Können in diesem Jahr trotz Coronavirus Weihnachtsmärkte in Deutschland statfinden? Wie die Lage im November und Dezember sein wird, weiß aktuell niemand so genau. Doch bislang sieht es so aus, als könnten die Menschen tatsächlich in wenigen Monaten wieder mit einem Glühwein durch die Stadt bummeln. Weil 2020 die allermeisten Märkte abgesagt werden mussten, ist die Vorfreude bei vielen in diesem Jahr umso größer.

Große Veranstalter haben konkrete Pläne – und die sehen mehr Platz für Besucherinnen und Besucher dank breiterer Budengassen, gesonderte Glühweingärten sowie etwas weniger Stände vor. Außerdem sollen vielerorts 3G-Kontrollen durchgeführt werden. Heißt: Nur wer genesen, geimpft oder getestet ist, bekommt Zutritt. Zusätzlich sollen Masken getragen werden.

Christkindlmarkt in Nürnberg

2020 musste der weltberühmte Christkindlmarkt in Nürnberg wegen steigender Infektionszahlen abgesagt werden. Doch die Vorbereitungen für dieses Jahr sind bereits seit Monaten im vollen Gange. Vom 26. November bis zum 24. Dezember 2021 soll in der zweitgrößten Stadt Bayerns wieder weihnachtlich gefeiert werden. 

Derzeit arbeiten die Verantwortlichen noch an einem entsprechenden Hygienekonzept, berichtet der „Bayerische Rundfunk“. Der Markt soll demnach auch auf andere Plätze in Nürnberg ausgedehnt werden, um den Besucherstrom zu entzerren. Zudem soll ein Einbahnstraßen-System mit vorgegebener Laufrichtung eingeführt werden.

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Nürnberger Christkindlesmarkt in der Altstadt.

Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen

Viele haben ihn schmerzlich vermisst: den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. In diesem Jahr soll er wieder stattfinden, die Eröffnung ist für den 22. November 2021 geplant. Auch in den Ruhrgebietsstädten Essen und Dortmund sind die Veranstalter optimistisch. In Essen soll es am 12. November und in Dortmund am 18. November 2021 losgehen.

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Christkindlmarkt in München

München und Weihnachtsstimmung – da kommt zusammen, was zusammengehört. Vom 22. November bis zum 24. Dezember 2021 soll beim Christkindlmarkt am Marienplatz wieder gelacht, gesungen und gefeiert werden. 

Weihnachtsmarkt in Frankfurt

Ende November 2021 soll der Frankfurter Weihnachtsmarkt beginnen. Er soll sich über die übliche Fläche vom Römerberg bis zur Hauptwache erstrecken. Doch auch hier werden wegen des Coronavirus weniger Besucherinnen und Besucher erwartet.

Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg in Frankfurt.

Weihnachtsmarkt in Stuttgart

In Stuttgart soll vom 24. November bis zum 30. Dezember der Stuttgarter Weihnachtsmarkt stattfinden – eine Woche länger als ursprünglich geplant. Welche Zugangsregelungen dort gelten werden, ist noch nicht bekannt, soll aber in Kürze öffentlich gemacht werden.

Diese Regeln gelten für Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg

Unter Einhaltung bestimmter Regeln können Weihnachtsmärkte wieder stattfinden. Darauf hat sich das Land Baden-Württemberg mit den Kommunalen Ländesverbänden und Vertreterinnen und Vertretern aus der Schaustellerbranche geeinigt.

Für den Besuch von Warenverkaufsständen ist ein 3G-Nachweis nicht erforderlich. Gleiches gilt für den Verkauf von beispielsweise abgepackten Lebensmitteln. Wer sich jedoch längere Zeit am Stand aufhält, um dort gekaufte Lebensmittel zu verzehren, muss einen 3G-Nachweis vorzeigen.

Weihnachtsmarkt in Ulm.

Denkbar wäre es, dass Besucherinnen und Besucher am Eingang nach der Kontrolle ihres Impf-, Genesenen- oder Testnachweises zum Beispiel ein Bändchen bekommen, dass sie am Handgelenk tragen können. Das würde die Durchführung der 3G-Regel zusätzlich erleichtern. Außerdem gilt in Baden-Württemberg: Dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden. Vermutlich werden sich die meisten Bundesländer auf diese Regeln einigen.

Weihnachtszeit in der Hauptstadt

Auch in Berlin sollen in knapp einem Monat die Weihnachsmärkte öffnen. Beim Rummel vor dem Roten Rathaus, der am 22. November öffnet, gilt die 2G-Regel. Es kommt also nur rein, wer geimpft oder genesen ist. Laut aktueller Verordnung gilt bei 2G weder Maskenpflicht noch Abstandsgebot. 

Bei den anderen Berliner Weihnachtsmärkten wird vorraussichtlich die 3G-Regel gelten, dafür hat sich der Schaustellerverband ausgesprochen, berichtet der „Rundfunk Berlin-Brandenburg“. Ob alle Weihnachtsmärkte in der Haupstadt stattfinden können, ist noch unklar. Der beliebte Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ist zumindest geplant. Derweil ist der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg abgesagt worden. 

Beleuchtetes Riesenrad auf dem Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus in Berlin.

Reise zu den Weihnachtsmärkten: Das solltest du 2021 beachten

Auch wenn viele Veranstalter optimistisch sind, dass die Weihnachtsmärkte wie geplant stattfinden können – eine Garantie dafür gibt es nicht. Deshalb solltest du beim Kauf von Zugtickets oder der Buchung von Unterkünften darauf achten, dass du diese im Notfall stornieren kannst und dein Geld zurückbekommst.