Vielleicht hast auch du schon einmal Urlaub in einem Tiny House gemacht und weißt es gar nicht: Denn schon bevor der Trend um die Mini-Häuser vor wenigen Jahren startete, gab es beispielsweise an Bergen und Seen kleine Hütten, in denen man seinen Urlaub verbringen konnte.

Tiny House: Was ist das eigentlich?

Tiny Houses – eine genaue Definition gibt es nicht. Grob gesagt handelt es sich um kleine Häuser, die nur sehr wenig Platz und doch alles bieten, was man in einer Wohnung oder einem Haus auch hat: von Dusche und Klo über Bett bis hin zu Kochmöglichkeiten. In den USA zählen Häuser mit einer Wohnfläche von bis zu 37 Quadratmetern als Tiny Houses. Ob sie fest stehend oder mobil sind, ist hierbei irrelevant, meist haben sie aber kein Fundament wie ein richtiges Haus.

Überall in Europa finden sich Tiny Houses, entweder als Einzelhaus mitten in der Natur oder als Siedlung. Manche Tiny Houses sind auch mobil: Sie sind auf einem Anhänger gebaut und man kann sie wie einen Wohnwagen einfach mit dem Auto transportieren. 

Der Trend um Tiny Houses hat zwei Hintergründe. Zum einen sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass einige Menschen sehr viel Wohnraum haben, während andere kaum eine Möglichkeit finden, unterzukommen. Mit Tiny Houses wird der Platz pro Person begrenzt. Gleichzeitig steht auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus: Durch das Leben im Tiny House sollen Bewohnerinnen und Bewohner dazu animiert werden, sich auf die wichtigsten Dinge, die man zum Leben braucht, zu fokussieren. 

Aufgrund der schwammigen Definition ist es also kein Wunder, dass plötzlich überall Tiny Houses angeboten werden – und wer schon immer mal einen minimalistischen Lebensstil testen wollte, hat nun eine große Auswahl. Allein Airbnb listet in der Kategorie Tiny Houses mehr als 300 Ferienunterkünfte auf. Die Ausstattung variiert hierbei von rudimentär bis luxuriös.

Norwegen: Mikrohyttene in Kragerø

In Kragerø im Süden Norwegens, zwischen Oslo und Kristianstad in der Natur gelegen, finden sich die naturnahen Tiny Houses von Mikrohyttene. Reisende haben die Wahl aus vier verschiedenen Hütten, von denen jede ihren ganz eigenen Charme hat. 

In der Hütte Dristig kannst du beispielsweise sieben Meter über dem Boden übernachten und eine traumhafte Panorama-Aussicht genießen. Die Hütte Torv hingegen ist einem Hobbit-Heim nachempfunden, es handelt sich um eine flache Holzhütte mit begrüntem Dach, die auch zum Escape-Room werden kann.

Die Mikrohytte Torv soll Reisende in eine Hobbit-Welt verzaubern.

Mit der Holzhütte Kronen machte die Firma hingegen einst ihren Anfang, und zwar mit einer Ausstattung, die der Bedeutung des Wortes basic wohl sehr nahe kommt. Alle Hütten haben nämlich eines gemein: Duschen und Klos befinden sich im Freien.

Trotz des wenigen Platzes – die Räume sind zwischen zwölf und 20 Quadratmeter groß und bieten Platz für bis zu vier Personen – muss man für diese Ferienunterkünfte tief in die Tasche greifen. Zwischen 240 und 290 Euro kostet eine Nacht in den Mikrohyttene. Dafür gibt es eine ordentliche Portion Norwegen-Natur-Gefühl.

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Spartipp: Auf Airbnb findest du zahlreiche Tiny Houses, wenn du nach kleinen Holzhütten suchst, da auch Norwegerinnen und Norweger sehr gern auf diese Art Urlaub in der Natur machen. Sie werden nicht als Tiny Houses vermarktet und sind daher oft günstiger. Auf der nordnowegischen Insel Senja kannst du beispielsweise von dem ein oder anderen Minihaus aus die Nordlichter beobachten. 

In der Mikrohytte Dristig schläfst du sieben Meter über dem Boden und hast einen fantastischen Blick über die Natur Norwegens.

Deutschland: Wikkelhouses auf Helgoland

Auf der Nordsee-Insel Helgoland, genauer gesagt auf der Helgoländer Düne, hast du eigentlich kaum eine Möglichkeit, nicht in einem Tiny House zu übernachten, wenn du nicht gerade campst. Denn Hotels gibt es auf der einzigen Hochsee-Insel Deutschlands nicht. Stattdessen aber seit zwei Jahren zwei Wikkelhouses.

Wikkelhouses sind Häuser, die aus Pappe hergestellt werden. Richtig gelesen: Für die Wand eines Hauses werden 24 Schichten Wellpappe miteinander verwickelt. Drum herum kommt Holz und fertig ist das Wikkelhouse. Zum Bau werden mit Holz, Pappe und anderen Materialen wie Klebstoff nur natürliche Produkte und nachhaltige Rohstoffe verwendet. 50 Jahre sollen die leicht auf- und abzubauenden Häuser halten, sagt der niederländische Hersteller. Europaweit und in Chile werden bereits 100 solcher Häuser genutzt.

Die beiden Wikkelhouses auf Helgoland mit 19 und 26 Quadratmetern Wohnfläche haben zwar einen Schlaf- und Wohnbereich sowie eine kleine Küche, fließend Wasser und eine Toilette gibt es aber nicht. Wer sich in die Wikkelhouses einmietet, nutzt die Sanitäranlagen des nahe gelegenen Campingplatzes.

Auf Helgoland übernachten Urlaubende im Wikkelhouse, einem Tiny House aus Pappe. Das Portal hiersein.de stellt es als nachhaltige Unterkunft in Deutschland vor.

Die Wikkelhouses sind immer für eine Woche von Samstag bis Samstag zu buchen und kosten zwischen 450 und 690 Euro pro Woche für zwei bis vier Personen. Und wer weiß, vielleicht kommt sogar Besuch bei dir vorbei – denn auf der Düneninsel leben zahlreiche Kegelrobben und Seehunde, die sich auch mal ins Inselinnere zurückziehen.

Doch die beiden WIkkelhouses sind nicht die einzigen Tiny Houses auf der Helgoländer Düne. 57 bunte Bungalows bilden das Dünendorf. Sie sind rot, gelb, türkis und echte Hingucker. Legt man die amerikanische Definition zugrunde, handelt es sich bei der Mehrzahl der Bauten um Tiny Houses – viele der Hütten haben nämlich weniger als 37 Quadratmeter Wohnfläche. Die Häuser kosten pro Nacht ab 90 Euro, die Mindestaufenthaltsdauer beträgt fünf Nächte. 

Schottland: Armadilla Pods am Seeufer

Mit der ovalen Architektur und den Holzplatten sind die öko-freundlichen Tiny Houses von Amardilla ein richtiger Hingucker. Die Mini-Häuser fügen sich ganz in die natürliche Umgebung zwischen Bäumen, Bergen, Seen und Flüssen ein. Kein Wunder also, dass sich die kleinen, innen ab zehn Quadratmeter großen Ferienhäuser in Schottland schnell verbreitet haben und sich nun anschicken, weltweit Urlauberinnen und Urlauber zu begeistern.  

Trotz ihrer überschaubaren Größe sind die Holzhütten voll ausgestattet – Hersteller Amardilla spricht von Glamping. Aus dem Wohn- und Essbereich wird am Abend einfach ein Doppelbett: Von hier aus blickst du durch die runden Fenster direkt in die Natur. Sogar Platz für Dusche und WC gibt es in den Cabins. Im Außenbereich finden sich je nach Siedlung und Pods, wie die Gebäude genannt werden, auch Sitz-, Grill- und Spielmöglichkeiten sowie Whirlpools. 

Die Hütten befinden sich an verschiedenen Orten in ganz Schottland. Neu sind etwa die Hütten im Loch Tay Secret Gardens. Aufgrund des sehr geringen Platzes ist das nichts für Familien, aber Paare oder Soloreisende verbringen hier einen ruhigen und vergleichsweise günstigen Urlaub.

