Das Allgäu ist ein echtes Paradies für Wander-Fans: Berge, Wälder, Wiesen und Weiden, Gebirgsbäche und Seen machen die Region in Bayern zu einem Genuss. Wir verraten dir fünf unserer Favoriten-Routen.

1. Bergwanderung zur Ruine Falkenstein

Für diese mittelschwere Wanderung auf Deutschlands höchstgelegene Burgruine, die Ruine Falkenstein, startest du am besten am Bahnhof Pfronten-Steinach. Du querst die Vils und folgst dem Wanderweg, der dich durch den Wald und immer leicht aufwärts führt.

Hast du das etwas steilere Stück und einige Serpentinen überwunden, erreichst du schließlich den Felskopf, auf dem die Burgruine auf 1268 Metern Höhe thront. Von oben hast du eine wunderbare Aussicht hinunter auf Pfronten und auf Tirol.

  • Länge: 2,4 Kilometer
  • Dauer: etwa 1:30 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel​​schwer

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Wie eine Krone thront die Burgruine auf dem Falkenstein.

2. Wanderung durch die Breitachklamm

Mit nur 2,2 Kilometern ist die Wanderung durch die Breitachklamm zwar nicht besonders lang, jedoch ein einmaliges Naturerlebnis. Der Fluss Breitach rauscht mit seinem kristallklaren Wasser vorbei, während du über Kieswege, Steige und Hängebrücken wanderst. 

Die Klamm mit ihren hoch aufragenden Felswänden ist die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas und gehört zu den beliebtesten Attraktionen im Allgäu.

Tipp: Auch bei Regen lohnt sich eine Wanderung durch die Breitachklamm. Je mehr Wasser fließt, desto imposanter wirkt das Naturdenkmal. 

  • Länge: 2,2 Kilometer
  • Dauer: etwa 1 Stunde
  • Schwierigkeitsgrad: leicht

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Eine Wanderung durch die Breitachklamm ist zu jeder Jahreszeit ein ganz besonderes Erlebnis.

3. Wanderung auf den Aggenstein

Nichts für Anfängerinnen und Anfänger ist eine Wanderung auf den Aggenstein. Wagst du es trotzdem, wirst du belohnt mit einem atemberaubenden Allgäu-Panorama. An der Breitenbergbahn in Pfronten beginnt die anspruchsvolle, rund 15 Kilometer lange Wanderung. Schwierigere Abschnitte sind mit einem Handdrahtseil versehen.

Du benötigst rund sechs Stunden für den schweißtreibenden Aufstieg. Deine schweren Beine sind jedoch schnell vergessen, denn oben am Gipfelkreuz erwartet dich ein traumhafter Ausblick über die Allgäuer und Tiroler Alpen. Müde? Kein Problem, die Breitenbergbahn bringt dich in zehn Minuten wieder runter ins Tal. 

  • Länge: 15,5 Kilometer
  • Dauer: etwa 6 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: schwer

4. Wasserläufer-Route

Du liebst das Wasser? Dann ist die Wasserläufer-Route perfekt für dich. In 26 Etappen auf insgesamt rund 406 Kilometern passierst du Seen, Bäche, Flussläufe und Wasserfälle.

Doch auch Bergerlebnisse und Abstecher in schöne Allgäu-Städte kommen auf der Wasserläufer-Route nicht zu kurz. In der vierten Etappe hast du fast 700 Höhenmeter zu bewältigen. Vorbei an einigen kleinen Stauseen wanderst du bis hoch zur Kenzenhütte, die auf fast 1300 Höhenmetern einen Platz zum Erholen bietet.

Die Wasserläufer-Route ist abwechslungsreich und fordert dich mit unterschiedlich langen Etappen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. 

  • Länge: 406 Kilometer
  • Etappen: 26
  • Schwierigkeitsgrad: von leicht bis schwer

Auf der Wasserläufer-Route kommst du unter anderem auch am Lechfall vorbei – einem etwa zwölf Meter hohen überströmten Stauwehr am Lech am Stadtrand von Füssen.

5. Wanderung ins Stillachtal

Tief in den Süden und vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten führt dich diese mittelschwere und abwechslungsreiche Wanderung.

Du folgst dem Gebirgsbach in Oberstdorf flussaufwärts bis zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze, eine der größten Skiflugschanzen der Welt. Von der Aussichtsplattform des Turms aus hast du einen schönen Blick auf den Freibergsee und die Berglandschaft rund um das Stillachtal.

Das Stillachtal mit dem Freibergsee versprüht besonders im Herbst einen ganz besonderen Charme.

Weiter bergauf geht es zur Talstation der Fellhornbahn und bis hoch nach Einödsbach. Hier hast du eine Wahnsinnsaussicht auf das Hauptmassiv der Allgäuer Alpen. 

  • Länge: 13,2 Kilometer
  • Dauer: etwa 4:30 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittelschwer