Es gibt wohl kaum etwas Romantischeres und zugleich Aufregenderes als eine Huskytour im hohen Norden. Ob in Lappland, Finnland oder Norwegen, Kanada oder Schweden, die treuen Vierbeiner ziehen den Schlitten durch die Winterlandschaften nahe des Polarkreises.

Schlittenhunde verbinden Kraft, Ausdauer und mentale Stärke

Wer sich einmal diesen Kraftpaketen auf vier Beinen anvertraut hat und mit ihnen im Schnee unterwegs war, weiß, wie intensiv die Bindung zwischen Tier und Mensch sein kann. Ihrem Charme und dem Blick aus den treuen Hundeaugen erliegst du sofort. Und ziehen sie erst deinen Schlitten, begeistert dich Ihre Kraft und ihre Ausdauer.

Auch Kuscheleinheiten gehören bei den aktiven Schlittenhunden dazu.

Schließlich werden von Schlittenhunden außergewöhnliche physische und mentale Stärken verlangt. Sie sind nicht nur schnell, sondern haben auch einen hervorragenden Orientierungssinn. Als Rudeltiere zeigen sie außerdem ein ausgeprägtes Sozialverhalten und brauchen den Kontakt zu anderen Tieren und Menschen. Körperliche Zuwendung wie das abendliche Kraulen am Lagerfeuer genießen die freundlichen Wesen sehr. Es gehört also unbedingt zu einer Tour durch den hohen Norden dazu.

Die verschneite Landschaft zu durchqueren ist für die Huskys kein Problem.

Außerdem ist es der Wunsch zu laufen, der den Schlittenhund auszeichnet. Sein "Desire to go" ist legendär. Seine hohe Leistungsbereitschaft trotzt selbst härtesten klimatischen Verhältnissen, sodass gute Hunde einen Schlitten bis zu 200 Kilometer am Tag ziehen können. Bei gutem Training kann zum Beispiel ein Husky das Neunfache seines eigenen Körpergewichts ziehen.

Die Zeit spielt keine Rolle mehr

Stehst du dann als sogenannter „Musher“ auf den Kufen deines Schlittens, hältst seinen Griff fest in deinen Händen und löst dann den Anker, kennen die Tiere kein Halten mehr. Sie sprinten durch den Schnee und du gleitest mit ihnen durch die einzigartige unberührte Schneewelt.

Zeit spielt dann keine Rolle mehr, ein Gefühl von Freiheit weitet die Brust und eine fast mystische Stimmung überkommt dich. Mit ein bisschen Glück leuchtet das Polarlicht geheimnisvoll und du stehst auf deinem Schlitten hinter deinen Huskys, Malamutes oder Grönlandhunden und weißt, dass du genau hier und nur hier sein willst.

Hier lohnt sich das Warten auf die Polarlichter!

Der glitzernde Schnee und die Einsamkeit des nordischen Winters ziehen dich in ihren Bann. Abends am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel sitzt du mit geröteten Wangen – das kommt sicher vom Wind und von der Kälte, vielleicht auch von der Sauna, die bei vielen Unterkünften in den Nordländern einfach dazugehört, aber auch die Aufregung und die Begeisterung werden ihren Teil dazu beitragen, versprochen!

Verschiedene Routen

Egal für welches Land du dich entscheidest, ob für kürzere Ausflüge von eíner festen Basis aus, die für Anfänger geeignet sind, oder für eine mehrtägige Tour durch verschneite Wälder, faszinierende Nationalparks mit Übernachtung im Zelt oder in der Blockhütte. Wenn du schon mehrfach mit dem Hundeschlitten unterwegs warst und deswegen eine anspruchsvolle Route wählst, die 10-12 Tage dauern und über mehrere Gipfel durch atemberaubende Bergwelten führen kann, ist fachkundige Unterstützung hier sicher von Vorteil.

Hausen in gemütlichen Blockhütten.

Einen Flug und ein Hotel kann jeder buchen, aber einen geeigneten Hundeschlittenführer inklusive der richtigen Route in Finnland für dich zu finden, ist schon ein anderes Kaliber. Hier können dir erfahrene Veranstalter wie Meine Welt Reisen weiterhelfen. Deren Reiseexperten waren schon überall und wissen worauf es ankommt und können auch den ein oder anderen persönlichen Tipp mitgeben. Dann steht dem großen Abenteuer in der Weite des Nordens nichts entgegen.