Dänemark ist zwar klein, die Erlebnisdichte ist aber groß: Im Urlaub hast du die Wahl zwischen bunten Städten und urigen Dörfern, zwischen paradiesischen Küstenstrichen und spektakuläreren Naturlandschaften. Denn das Land, das malerisch zwischen Nord- und Ostsee liegt, hat jede Menge Highlights zu bieten. Klar ist: Ein Urlaub reicht nicht aus, um die schönsten Sehenswürdigkeiten in Dänemark zu sehen. Aber probieren kannst du es – mit unserem Dänemark-Best-of.

Nyhaven in Kopenhagen

Kopenhagen landet jedes Jahr auf verschiedenen Listen. Lebensqualität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung: Die dänische Metropole hat immer die Nase vorne. Im Urlaub in Dänemark führt deshalb kein Weg an Kopenhagen vorbei. Von den unzähligen Sehenswürdigkeiten gibt es eine, die hervorsticht – im wahrsten Sinne des Wortes: Nyhaven ist der zentrale Hafen im Zentrum von Kopenhagen und das bunteste Highlight der Stadt. Hier reihen sich farbenfrohe Häuschen aneinander, vor denen Schiffe auf dem Wasser schaukeln, dazu gibt es jede Menge (zugegebenermaßen touristische) Restaurants und Bars.

Die bunteste Seite von Kopenhagen: die Häuser in Nyhaven.

Die Kleine Meerjungfrau und das H.C. Andersens Hus

Der bekannteste Dichter Dänemarks, Hans Christian Andersen, lebte in einem Haus in Nyhaven. Heute findet man den großen Märchenerzähler aber an einer anderen Stelle in Kopenhagen, oder besser gesagt: seine berühmteste Geschichte. An der Einfahrt in den Hafen von Kopenhagen steht die Kleine Meerjungfrau im Wasser. Die Figur ist gerade mal 125 Zentimeter groß und gilt als das Wahrzeichen von Kopenhagen. Wer sich auf die Spuren von Hans Christian Andersen machen will, muss die Insel Fünen bereisen. In der Altstadt von Odense befindet sich das H.C. Andersens Hus. Das Geburtshaus von Hans Christian Andersen ist heute ein Museum.

Das Wahrzeichen Dänemarks: die kleine Meerjungfrau.

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Tivoli und Christiania in Kopenhagen

Wer Spaß und Abenteuer sucht, steuert meist das Tivoli in Kopenhagen an. Der älteste noch existierende Vergnügungspark der Welt ist ein buntes Kaleidoskop aus Achterbahnen, Kabaretts, Restaurants und Cafés. Das eigentliche Abenteuer Kopenhagens liegt aber in Christiania: Die Freistadt innerhalb der dänischen Hauptstadt wurde in den 70er-Jahren von Hausbesetzern gegründet. Fotos sind auf dem Areal streng verboten. Wer durch die legendäre Push-Street schlendert, entdeckt Biorestaurants, Workshops und Galerien, aber auch die Vergangenheit als Drogenumschlagplatz: Heute haben die dänischen Behörden den Drogenhandel hier angeblich im Griff.

Der Eingang zum Freistaat Christiania in Kopenhagen – dahinter ist Fotografieren verboten.

Royales Flair in Schloss Amalienborg und Schloss Rosenborg

Die königliche Familie gehört zu Dänemark wie Hygge und Hotdogs. Um eine Prise royales Flair zu schnuppern, lohnt sich die Besichtigung von Schloss Amalienborg in Kopenhagen, die Stadtresidenz der dänischen Königin Margarethe II.

Wer Glück hat, erspäht die Königin oder eines ihrer Familienmitglieder am Platz vor dem Schloss. Und wenn nicht, gibt’s noch immer die tägliche Parade der königlichen Leibwache. Am Stadtrand von Kopenhagen kannst du wiederum die dänischen Kronjuwelen im Schloss Rosenborg bestaunen.

Wachablösung-Zeremoniell vor dem königlichen Schloss Amalienborg in Kopenhagen.

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Århus, das kulturelle Zentrum Jütlands

Die zweitgrößte Stadt Dänemarks steht längst nicht mehr im Schatten der Trendstadt Kopenhagen: Spätestens, seit Århus 2017 zur europäischen Kulturhauptstadt gewählt wurde, kommen viele Touristen und es steht fest: Die kleine Festlandschwester von Kopenhagen ist eine Reise wert und punktet mit einem hippen Stadtbild direkt an der dänischen Küste. Die Universitätsstadt zeigt sich jung und modern und ist bekannt für eine große Musik- und Unterhaltungsszene – Nachtleben inklusive.

Århus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks und die kleine Festlandschwester von Kopenhagen.

Gesichtsträchtiges Ribe

Quasi das Gegenteil von Århus ist Ribe, die älteste Stadt Skandinaviens im Süden Jütlands. Die Geschichte reicht bis ins neunte Jahrhundert zurück. Im Urlaub in Dänemark hast du das Gefühl, eine Zeitreise zu machen. Das Städtchen bezaubert mit Kopfsteinpflasterstraßen und putzigen Fachwerkhäuschen aus dem 16. Jahrhundert. Einst galt Ribe als wichtiges mittelalterliches Handelszentrum, doch Kriege mit Schweden beendeten diese Hoch-Zeiten des Handels. Ein Highlight ist Ribes Vikinger, ein Museum mit Ausstellungsstücken aus Wikingerzeiten und dem Mittelalter. Schräg: In einer der Hallen gibt es eine Nachbildung eines Marktplatzes aus dem Jahr 800 mit einem voll beladenen Wikingerschiff.

