus der Weihnachtsmütter. 

Eine vorherige Reservierung der Tickets wird empfohlen. Der Eintritt in das Weihnachtsdorf „Hameau du Père Noël“ kostet für Besucherinnen und Besucher ab zwölf Jahren 11,50 Euro. Kinder zwischen drei und elf Jahren zahlen sieben Euro. Kinder unter drei Jahren müssen keinen Eintritt zahlen. An den Wochenenden und in der Woche vor dem 24. Dezember ist der Eintritt jeweils rund zwei Euro teurer. 

Himmelpfort: Den Weihnachtsmann am Fenster treffen

Wer lieber auf eine Auslandsreise verzichtet, kann den Weihnachtsmann auch in Deutschland treffen. Denn dieser wohnt auch in dem kleinen brandenburgischen Ort Himmelpfort, der nur gut zwei Autostunden von Berlin entfernt ist. 

Der Weihnachtsmann findet in seinem vollen Dezember-Programm auch noch freie Stunden für Himmelpfort, und zwar immer donnerstags bis sonntags zwischen 11 und 17 Uhr bis zum 23. Dezember. 

In Himmelpfort in Brandenburg können Kinder den Weihnachtsmann treffen. Dieses Jahr ist das aufgrund der Corona-Pandemie aber nur eingeschränkt möglich.

Außerdem kann dem Weihnachtsmann hier auch Post geschickt werden. Bis zum dritten Advent sollten diese allerdings den Weg nach Himmelpfort (Adresse: An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort) finden, damit der Bärtige sie auch noch lesen kann – und bitte handgeschrieben.