Zum 1. Juli hatte die Bundesregierung erst die Reisewarnung für Risikogebiete aufgehoben – nun steht offenbar bald wieder eine Änderung der Einreiseverordnung an. Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet, könnten sich damit vor allem für Reiserückkehrer und Reiserückkehrerinnen, die noch nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, die Regeln verschärfen. Kommende Woche soll die Neuregelung beschlossen werden. Was sich dann für den Urlaub ändern könnte, liest du hier.

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Risikogebiet und Testpflicht: Diese Änderungen sind geplant

Werden die geplanten Änderungen beschlossen, dann könnte ab August die Einstufung von Ländern und Regionen als Risikogebiete komplett wegfallen. Das bedeutet, es würden dann nur noch Virusvariantengebiete und Hochinzidenzegebiete ausgewiesen werden. Die damit jeweils verbundenen Regeln zu Quarantäne bleiben bestehen.

Gleichzeitig soll auch für Länder mit niedrigen Inzidenzwerten die Test- und Nachweispflicht verschärft werden. Konkret bedeutet das: Jede und jeder Einreisende muss einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen negativen Corona-Test vorlegen – egal, ob er oder sie über Land, Wasser oder auf dem Luftweg einreist. Bislang gilt nur für Flugreisende aus dem Ausland eine Testpflicht.

Wer also zum Beispiel mit dem Auto nach Österreich oder Dänemark (beides aktuell keine Risikogebiete) in den Urlaub fährt, müsste bei der Rückkehr nach Deutschland eine Impfung, eine überstandene Covid-Erkrankung oder ein negatives Testergebnis vorweisen können, sollte die geplante Änderung beschlossen werden. Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, müssten sich damit vor der Rückreise aus dem Ausland grundsätzlich um einen Test kümmern – sie hätten also mehr Aufwand als Geimpfte oder Genesene.

Sachsen führt Testpflicht nach dem Urlaub ein

Das Bundesland Sachsen hat die Regeln für Urlaubsrückkehrerinnen und Urlaubsrückkehrer ebenfalls verschärft. Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, wird gemäß der neuen Corona-Schutzverordnung ab dem 27. Juli ein negativer Corona-Test verpflichtend, sobald jemand fünf Tage oder länger nicht an seinem Arbeitsplatz war. Auch im Betrieb seien Tests unter Aufsicht möglich.

Dabei ist es unerheblich, ob jemand fünf Tage im Urlaub, im Homeoffice oder aufgrund einer Arbeitsbefreiung abwesend war. Ohne Nachweis dürfe niemand an seinen Arbeitsplatz.