Sonnenbaden, Spaziergänge oder Seeluft schnuppern: Im Urlaub auf Borkum ist schnell klar, dass die Strände die Hauptdarsteller hier sind. Die Insel ist bekannt für breite, lange Strände und das besondere Klima. Seit über 150 Jahren ist Borkum ein staatlich anerkanntes Nordseeheilbad. Das Besondere ist das pollenarme Hochseeklima, das Borkum zur ersten allergikerfreundlichen Insel Europas macht. Insgesamt gibt es 26 Kilometer zusammenhängenden Strand auf der größten Ostfriesischen Insel.

Das Nordbad aka der Nordstrand

Direkt bei der „Inselhauptstadt“ Borkum liegt der bekannteste Strand: Der Nordstrand verläuft vom Westen bis zum Osten der Insel und ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Am beliebtesten ist das Nordbad, wo immer viel los ist. Hier kannst du surfen oder kitesurfen, es gibt auch Kurse im Segeln oder Strandbuggyfahren. Dazu kommen Angebote wie Beachvolleyball, Yoga, Fußball, Pilates oder Nordic Walking. Von Mai bis Oktober gibt es hier auch Strandanimation.

Der Nordstrand verläuft vom Westen bis zum Osten der Insel.

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Das Herz am Nordstrand ist ganz klar die Promenade, die vier Kilometer lang ist. Hier gibt es typische Kurbadmomente wie den Pavillon mit täglicher Kur-Musik, aber auch viele Strandcafés, Restaurants und die berühmten Milchbuden von Borkum. Ein Highlight ist die Seehundbank, die sich direkt beim Nordbad befindet und wo du Seehunde und Robben aus der Nähe beobachten kannst.

Das Südbad aka der Südstrand

Das Gegenstück zum Nordstrand ist der Südstrand, der sich unterhalb des elektrischen Leuchtturms von Borkum befindet. Zwar gibt es hier viele Strömungen und baden ist nur in den ausgewiesenen überwachten Badefeldern erlaubt, dafür ist aber sonst alles da für den perfekten Strandtag.

Der Südstrand von Borkum erstreckt sich unterhalb des elektrischen Leuchtturms von Borkum.

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Wer sportlich ist, kann Beachvolleyball spielen, surfen, kitesurfen, Kitebuggy fahren und strandsegeln. Es gibt mehrere Milchbuden, jede Menge Strandzelte und Strandkörbe und einen Hundeabschnitt. Besonders schön ist der Südstrand am Abend, wenn die Sonne über dem rot-weiß gestreiften Leuchtturm untergeht.

Das Jugendbad

Wer die jüngste Ecke der Insel sucht, wird im Jugendbad unterhalb des Cafés Sturmeck fündig. Östlich vom Nordbad gelegen, treffen sich hier junge Insulanerinnen, Insulaner und Urlaubende – zum Baden genauso wie zum Musikhören und Feiern. An bestimmten Strandabschnitten darf sogar ein Lagerfeuer angezündet werden, allerdings aus Sicherheitsgründen nur mit Genehmigung durch das Ordnungsamt der Stadt Borkum.

Östlich vom Nordbad treffen sich die jungen Borkumer im Jugendbad.

Der Strand ist ein reiner Natursandstrand ohne Bebauung oder Buhnen und ist nur in der Hauptsaison mit Rettungsschwimmerinnen und ‑schwimmern besetzt. Deshalb ist es hier niemals so voll wie am Nord- oder am Südstrand.

Der FKK-Strand

Wer gern ohne Badeklamotten in der Sonne liegt, findet am FKK-Strand im Norden von Borkum den perfekten Ort für Fans der Freikörperkultur. Neben Strandzelten und Strandkörben gibt es Badekabinen in den Dünen, einen Hundebereich, Rettungsschwimmer von der DLRG und zwei Lokale: die Dünenbudje und die Strandsauna mit Sauna und Strandcafé.

Im Norden von Borkum befindet sich der FKK-Strand der Insel.

Tipp: Wenn Ende Oktober die typischen Milchbuden auf Borkum aus Gründen des Hochwasserschutzes abgebaut werden, bleibt eine offen: Die Dünenbudje am FKK-Strand liegt hinter den Dünen und ist nicht durch Hochwasser gefährdet.

Das Ostbad aka Oststrand

Ganz in der Nähe des FKK-Strandes geht der Nordstrand in den Oststrand über. Hier erwartet dich viel Ruhe und Natur. Der Strandabschnitt ist weitläufig und wenig besucht, viele Insulanerinnen und Insulaner sagen, es sei der schönste Strand auf Borkum.

Der Oststrand auf Borkum ist weitläufig und wenig besucht.

Das liegt auch daran, dass der Oststrand naturbelassen und offiziell kein Badestrand ist. Lokale oder Rettungsschwimmer gibt es nicht. Dafür kannst du auf dem langen und breiten Sandstrand ausgedehnte und oft auch einsame Spaziergänge machen.