Das Lebensgefühl auf Amrum ist ein ganz besonderes: Dort treffen die Nordsee, das Wattenmeer und eine unglaubliche Naturkulisse zusammen und begrüßen Urlauber mit jeder Menge Freiheit, wilder Romantik und dem urigen Charme der Insulaner. Viele Urlauber sind sich daher einig: Amrum ist einzigartig. Das stimmt auch. Wir verraten sieben Besonderheiten, die es nur auf Amrum gibt.

Der berühmte Amrumer Kniepsand

Amrum ist klein, der Strand aber riesig: Auf der Insel gibt es einen der breitesten und feinsten Sandstrände Europas. Der Amrumer Kniepsand ist zwölf Kilometer lang und an seiner breitesten Stelle etwa 2,5 Kilometer breit. In jedem Dorf der Insel findest du mehrere Zugänge zum Kniep.

Auf Amrum gibt es einen der breitesten und feinsten Sandstrände Europas.

Der Strand entstand aus einer ehemaligen Sandbank, die im Laufe der Zeit an die Insel heranrückte. Weil der Kniepsand über dem Meeresspiegel liegt, bildet der Strand einen sogenannten Hochsand, der während der Flut nicht von der Nordsee überspült wird. Bläst Wind an der Küste, verfängt sich der Sand in den Dünen. Das gleicht die Verluste aus, die durch Sturmfluten entstehen – und macht Amrum zu einer der wenigen Nordseeinseln, deren Landfläche zunimmt.

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Die Dünen schützen die Insel auf der Seeseite vor Sturmfluten.

Knapp zwölf Kilometer! Die Bohlenwege auf Amrum

Die Dünen auf Amrum sind berühmt. Die Sandberge schützen die Insel auf der Seeseite vor Sturmfluten. Weil die Dünenlandschaft quasi als Lebensversicherung gilt, steht sie unter besonderem Schutz. Betreten ist verboten, Amrum hat sich aber etwas Besonderes einfallen lassen: Unzählige Bohlenwege erlauben lange Spaziergänge durch die Dünen, halten Besucher aber von den empfindlichen Dünen fern.

Das Netz der Bohlenwege auf Amrum umfasst knapp 12 Kilometer.

Das Netz der Bohlenwege auf Amrum umfasst knapp zwölf Kilometer und ist somit länger als die Insel selbst. Zur Errichtung der Bohlenwege werden nur ortsansässige Zimmereien beauftragt, die vorwiegend mit Holz von Amrumer Fichten arbeiten.

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Der größte FKK-Strand Deutschlands befindet sich auf Amrum

Amrum ist das ideale Ziel für Freunde der Freikörperkultur. Denn auf der Insel gibt es den größten und ältesten FKK-Strand in Deutschland! Früher sprangen Badegäste fast nur nackt in die Fluten, heute sind insgesamt drei Strände als FKK-Strände ausgewiesen. Jede der drei Gemeinden Wittdün, Nebel und Norddorf hat einen entsprechenden Strandbereich.

Auf Amrum gibt es den größten und ältesten FKK-Strand in Deutschland.

Tipp: Du kannst auf dem FKK-Zeltplatz Amrumübernachten, der mitten in den Dünen liegt. 2018 wurden die Sanitäreinrichtungen saniert und ein Gemeinschaftsraum errichtet. Bereits ab 5 Euro kannst du dein Zelt aufschlagen.

Der höchste begehbare Turm an der Nordseeküste steht auf Amrum

Die Leuchttürme an der Nordseeküste haben eine lange Geschichte und retteten unzähligen Seefahrern das Leben. Mitten in den Dünen zwischen den Dörfern Wittdün und Nebel thront ein Leuchtturm mit einem Superlativ, denn dort steht der größte begehbare Leuchtturm der Nordseeküste!

Der Amrumer Leuchtturm wurde im Jahre 1875 eröffnet und erstreckt sich auf einer Höhe von 41,8 Meter. 

Der Amrumer Leuchtturm wurde im Jahre 1875 eröffnet und erstreckt sich auf einer Höhe von 41,8 Meter. Vom Fuß der Düne bis zum Balkon musst du 297 Stufen erklimmen. Auf der Aussichtsplattform wirst du mit einem tollen Blick auf Amrum, die Nachbarinseln Sylt und Föhr und das Wattenmeer belohnt.

Friesische Traditionen und eigene Sprache in Amrum

Traditionen spielen auf Amrum eine große Rolle, das merkt man vor allem an der Sprache. Zwar wird auf der Insel Hochdeutsch gesprochen, aber der Amrumer Dialekt ist zweite Amtssprache: Öömrang, das Amrumer Friesisch. Der Name kommt von der friesischen Bezeichnung für Amrum. Heute wird noch von rund 600 Menschen Öömrang gesprochen und die Straßen auf der Insel haben friesische Namen.

Traditionen sind wichtig auf Amrum.

Spektakuläre Wattwanderung in Amrum

Amrum ist umgeben von einer spektakulären Wattlandschaft. Eine Besonderheit sind nicht nur die klassischen Wattwanderungen, die zu jedem Urlaub auf Amrum gehören, sondern dass du von einer Insel zur anderen wandern kannst: nämlich von Amrum nach Föhr oder umgekehrt.

Besonderheit der Nordfriesischen Inseln: eine Wattwanderung von Amrum nach Föhr.

Rund acht Kilometer lang ist die Strecke, für die man etwa drei Stunden benötigt. Spannend ist, dass man einen Priel durchwatet (trockene Ersatzkleidung notwendig!) und einen kurzen Halt am Schiffswrack der „City of Bedfort“ macht, die 1825 bei der Sturmflut gestrandet und im Watt versunken ist. Der Rückweg erfolgt dann nicht zu Fuß, sondern mit der Fähre, egal auf welcher Insel man startet.

Amrumer Spezialitäten: Friesentorte und friesischer Tee 

Keine Nordseeinsel ohne friesische Spezialitäten: Im Urlaub auf Amrum gilt es deshalb, die Leckereien der Insel auszutesten. Bekannt ist der friesische Tee vom Amrumer Teekontor, vor allem die Sorten Öömrang Pünj und Amrumer Tidentied. Dazu passt eine Friesentorte, die auf Amrum als süßer Klassiker gilt.

Im Friesen-Café in Nebel gibt es angeblich die beste Friesentorte auf Amrum.

Ein Geheimtipp für die beste Friesentorte ist das Friesen-Café in Nebel. In einem über 250 Jahre alten Friesenhaus kann man seit 1950 selbst gebackene Torten und Teilchen kosten.