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Am Loch Ness sind die Pods schon luxuriöser, auch Kinder können hier auf einer Extra-Matratze urlauben. Die Preise starten jeweils ab 55 Euro pro Nacht. Wer einen eigenen Whirlpool oder gar ein schwimmendes Pod will, muss beispielsweise in die Woodlands am Loch Linnhe, diese Unterkünfte sind ab 88 Euro pro Nacht zu haben. 

Spanien: Wooden Cabins an der Costa Blanca

Zeltähnlich sind die Wooden Cabins von Ferienhausvermieter Finca les Coves in der Nähe von Alicante gebaut – und damit ein echter Hingucker. Die schmalen Holzhäuser bieten einen Panorama-Blick in die Berge der Carrasqueta und das Mittelmeer mit der Costa Blanca ist auch nur etwa 30 Kilometer enfernt. 

Zwischen Bergen und Mittelmeer stehen die beiden Tiny Houses von Finca les Coves.

Die beiden Holzhütten sind skandinavischem Stil nachempfunden und bieten alles, was man im Urlaub so braucht: Es gibt sogar ein zweites, sehr schmales Stockwerk mit einem kleinen zweiten Schlafzimmer, sodass vier Personen Platz finden. Küche mit Herdplatten, Sofa, Esstisch und ein Badezimmer mit Dusche und Toilette sorgen für den Komfort.

Dennoch ist das eigentliche Herzstück der Wooden Cabins die jeweils riesige Terrasse, die am Abend mit bunten Lampions beleuchtet wird. Hier kannst du mit Familie oder Freundinnen und Freunden sitzen, grillen, die Nacht durch quatschen und dabei die Milchstraße und den Sternenhimmel bestaunen. Kaum ein Ort in Spanien eignet sich dafür besser.

Die beiden Tiny Houses gehören zu einer Ferienanlage mit mehreren Unterkünften, liegen aber dennoch mitten in der Natur.

Auch hier gilt: Die beiden Häuser gehören zu einer größeren Ferienanlage mit Safari-Zelten, Ferienhäusern, Outdoor-Pool, Yoga-Angeboten, einem Outdoor-Fitness-Studio, einer Poolbar und einem kleinen Restaurant. Vor allem vegetarische Gerichte werden hier serviert. Die Unterkunft hilft dir auch gern dabei, Ausflüge zu organisieren, etwa einen Ausritt mit Pferden in die Natur oder eine Radtour durch die bergige Landschaft.

Slowenien: Secret Garden im Soča-Tal

Du planst deinen nächsten Slowenien-Urlaub und willst die Naturschätze des kleinen Landes kennenlernen? Dann übernachte doch im Tiny House! Direkt im weltbekannten Soča-Tal findest du zwei der Mini-Häuser, die du bei deiner Reise buchen kannst. 

Märchenhaft kannst du im Tiny House in Slowenien übernachten.

Das Tiny House Secret Garden befindet sich in einem Garten, gebaut zwischen Felsen und Hügeln. Mini ist hier allerdings nur der Innenbereich, denn zu deiner Unterkunft gehört ein 80 Quadratmeter großer Garten mit einer Outdoor-Küche und einer privaten Terrasse. Drinnen findest du Schlafzimmer, Wohn- und Essbereich und ein Duschbad. Obwohl du in der Natur drum herum genug erleben kannst, gibt es einen Fernseher und kostenloses WLAN. 125 bis 150 Euro musst du pro Nacht bezahlen.

Das zweite Tiny House nennt sich Hilltop Hideaway, liegt unter einem Walnussbaum und bietet den perfekten Überblick über die Natur. Die Ausstattung ist weniger luxuriös als im Secret Garden: Du bist hier nämlich ganz eins mit der Natur, denn Strom und fließend Wasser gibt es bei dieser Unterkunft nicht. Stattdessen kannst du eine Kompost-Toilette in einem kleinen Nebengebäude nutzen und bekommst abgekochtes Wasser für die Hygiene gestellt. Dafür kostet die Übernachtung aber auch nur 85 bis 95 Euro. 

Vom Tiny House „Hideout Hill“ haben Reisende einen Blick in das atemberaubende slowenische Soča-Tal.

