Schokolade, Käse, Heidi? Die Schweiz kann viel mehr als nur Klischees bedienen. Zwischen dem mediterranen Tessin mit seinen palmengesäumten Seeufern und den schneebedeckten Gletschern der Alpen wartet eine Seite der Schweiz auf dich, die voller Abenteuer steckt: die Grand Tour of Switzerland. Entstanden aus der Idee heraus, die pralle Schönheit des ganzen Landes mit einer Tour zu verbinden. Dich erwartet der Roadtrip deines Lebens!

Highway-Highlights | Sorgenfreiheit | Geschwindigkeit | Sehenswürdigkeiten | Nachhaltigkeit

1. Highway? Highlights!

Schnöde Autobahnen? Von wegen! Bei der Grand Tour of Switzerland dreht sich alles um Abenteuer und Ausblicke, deshalb fährst du auf dem normalen Schweizer Straßennetz und nicht auf schnurgeraden Autobahnen. Um Schnelligkeit geht es bei der Grand Tour of Switzerland nämlich nicht.

Unterwegs auf der Grand Tour of Switzerland am Furkapass bei Obergoms.

Im Vordergrund stehen das Fahrvergnügen und viele spektakuläre Momente unterwegs, wo du aus dem Staunen nicht herauskommen wirst. Von palmengesäumten Seen geht es in gigantische Gletscherlandschaften, von trubeligen Städten auf abenteuerliche Alpenpässe. Langeweile kommt da nie auf!

2. Rundherum versorgt

Einen Roadtrip verbindet man gerne mit Einsamkeit und kilometerlangen Straßen, auf denen man niemandem begegnet. In der Schweiz ist das anders, denn die Grand Tour of Switzerland ist so geplant, dass alles dabei ist und du rundherum versorgt bist. Die Route führt durch eine spektakuläre Landschaft, aber auch in Städte wie Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen und Genf.

Junges Paar geniesst den Ausblick auf der Grand Tour of Switzerland beim Foto Spot des Furkapasses

Hast du dir genug Fahrtwind um die Nase wehen lassen, kannst du ganz einfach in einer Stadt Halt machen und dir ein bisschen Schweizer City-Flair holen. Entlang der Strecke gibt es auch unzählige Hotels, in denen du auf dem Roadtrip einchecken kannst. Planen solltest du bei einer Fahrzeit von täglich fünf Stunden mindestens 7 Tage, 10 Tage Urlaub wären perfekt.

3. Tempolimit? Die Straße bestimmt das Tempo!

Das Schöne an einem Roadtrip? Das einzige Tempolimit, das es gibt, gilt auf den Straßen. Alles andere bestimmst du. Cruist du mit dem Auto durch die Schweiz, entscheidest du ganz alleine, wann, wohin, wie lange und wie schnell du fährst. Die Grand Tour of Switzerland ist deshalb perfekt für Individual-Urlauber, die keine Lust haben, sich nach fixen Flug- oder Bahnabfahrzeiten zu richten. Insgesamt ist die Grand Tour of Switzerland in 25 Streckenabschnitte gegliedert. Fahr alles auf einmal, such dir Teilstrecken raus – und erkunde die Grand Tour jedes Jahr um ein weiteres Stückchen. Ist doch schön, wenn man einen Grund hat wiederzukommen!

Roadcycling auf der legendären Tremola ueber den Gotthardpass.

4. Höhepunkte ohne Ende

Die Schweiz ist im Vergleich zu Deutschland klein. Mit 41.285 km² Fläche ist das Land beispielsweise ein wenig kleiner als Niedersachsen mit 47.710 km2. Klein meint aber in jedem Fall oho, denn die Grand Tour of Switzerland kombiniert in ihrem Wegenetz alle Höhepunkte der Schweiz zu einem großen Ganzen: Die Tour führt auf 1643 Kilometern durch alle Landesteile und vier Sprachregionen, zu 44 Sehenswürdigkeiten (davon elf UNESCO-Welterbestätten), durch 51 Städte, über fünf Alpenpässe und entlang 22 Seen. Diese unglaubliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten sorgt für eine Highlight-Dichte, die es so in Europa selten gibt.

Die Viamala Schlucht zwischen Thusis und Zilles-Reischen bot schon zu Römerzeiten den besten Zugang zu den Alpenpaessen Spluegen und San Bernardino

5. E-Grand(ios)

In der Schweiz wird Nachhaltigkeit bereits seit Jahrzehnten gelebt. Bei renommierten, globalen Rankings ist das Land stets vorne dabei. Auch die Grand Tour of Switzerland trägt ihren Teil dazu bei. Wenn du willst, surrst du nachhaltig durchs Land. Denn die Grand Tour of Switzerland ist eine der ersten durchgehend elektrifizierten Ferienstraßen weltweit.

Unterwegs im Mazda MX-5 Sondermodell "Million Stars" auf der Grand Tour of Switzerland im Tessin bei Osco.

Im Jahr 2015 gestartet, gibt es heute ein dichtes Netz an Ladestationen. Unterwegs findest du überall Stationen (ingesamt rund 300), um dein Elektrofahrzeug aufzuladen. Echt sustainable, oder wie man in der Schweiz mit Augenzwinkern sagt: swisstainable!