Die größte der kanarischen Inseln hat viel zu bieten: den mächtigen Vulkan Teide und den gleichnamigen Nationalpark, mystische schwarze Vulkanstrände, abenteuerliche Wasser- und Tierparks, coole Städte und urige Dörfer. Wir haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa, die du keinesfalls verpassen solltest.

Pico del Teide gehört zum Unesco-Weltnaturerbe

Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist der Teide, der auf stolze 3718 Meter ragt. Der Vulkan ist der höchste Berg Spaniens (und der dritthöchste Vulkan der Welt) und umgeben vom gleichnamigen Nationalpark, der zum Unesco-Weltnaturerbe gehört.

Es gibt wenige Orte auf der Insel, wo du seinen Gipfel nicht in den Himmel ragen siehst. Willst du diesen erklimmen, musst du nicht wandern, sondern kannst mit der Teide-Seilbahn fahren – bis zur Bergstation auf 3555 Meter. Selbst im Sommer kann hier noch Schnee liegen. Willst du doch lieber wandern, kannst du das auf 38 verschiedenen Routen machen. Oben angekommen ist eines klar: Einen schöneren Blick über Teneriffa gibt es nirgends!

Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist der Teide, der auf stolze 3718 Meter ragt.

Der Drachenbaum soll 800 Jahre alt sein

Viele nennen den Teide das Wahrzeichen der Insel, andere schreiben diese Auszeichnung einem Baum zu. Allerdings keinem gewöhnlichen.

Der Drachenbaum, der im Nordwesten gelegenen Icod de los Vinos steht, zieht jedes Jahr Tausende Touristen an. Warum? Weil der Baum rund 800 Jahre alt sein soll! Er ist 16 Metern hoch und hat knapp 20 Meter Umfang – kann sich also wirklich sehen lassen. Du findest ihn im Parque del Drago neben der Pfarrkirche San Marcos.

Der beeindruckende Drachenbaum.

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Cueva del Viento – die längste Lavahöhle Europas

Ebenfalls in Icod de los Vinos findest du ein Naturschauspiel der Extraklasse: Die Cueva del Viento ist die längste Lavahöhle Europas! Sie erstreckt sich über 17 Kilometern und ist Schätzungen zufolge vor mehr als 27000 Jahren entstanden.

Bei einer Führung erfährst du viel über die Höhle und ihre Formationen. Buche das Ticket am besten im Voraus, denn um das Ökosystem der Höhle zu schützen, gibt es nur vier Führungen mit maximal 16 Personen am Tag.

Die Cueva del Viento ist die längste Lavahöhle Europas!

Die Pyramiden von Güimar geben immer noch Rätsel auf

Mindestens genauso spannend wie die Gebilde in den Höhlen Cueva del Viento sind die Steinformationen der Pyramiden von Güimar. Richtig gelesen: Pyramiden!

Im Zentrum der Insel befindet sich ein Ort, der Forschern heute noch Rätsel aufgibt: Niemand weiß, wie die pyramidenförmig angehäuften Steinformationen entstanden sind oder wie alt sie sind. Ein Besuch der Pyramiden von Güimar lohnt sich aber in jedem Fall!

Mindestens genauso spannend wie die Gebilde in den Höhlen Cueva del Viento sind die Steinformationen der Pyramiden von Güimar

Playa de las Teresitas – der Strand mit Sand aus der Sahara

Teneriffa ist als Vulkaninsel bekannt für schwarze Strände. Es gibt aber einen Strand, der in der Karibik sein könnte und als einer der schönsten von den ganzen Kanaren gilt: der Playa de las Teresitas im Norden der Insel beim Dorf San Andrés.

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Der Strand ist eineinhalb Kilometer lang und wurde mit Sand aus der Sahara aufgefüllt. Umgeben ist er von unzähligen Palmen. Es gibt einen tollen Aussichtspunkt, den Mirador las Terasistas, von dem du einen traumhaften Ausblick auf den Strand und die Umgebung hast.