Schweden: Inforest im Wald am Vätternsee

Die drei Tiny Houses Inforest im schwedischen Nirgendwo sind nicht nur eine Unterkunft, der Aufenthalt ist ein Erlebnis, heißt es seitens der Anbieter. Und das, obwohl in der Siedlung quasi nichts los ist. Doch genau darum geht es bei einem Trip zu Inforest in Schweden: Ruhe, Natur, Einsamkeit, Abgeschiedenheit und damit auch Entspannung pur.

Natur pur: Die Tiny Houses von Inforest liegen mitten im Wald.

Die Tiny Houses wurden von den Besitzern selbst entwickelt und gebaut, denn sie glauben, so heißt es auf ihrer Website, an nachhaltigen, naturnahen Tourismus. So sollst du bei deinem Aufenthalt ganz eins werden mit der Natur, du kannst durch den Wald wandern oder radeln oder auf dem Vätternsee kajaken.

Strom haben die Tiny Houses zwar, doch der kommt von Solaranlagen auf den Dächern. Sogar mit deinem Klogang trägst du hier zur Natur bei: Durch ein spezielles Verfahren wird getrennt, was du ausscheidest – und in einer biologisch abbaubaren Tasche kompostiert. Die drei Tiny Houses Ebbe, Vilgot und Esther sind mit Toiletten, Warmwasser, Strom, Küche und Schlafzimmer ausgestattet, selbst WLAN hast du hier im Nirgendwo. 

Bevorzugt bleibst du hier ab zwei Nächten, ganz preiswert ist das Naturerlebnis aber nicht: Ab 165 Euro pro Nacht kostet der Spaß. 

Mitten im Wald, unweit des Vätternsees, können Reisende in den Tiny Houses von Inforest entspannen.

Portugal: Choupanas auf einem Landgut im Landesinneren

Von Olivenbäumen und Schafen umgeben, nächtigst du in der Choupana ChicoZé oder der Choupana Abilardo. So heißen die beiden Tiny Houses im Landesinneren von Portugal in der beliebten Ferienregion Alentejo. Die Naturhäuschen aus Holz und Kork sind rund 15 Quadratmeter groß und perfekt für Paare geeignet. Sie sind angelehnt an traditionelle Hütten der Region, aber hochmodern ausgestattet. 

In Alentejo in Portugal findest du zwei Choupanas, angelehnt an traditionelle Hütten der Region.

Wem der Platz drinnen zu klein ist, der kann sich auch draußen austoben – immerhin ist das Wetter in der Region vom frühen Frühling bis zum späten Herbst gut. Auf der Terrasse kannst du entweder die Sonne oder den Schatten eines 100 Jahre alten Olivenbaums genießen. Zu beiden Hütten gehören Badezimmer mit Dusche und Trockentoilette. 

Das Besondere ist nicht nur, dass deine Hütte zu einer Seite hin komplett offen ist (wenn du möchtest), sondern auch, dass du die Annehmlichkeiten einer Ferienhaus-Siedlung genießen kannst. Denn nebst den beiden Tiny Houses gibt es auch eine größere Ferienwohnung auf dem Gelände, die Besucherinnen und Besucher der drei Gebäude teilen sich einen großen Pool.

Zudem sind die beiden Hütten sehr günstig: In der Nebensaison zahlst du pro Nacht 39 Euro, in der Hauptsaison 65 Euro. 

Die Einrichtung der Choupanas in Portugal sind modern.

Frankreich: Cabanétapes in der Bretagne

Wer das Wort Tiny ganz genau nimmt, muss in Frankreich die Ferienanlage Rives Nature aufsuchen. Hier in der Bretagne wurde ein kleiner Park mit verschiedenen Unterkünften errichtet – und Natur und Nachhaltigkeit spielen dabei eine große Rolle.

Seit 2019 gibt es drei neue Unterkünfte auf dem Areal. Die Bezeichnung Dach über dem Kopf passt hier perfekt: In den drei Cabanétapes schläfst du nämlich auf winzigem Raum. Die Mini-Hütte bietet hauptsächlich Schutz vor Wind und Wetter, nach vorne ist sie aber offen. Genau genommen bestehen die Cabanétapes aus einem Doppelbett und einem Tisch, das war’s. Dafür musst du allerdings 49 Euro pro Nacht bezahlen.

Die Cabanétapes richten sich hauptsächlich an Radfahrer, die sich von ihrem Trip mitten in der Natur erholen wollen. Infrastruktur ist aber dennoch vorhanden, denn die Mini-Stelzen-Häuser sind nur eine von vielen Unterkunftsformen. Du kannst auch in einem Safari-Zelt, Holzhütten und Designer-Hütten oder in einem der vier Bohème-Chic-Wohnwagen unterkommen.

Auf dem Gelände befindet sich auch ein Restaurant, in dem vor allem vegetarische, regionale und saisonale Bioprodukte serviert werden. Zudem können Reisende auf eine Vielzahl von naturnahen Aktivitäten zurückgreifen und etwa ein Kanu, ein Fahrrad, ein E-Bike, Tischtennisschläger oder Gesellschaftspiele leihen. 

Italien: Die einzigartigen Trullo in Apulien

In Italien befinden sich bisher hauptsächlich frei stehende Tiny Houses und keine Siedlungen, in einem Ort ist das aber ganz anders. Wenn es um begrenzten Wohnraum geht und um die Frage, wie man architektonisch alles rausholt, dann liegt die italienische Stadt Puglia ganz weit vorne.

Trullo sind kleine Steinhäuser, die vor allem in Apulien zu finden sind.

Dort gibt es nämlich hauptsächlich sogenannte Trulli: Ein Trullo ist ein steinernes Rundhaus, das vor allem in Apulien zu finden ist. Trullo haben auch Dächer aus Stein, die sind meist spitz oder mit einer Art Kuppel gebaut, allerdings gibt es Trullo in nahezu allen Formen. Und das Örtchen Puglia besteht aus diesen weißen Minihäusern – die das Stadtbild in eine kleine Märchen-Siedlung verwandeln.

Während die meisten Trullo Wohnraum für Einheimische bieten, werden einige auch an Touristinnen und Touristen vermietet. Je nach Ausstattung und Größe kannst du schon ab 50 Euro pro Nacht einen Trullo mieten. Einige bieten sogar Terrassen oder Pools an. 

Die Gegend rund um Puglia wird von den auffälligen Steinhäusern Trullo geprägt.

Österreich: Cabinski im Montafon

Umgeben von Wiesen und Bergen gibt es seit Sommer 2020 zehn neue Unterkünfte im Montafon in Österreich. In der Nähe des Drei-Länder-Ecks Liechtenstein, Schweiz und Österreich stehen die Tiny Houses von Cabinski. Die zwei Besitzer aus Deutschland wollten sich mit der Errichtung der Ferienanlage einen Traum erfüllen und nachhaltige und naturnahe Unterkünfte errichten, „einen Ort mit Seele“, wie sie sagen.

Die Tiny Houses von Cabinski sind aus regionalem Holz gebaut.

Die Hütten sind mit rund 35 Quadratmetern enorm geräumig und bieten Platz für bis zu vier Personen, pro Nacht kosten sie ab 99 Euro. Im Sommer kannst du die Gegend beim Wandern, Radfahren oder bei einer Lama-Wanderung erkunden, im Winter liegen die Tiny Houses idyllisch in einer weißen Schneelandschaft.

Die Hütten mit den riesigen Panoramafenstern und dem Dachfenster (zum nächtlichen Sternegucken!) sind modern und doch naturnah eingerichtet. Die Küche ist voll ausgestattet, das Bad hat Tageslicht und verfügt über eine Regendusche. 

Wenn du keine Lust auf andere Menschen hast, kannst du quasi ein Rundum-sorglos-Paket buchen, bei dem am Morgen frische Brötchen vor deiner Tür liegen und am Abend die Pizza in dein Tiny House geliefert wird. 

Die Panoramafenster in den Tiny Houses von Cabinski geben dir selbst drinnen ein Gefühl wie mitten in der Natur.

Aktuell kann man Cabinski nur in Sankt Gallenkirch buchen, doch die beiden Gründer, die aus Hessen kommen, haben große Pläne: Sie wollen ihre Tiny Houses weltweit vermarkten, kündigten sie an.