Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon darüber nachgedacht, ins Warme zu fliehen, wenn es in Deutschland in den Wintermonaten nass und kalt ist? Wer eine Prise Sommer im November, Dezember, Januar, Februar und März erleben möchte, kann nur fünf Flugstunden von Deutschland entfernt in der Sonne liegen, während es zu Hause schneit, grau und ungemütlich ist. Wo und wie? Verraten wir dir!

Im Winter auf die Kanaren: Warum eigentlich?

Das Klima auf den Kanaren ist ganzjährig mild. Das liegt an der Lage der Inselgruppe zwischen dem 27. und 29. Breitengrad. Politisch gesehen gehören die Kanarischen Inseln zu Spanien, geografisch liegt die Inselgruppe jedoch in Afrika. Die Insel Fuerteventura ist beispielsweise nur 112 Kilometer von der Küste Marokkos entfernt.

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Das milde Klima liegt an der Nähe zum Äquator und den Passatwinden, die dafür sorgen, dass die heißen Lüfte der Sahara auf den Kanaren abgemildert werden. Das Ergebnis ist ein frühlingshaftes Klima – und das das ganze Jahr über. Im Winter gibt es durchschnittliche Temperaturen von angenehmen 20 Grad Celsius. Sogar das Wasser hat noch 18 Grad Celsius!

Das Wetter im Winter auf den Kanaren

Natürlich ist das Wetter in den Wintermonaten anders als im Sommer, aber klar ist: T-Shirt-Wetter gibt es allemal. Es kann auch mal regnen, allerdings auch nur an maximal sieben Tagen pro Monat. Um in Fakten zu sprechen: Der kälteste Monat auf den Kanaren ist der Januar mit etwa sechs Sonnenstunden pro Tag und bis zu 20 Grad Celsius – was im Vergleich zum deutschen Winter ganz klar das Paradies ist.

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Wohin im Winter auf den Kanaren?

Der Naturpark auf Gran Canaria ist auch im Winter sehr schön.

Das Klima auf den einzelnen Inseln ist unterschiedlich aufgrund der Lage der Inseln und der Berge, die das Wetter beeinflussen. Generell gilt: Die östlich gelegenen Inseln Lanzarote und Fuerteventura sind ganzjährig warme Reiseziele. Am wärmsten ist es im Januar auf Gran Canaria und Lanzarote, wo Maximaltemperaturen von bis zu 21 Grad Celsius herrschen.

Aktivurlaub im Winterurlaub auf den Kanaren

Wo du im Winter zu Hause nur davon träumen kannst, im T-Shirt wandern zu gehen, ist auf den Kanaren alles möglich. Denn gerade ein Aktivurlaub ist bei den milden Temperaturen prima. Bei knapp 20 Grad Celsius kannst du bei den besten Bedingungen wandern oder Fahrradtouren machen.

Wüstenlandschaft vor dem imposanten Vulkan Teide im Nationalpark auf Teneriffa.

Wenn du willst, kannst du vormittags am Strand in der Sonne sitzen und am Nachmittag Ski fahren gehen. Denn auf dem Pico del Teide auf Teneriffa, dem mit 3718 Metern höchsten Berg Spaniens, ist es immer kühler als in den niedrigeren Lagen und du kannst im Winter die Piste hinuntersausen.

Im Winter auf die Kanaren: Die Monate im Check

  • Januar: Der kälteste Monat auf den Kanaren, die Temperaturen liegen aber im Schnitt noch immer bei 20 Grad Celsius. Dafür gibt es „nur“ sechs Sonnenstunden und durchschnittlich sieben Tage Regen.
  • Februar: Es wird bereits etwas wärmer und die Sonnenstunden erhöhen sich auf sieben pro Tag. Durchschnittlich erlebst du nun 21 Grad Celsius.
  • März: Jetzt ist die Sommersaison nicht mehr weit. Die Sonne scheint merklich wärmer, die Regentage werden geringer und es herrschen durchschnittlich 23 Grad Celsius.
  • November: Ein perfekter Monat für deinen Urlaub, denn die Temperaturen klettern auf den Kanaren selbst im November auf 23 bis 26 Grad Celsius!
  • Dezember: Die Außentemperatur liegt noch immer bei 23 Grad Celsius im Schnitt, selbst das Meer hat noch eine Wassertemperatur von 19 Grad Celsius!