Ribe im Süden Jütlands ist die älteste Stadt Skandinaviens.

Die Wikinger in Dänemark

Apropos Wikinger: Kein Urlaub in Dänemark ist komplett ohne eine ordentliche Geschichtslektion über die „Wilden aus dem Norden“. Das Museum in Ribe ist ein prima Start, die Hochburg der Wikinger ist aber Jelling. Mitten in Jütland gelegen kannst du hier Wikingerfunde, uralte Kirchen und kleine Städte besichtigen und in die Geschichte eintauchen.

In Roskilde wiederum, etwa eine Stunde außerhalb von Kopenhagen, ist das Wikingerschiffmuseum ein prima Stopp: Das Museum zeigt prähistorische und mittelalterliche Schiffe und viele Ausstellungsstücke über die Seefahrt und den Schiffsbau in Dänemark, ein besonderes Augenmerk liegt auf der Geschichte der Wikinger.

Prähistorische Steinsetzung in Jelling bei Vejle.

Nationalpark Wattenmeer

Das Herzstück der spektakulären Naturlandschaft in Dänemark ist der Nationalpark Wattenmeer in Südjütland. Er gehört mit dem deutschen und niederländischen Teil des Wattenmeers zum Unesco-Welterbe. Der Nationalpark Wattenmeer erstreckt sich entlang der Nordsee über 146.600 Hektar, von der Landspitze Blavandshuk im Norden bis zur deutsch-dänischen Grenze im Süden und den vor dem Festland liegenden Inseln.

Im Urlaub in Dänemark gehört eine Wattwanderung unbedingt auf die Bucket List, bei der du über die Wattflächen und zwischen Wellen und Prielen durch eine einzigartige Landschaft stapfst.

Der Nationalpark Wattenmeer in Südjütland gehört mit dem deutschen und niederländischen Teil des Wattenmeers zum Unesco-Welterbe.

Møns Klint auf der Insel Møn

Mindestens genauso spektakulär sind die Kreideklippen Møns Klint, mit 128 Metern die höchsten Steilklippen Dänemarks. Die Klippen entstanden auf der Insel Møn vor 5000 Jahren, als kalkhaltige Schichten vom Meeresboden an die Oberfläche gelangten. Seit Jahrhunderten tauchen die Klippen in der dänischen Kunst und Kultur auf, heute gilt Møns Klint als eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Insel Møn.

Die Kreideklippen Møns Klint sind mit 128 Metern die höchsten Steilklippen Dänemarks.

Leuchtturm von Rubjerg Knude

Leuchttürme an der dänischen Küste gehören zum Landschaftsbild, es gibt aber einen, der besonders hervorsticht. Der Leuchtturm von Rubjerg Knude ist das Wahrzeichen der Nordseeküste in Jütland. Er stammt aus dem Jahr 1900 und gehört zur kleinen Gemeinde Hjørring. Die Besonderheit ist die Lage: Er ist nur wenige Meter von der Kante einer Steilküste entfernt und deshalb eines der schönsten Fotomotive Dänemarks.

Der Leuchtturm von Rubjerg Knude ist das Wahrzeichen der Nordseeküste in Jütland.

Der Norden Dänemarks mit Skagen und Grenen

Skagen ist die nördlichste Stadt des Landes. Zu den Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt am Ende von Jütland gehören lange Sandstrände, der Leuchtturm und das Skagen Museum mit Werken der Skagen-Maler aus dem 19. Jahrhundert. Das eigentliche Highlight findet in Grenen nordöstlich von Skagen statt.

Hier treffen Nordsee und Ostsee aufeinander – und du kannst mit einem Fuß in jedem der Meere stehen. Grenen bildet die äußerste Spitze von Skagens Odde, einer rund 30 Kilometer langen Landzunge, die über einen Zeitraum von 8000 Jahren entstand. Heute ist die Landschaft um Grenen ein geschütztes Naturreservat und ein Must-See in Dänemark!

In Grenen treffen Nordsee und Ostsee aufeinander.

Die dänische Küste

Kein Urlaub in Dänemark ohne Meer! Denn das Land liegt malerisch zwischen Nord- und Ostsee, sodass das Wasser immer in der Nähe ist. An keiner Stelle Dänemarks bist du mehr als 50 Kilometer vom Meer entfernt. Das skandinavische Land ist zwar im Vergleich zu Deutschland ein Zwerg, hat aber mehr als dreimal so viele Küstenkilometer zu bieten. Über 7400 Kilometer erstreckt sich die Küste Dänemarks – mit unzähligen Stränden, die den Urlaub in Dänemark erst so richtig perfekt machen.

Die Küste von Dänemark erstreckt sich über 7400 Kilometer.

Dazu kommt: In vielen Ferienregionen kannst du an der Küste in unmittelbarer Strandnähe ein Ferienhaus mieten. Denn der Ferienhaus-Boom in Dänemark ist ungebrochen. Es gibt rund 200.000, von denen in etwa 45.000 vermietet werden. Die Häuser verteilen sich vorwiegend auf die seeländischen Kommunen Odsherred und Gribskov: Hier steht jedes fünfte dänische Ferienhaus.