Wo Nordseebad draufsteht, steckt nicht immer Spießigkeit drin. Im Gegenteil: In St. Peter-Ording vereinen sich Traditionen und Trends. Zwischen Strand, Watt und Dünen gibt es jede Menge zu sehen und zu erleben. Hier kommen die besten Insider-Tipps für deinen Urlaub in St. Peter-Ording an der schleswig-holsteinischen Nordsee.

Dinner im Pfahlbau-Restaurant

Pfahlbauten sind typisch in St. Peter-Ording. Bis zu acht Meter über dem Sand thronen die Stelzenhäuser. Sie sind nicht nur ein Eyecatcher, sondern auch die perfekte Adresse für einen besonderen Abend. Ein Dinner in einem der Pfahlbau-Restaurants wird zum Erlebnis, wenn die Sonne untergeht und du mit Blick aufs Meer das Essen genießt. Direkt über dem Wasser isst man im „Restaurant Seekiste“ oder in der „Strandbar 54 Grad Nord“, am Strand liegt das Restaurant „Arche Noah“.

Abendessen in einem der Pfahlbau-Restaurants in St. Peter-Ording am Strand.

Deichkind in St. Peter-Ording

Der wohl hippste Ort in St. Peter-Ording ist das „Deichkind“ in der Nähe der Seebrücke – ein Mix aus Restaurant, Bistro, Bar und Coffee-Shop mit herrlichem Blick auf die Nordsee. Es gibt sogar Beyond-Meat-Burger!

Das Deichkind ist ein Mix aus Restaurant, Bistro, Bar und Coffee-Shop.

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Good Times

Den besten Kaffee und gute Zeiten gibt es im „Good Times“, einem coolen Surfcafé im alten Bahnhof in St. Peter-Ording. Hier treffen sich Surfer und Kiterinnen nach einem Tag auf dem Wasser, vor allem der Kaffee wird hier sehr gehypt.

Der Leuchtturm Westerheversand

Der Leuchtturm in St. Peter-Böhl ist der am häufigsten fotografierte Leuchtturm Deutschlands. Hier kannst du nicht nur bis auf 41,5 Meter Höhe klettern und die Aussicht genießen, unterwegs gibt es auch einen der besten Kaffeestopps. Vom Parkplatz beim Info-Hus führt ein 2,5 Kilometer langer Spaziergang zum Leuchtturm, unterwegs kommst du im „Landcafé éclair“ vorbei, wo du Kaffee und Kuchen genießen kannst.

Das Wahrzeichen von St. Peter-Ording: Der Leuchtturm Westerheversand.

WLAN am Nordsee-Strand

In St. Peter-Ording gibt es fünf Badestellen in Böhl, Süd/Dorf, Bad, Ording und Ording-Nord, über die sich insgesamt 1400 Strandkörbe verteilen. Am Strand muss niemand auf Internet verzichten. Über Hotspots gibt es im Strandkorbbereich Ording und in Teilbereichen des Strandparkplatzes von Ostern bis Ende September kostenlose Wireless-LAN-Zugänge.

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St. Peter-Ording: Rad statt Auto

Egal, ob man mit dem Auto oder der Bahn nach in St. Peter-Ording reist: Vor Ort lohnt es sich, das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zu fahren. So spart man Zeit und Nerven beim Fahren oder Parkplatzsuchen. Die Region ist flach und die Fahrradwege sind sehr gut ausgebaut, dazu gibt es in jedem Ortsteil Fahrradverleihe – mit klassischen Rädern, E-Bikes sowie Kinderfahrrädern und ‑anhängern. Auf der Tourismusseite von St. Peter-Ording findest du einige Tourenvorschläge für Fahrradtouren.

St. Peter-Ording ist ideal für Fahrradtouren.

Nostalgisches Kino in St. Peter-Ording

Ob bei Schietwetter oder für die Date-Night: Das „Kino Nordlicht“ im Ortsteil Bad ist ein Geheimtipp. Wer in den plüschigen Sesseln versinkt, macht eine Zeitreise, denn das kleine Kino verströmt Nostalgie pur. Es gibt nur einen Kinosaal mit 102 Plätzen, vor jedem Kinosessel steht ein Tischchen mit einer altmodischen Lampe. Cool: Das Nordlicht ist ein Verzehrkino, deshalb kann man Getränke und Snacks vom Platz aus nachbestellen.

St. Peter-Ording bei Schietwetter

Kein Geheimtipp, aber die beste Idee, wenn das Wetter an der Küste mal tobt, ist ein Tag im Meerwasser-Erlebnisbad und der Saunalandschaft in der Dünen-Therme. Diese wird mit Nordseewasser, verteilt auf über 1000 Quadratmeter Wasserfläche, betrieben. Spannend: Im Jahr 1957 wurde auf dem Gelände der heutigen Therme eine Schwefelsole-Quelle entdeckt – und St. Peter-Ording als Nordseeheil- und Schwefelbad zertifiziert.

Perfekt für Schietwetter an der Nordsee: die Dünen-Therme in St. Peter-Ording.

Reiten am Meer

Der Klassiker an der Nordsee ist eine Wattwanderung, es gibt aber eine weitere Idee, um die Küste aus einer anderen Perspektive zu erleben: auf einem Pferd am Strand! Die Reitanlage Dreililien bietet Ausritte an, in kleinen Gruppen geht es im Schritt oder im Trab über den Strand und man kann die Natur vom Pferderücken aus genießen. Wer will, kann auch Reitunterricht nehmen oder sogar das eigene Pferd im Urlaub hier abstellen.

Bei einem Ritt am Strand kann man die Natur vom Pferderücken aus genießen.

Das Nationalparkhaus rund ums Wattenmeer

Wer an Strand, Meer und Watt unterwegs ist, sollte sich das Nationalparkhaus in St. Peter-Ording anschauen. Die Schutzstation Wattenmeer zeigt mit Ton- und Bildstationen, Filmen, Modellen und Ausstellungen echt spannende Infos zu Naturschutzgebieten, Strandfunden und der historischen Nutzung von Strand und Watt in St. Peter-Ording. In den Aquarien befinden sich heimische Tiere der Nordsee wie Krebse, Wolfsbarsche und Lippfische.

Der Nationalpark Wattenmeer in St. Peter-Ording.

Historischer Kaufmannsladen in St. Peter-Ording

Einkaufen mal anders: Das „Haus Peters“ in Tetenbüll ist ein wahrer Schatz, in dem du das Gefühl hast, durch die Zeit zu reisen. Der liebevoll restaurierte Kolonialwarenladen aus dem Jahre 1820 ist ideal zum Stöbern und verrät seinen Besucherinnen und Besuchern, wie das Leben einst in einem nordfriesischen Dorf aussah.

Aussichtsturm Maleens Knoll

Die Gegend von St. Peter-Ording ist extrem flach, solltest du auf der Suche nach einem Aussichtspunkt sein, kannst du aber immerhin 16,6 Meter erklimmen: Am Dünengürtel im Ortsteil Bad befindet sich die höchste natürliche Erhebung von St. Peter-Ording: Vom Aussichtsturm „Maleens Knoll“ kann man bis zur Seebrücke, zum Strand und zur Nordsee blicken.  

Roter Haubarg

Alles über das landwirtschaftliche Leben in den letzten Jahrhunderten erfährst du in einem Haubarg, einem typischen Bauernhaus auf der Halbinsel Eiderstedt. Das bekannteste Gebäude dieser Art ist der „Rote Haubarg“. Auf Schautafeln wird der typische Aufbau dieses ganz besonderen Bauernhofes dargestellt, landwirtschaftliche Geräte und Maschinen dokumentieren den Arbeitsalltag. Nebenan gibt es ein Restaurant mit norddeutscher Küche.

Ein klassischer Haubarg, ein alter friesischer Bauernhof, in St. Peter-Ording.

Nordseebernsteinmuseum St. Peter-Ording

Das Gold der Nordsee faszinierte die Menschheit immer schon, im Urlaub in St. Peter-Ording kannst du dich komplett dem Bernstein widmen – und ihn sogar selbst schleifen! Im Nordseebernstein-Museum lernst du erst alles über Entstehung und Verwendung des Bernsteins aus der Nordsee, danach kannst du einen Bernsteinschleifkurs besuchen und deinen eigenen Bernstein schleifen.

Im Nordseebernstein-Museum lernt man alles über Entstehung und Verwendung des Bernsteins aus der Nordsee.

Museum der Landschaft Eiderstedt

Wer beim Wort „Museum“ am liebsten „langweilig!“ rufen möchte, wird im „Museum der Landschaft Eiderstedt“ eines Besseren belehrt. Keine Frage, hier dreht sich alles um die Geschichte des Seebades und die Alltagskultur an der Nordsee, es gibt aber auch einen interaktiven Teil, der sogar Museumsmuffel fasziniert: In der interaktiven Dauerausstellung lernt man auf zwölf Themeninseln alles über die Entwicklung des Seebades.