Teneriffa ist als Vulkaninsel bekannt für schwarze Strände.

Puerto de la Cruz – eine tolle Stadt mit schwarzen Stränden

Nur 15 Minuten vom Bilderbuchstrand Playa de las Teresitas entfernt befindet sich im Norden von Teneriffa die Stadt Puerto de la Cruz. Solltest du nicht den ganzen Tag am Strand chillen wollen, ist die Stadt einen Ausflug wert, der sich mit einem Sprung ins kühle Nass verbinden lässt.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Puerto de la Cruz mit ihren bunten Gassen, Kolonialbauten und einem breiten Gastro-Angebot. Hier reihen sich die Lokale aneinander und du kannst nach dem Dinner gut ausgehen. Wenn es tagsüber zu heiß wird, ist das kein Problem: Die Stadt liegt am Meer und hat ein paar schwarze Vulkanstrände (zum Beispiel den Playa Martiánez) – und ein gigantisches Meerwasserschwimmbad!

Nur 15 Minuten vom Bilderbuchstrand Playa de las Teresitas entfernt liegt mit Puerto de la Cruz die Hauptstadt des Nordens von Teneriffa.

Lago Martiánez - ein Schwimmbad mit Meerblick

Das Meerwasserschwimmbad in Puerto de la Cruz ist ein Knaller – egal ob für Familien, Paare oder Cliquen. Das Lago Martiánez ist ein einzigartiges Freibad in einer tollen Kulisse. Es liegt zwischen San Telmo und dem Playa Martiánez und wurde vom Künstler César Manrique errichtet.

Auf einer Gesamtfläche von 33.000 Quadratmetern tobst du in einer künstlich geschaffenen Wasserwelt mit einem See und sieben Pools im größten Salzwasserbad Europas. Um das Wasser stehen viele Sonnenliegen unter Palmen und es gibt Bars, Restaurants und ein Casino.

Das Lago Martiánez ist ein einzigartiges Freibad in einer tollen Kulisse.

Siam Park – ein mehrfach ausgezeichneter Wasserpark

Ähnlich cool ist der Siam Park in Costa Adeje: Der Wasserpark wurde bereits mehrfach zum besten der Welt gekürt!

Das liegt an den vielen Attraktionen, die hier auf dich warten: Es gibt 17 verschiedene Wasserpark-Sensationen – von Riesenrutschen und Wasser-Achterbahn bis hin zum Tower of Power, von dem du aus 28 Meter Höhe fast senkrecht ins Wasser saust. Wer will, kann aber auch nur schwimmen oder im grün bewachsenen Garten in der Sonne chillen. Klar ist: Der Siam Park ist ein Spaß für groß und klein!

Der Siam Park wurde bereits mehrfach zum besten der Welt gekürt!

Im Loro Parque leben 10.000 verschiedene Tiere

Ein weiterer Park auf Teneriffa ist der Loro Parque in Puerto de la Cruz. Das ist ein riesengroßer Tierpark auf einer Gesamtfläche von insgesamt 13,5 Hektar. Dort leben mehr als 10.000 verschiedene Tiere. Darunter sind viele vom Aussterben bedrohte Tierarten, die dort geschützt werden sollen.

Denn der Park versteht es auch als seine Aufgabe, Tiere und ihre natürlichen Lebensräume zu erhalten. Für den besseren Überblick gibt es verschiedene Führungen und Shows.

Der letzte Park auf Teneriffa, der ein Must-See ist, ist der Loro Parque in Puerto de la Cruz.

La Laguna gehört ebenfalls zum Unesco-Welterbe

In der Universitätsstadt La Laguna entdeckst du ein buntes Nachtleben und viele Bars, in denen lange gefeiert wird. Doch das ist nur eine Seite von La Laguna.

Die Stadt wurde von der Unesco zum Welterbe erklärt. Alonso Fernandez, der Eroberer von Teneriffa und Gründer von La Laguna, realisierte dort erstmalig einen schachbrettartigen Grundriss. Dieser war damals visionär – und wurde danach immer wieder als Vorbild von vielen Städten genutzt – zum Beispiel in New York City.

Die jüngste Stadt auf Teneriffa ist die Universitätsstadt La Laguna.

Santa Cruz de Tenerife punktet mit einer malerischen Altstadt

Eine Stadt fehlt noch, nämlich die Hauptstadt von Teneriffa: Santa Cruz de Tenerife im Nordosten der Insel. Zu sehen gibt es eine ganze Menge. Ganz weit oben auf der Liste stehen die malerische Altstadt und der bunte Hafen; an beiden Orten ist immer viel los und du kannst von einem Lokal ins nächste stolpern. Als außergewöhnlich gilt die Markthalle Nuestra Señora de Africa, die im maurischen Zuckerbäckerstil erbaut wurde.

Dort hast du das Gefühl, dass du in Afrika bist und kannst regionale Produkte kaufen. Das auffälligste Gebäude der Stadt ist das Auditorio de Tenerife, das vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde und als Wahrzeichen der Hauptstadt bezeichnet wird. Hier dreht sich alles um Konzerte, Theateraufführungen, Tanzshows und Veranstaltungen, denn die moderne Konzert- und Kongresshalle hat eine 1200 Quadratmeter große Haupthalle, einen Symphoniesaal, eine Chamber Music Hall und eine Cafeteria.

Das Anaga-Gebirge ist perfekt für Wanderungen

Der Norden der Insel ist bekannt für seine Bergwelt, in der man tolle Wander- oder Klettertouren unternehmen kann. Ein absolutes Highlight ist das Anaga-Gebirge im Nord-Osten Teneriffas.

Hier befindet sich nicht nur eine gigantische Landschaft – unter anderem mit einem Lorbeerwald aus der Tertiärzeit – sondern auch urige Dörfer mit guten und günstigen Restaurants. Da das Anaga-Gebirge auch nur 25 Kilometer von Santa Cruz de Tenerife entfernt ist, ist es gut zu erreichen. Es gibt sogar geführte Wanderungen und Ausflüge.

Ein absolutes Highlight ist das Anaga-Gebirge im Nord-Osten Teneriffas.

Punta de Teno – ein Kap aus erstarrten Lavaströmen

Eines der außergewöhnlichsten Panoramen auf Teneriffa siehst du am Punta de Teno, dem nordwestlichsten Punkt der Insel. Das Kap entstand durch in das Meer fließende Lavaströme, die erkalteten und erstarrten.

So stehst du umgeben von steilen Klippen und Bergen – und kannst in der Ferne die Nachbarinseln La Gomera und La Palma erkennen. Achtung: Mehrere Erdrutsche haben die Straße mehrmals wegrutschen lassen, sodass du heute nicht mehr mit dem Auto hinfahren kannst. Es gibt aber Shuttlebusse, die stattdessen zum Punta de Teno fahren.

Eines der außergewöhnlichsten Panoramen auf Teneriffa siehst du am Punta de Teno.

Los Gigantes – die wohl schönsten Klippen der Insel

Apropos Klippen: Im Westen von Teneriffa thronen die schönsten Klippen der Insel im Landschaftspark Teno in der Gemeinde Santiago del Teide. Los Gigantes sind unglaublich hohe Klippen, die bis zu 600 Meter in die Höhe ragen!

Im Westen von Teneriffa thronen die schönsten Klippen der Insel im Landschaftspark Teno in der Gemeinde Santiago del Teide: Los Gigantes.

Tipp: Die beste Aussicht auf die Klippen hast du vom Wasser aus, daher lohnt es sich, eine Bootstour zu buchen. So hast du zusätzlich die Chance, Wale und Delfine zu sehen, denn die Unterwasserwelt in dieser Region ist besonders spannend.