Die traumhafte Toskana in Italien steht ganz oben auf deiner Bucket List – aber du weißt noch nicht so ganz, wo du mit der Reiseplanung beginnen sollst? Der reisereporter verrät dir in kompakter Form alle wichtigen Infos für deine Traumreise. 

Was muss ich bei der Buchung beachten?

Buche ich nun einen All-inclusive-Urlaub in der Toskana oder lasse ich es darauf ankommen und erkunde Land und Leute komplett auf eigene Faust? Die Entscheidung zwischen All-inclusive und Individualreise fällt oft nicht ganz so leicht.

Einfach mal richtig ausspannen im Urlaub und sich um möglichst wenig selbst kümmern – wenn es das ist, was sich Urlauberinnen und Urlauber von ihrer Italien-Reise wünschen, dann ist All-inclusive vielleicht die richtige Wahl für sie.

Eigentlich ist die Toskana mit den vielen Traumstränden und malerischen Badeorten, etlichen landestypischen Restaurants und zahlreichen spannenden Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten aber prädestiniert für eine Individualreise. Wer also nicht nur am Strand oder am Hotelpool entspannen möchte, sondern die Gegend erkunden will, der sollte höchstens Frühstück im Hotel mitbuchen.

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Wann ist die beste Reisezeit für die Toskana?

Aber wann ist nun die beste Reisezeit für einen Urlaub in der Toskana? Für Badeurlaubende eignet sich eine Reise am besten in den Sommermonaten zwischen Juni und September. Dann sind nicht nur die Außentemperaturen schön warm, sondern auch die Wassertemperaturen des Meeres. Die besten Voraussetzungen also für einen entspannten Strandurlaub mit einem Sprung ins kühle Nass. 

Wanderurlauberinnen und Wanderurlauber sowie Kulturfans und Naturliebhabende sollten sich allerdings zweimal überlegen, ob sie die Toskana im Hochsommer erkunden wollen. Denn dann kann es schon mal ordentlich heiß werden. Besser für ausgiebige Wanderungen und Sightseeing-Touren eignet sich der Herbst und das Frühjahr.

Dann sind die Temperaturen bei durchschnittlich angenehmen 16 bis 20 Grad und es gibt nur wenige Regentage. Wer keine sommerlichen Temperaturen braucht, der kann auch im Winter in die Toskana reisen. Dann ist es in der Region sehr ruhig und Reisende können von günstigeren Preisen und authentischeren Erlebnissen profitieren. 

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Wie komme ich am besten in die Toskana?

Aber wie kommt man am besten in die Toskana? Auf dem Landweg gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Eine sehr beliebte Variante ist die Anreise mit dem eigenen Auto. Das liegt vor allem daran, dass man auf dem Weg sehr viel von Land und Leuten sieht und neben Italien automatisch mindestens noch ein Land bereist. Denn um von Deutschland aus in das Urlaubsland zu gelangen, müssen Reisende entweder durch Österreich oder durch die Schweiz fahren. 

Die Route über Österreich eignet sich vor allem für alle Urlauberinnen und Urlauber, die im östlichen Teil Deutschlands leben. Sie führt über die Brenner-Autobahn nach Südtirol. Da Reisende dabei gleich mehrere mautpflichtige Autobahnen befahren, müssen sie eine Vignette kaufen. Die gibt es etwa kurz nach der Grenze an den meisten Tankstellen. Von Berlin nach Florenz sind es über diese Route knapp 1245 Kilometer. 

Wer im Westen Deutschlands lebt, der ist mit der Tour über die Schweiz nach Italien gut beraten. Wer zum Beispiel in Dortmund startet, der fährt dann durch den berühmten Gotthard-Tunnel oder über den San-Bernadino-Pass in der Schweiz in die italienische Lombardei. Die Strecke von Dortmund zum Gardasee beträgt dann auch knapp 1180 Kilometer. 

Wem das dann doch zu anstrengend ist, der kann auch bequem mit dem Zug oder dem Bus anreisen. Die Deutsche Bahn bietet dafür gleich mehrere praktische Direktverbindungen von Deutschland nach Italien an. So kannst du ab 18,90 Euro zum Beispiel von München nach Florenz reisen. 

Wer gern schnell und günstig nach Italien reisen möchte, der könnte sich für die Anreise mit dem Flieger entscheiden. Zum Beispiel vom Airport in Frankfurt am Main werden etliche preiswerte Verbindungen nach Italien angeboten. 

Die schönsten Strände in der Toskana

In der Toskana angekommen, stehen Urlauberinnen und Urlauber oft vor einer enormen Auswahl an Möglichkeiten. Unter anderem gibt es zum Beispiel zahlreiche Traumstrände, die zu einem tollen Badetag einladen. Das sind unsere drei Favoriten: 

  1. Viareggio, Lucca: Die kleine Küstenstadt Viareggio in der italienischen Provinz Lucca ist wegen ihrer Strände weltweit bekannt. Denn dort finden Reisende die wohl längsten Sandstrände des gesamten Landes. Der Hauptstrand etwa ist stolze sechs Kilometer lang und beherbergt zahlreiche Angebote zwischen Wassersport, Kulinarik und Entspannung. 
     
  2. Punta Ala, Grosseto: Punta Ala ist ein echtes Highlight unter den Badeorten in Italien. Der kleine Küstenort befindet sich rund 15 Kilometer nordwestlich von Castiglione della Pescaia auf einer Landzunge. Von den vielen Traumstränden mit feinem Sand und türkisblauem Wasser aus kannst du bei guter Witterung sogar die Insel Elba sehen. 
     
  3. Fetovaia-Bucht, Elba: Die größte Insel des Toskanischen Archipels ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristinnen und Touristen. Besonders begehrt bei Badeurlaubenden ist dabei die Fetovaia-Bucht im Südwesten der Insel. Die Bucht bietet einen 800 Meter langen goldgelben Strand und ist umgeben von einer schroffen Felsenküste. 

Die coolsten Sehenswürdigkeiten der Toskana

Neben Stränden gibt es auch kulturell jede Menge zu entdecken in der Toskana. Wir verraten dir unsere drei Lieblings-Sehenswürdigkeiten. 

  1. Schiefer Turm von Pisa: Wir beginnen mit einem der wohl bekanntesten Wahrzeichen Italiens: dem Schiefen Turm von Pisa. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dem beliebten Ausflugsziel in der Toskana um einen Turm, der etwas in Schieflage geraten ist. Und das, obwohl der ursprüngliche Plan für den berühmten Turm ein ganz anderer war: Im Jahr 1173 begannen die Italiener mit dem Bau des Glockenturmes für den Dom im beschaulichen Ort Pisa. Da sich der Turm zwölf Jahre nach der Grundsteinlegung allerdings zu neigen begann, dauerte der Bau insgesamt 177 Jahre. Heute beträgt die Neigung des Turmes vier Grad. 
     
  2. Uffizien-Galerie: Rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher strömen jedes Jahr in die Galerie der Uffizien in Florenz. Und das aus gutem Grund: Die Kunstsammlung zählt zu den wohl bedeutendsten ihrer Art. Das Kulturerlebnis beginnt dabei schon vor dem Gebäude. Denn das Bauwerk wurde von 1560 bis 1580 errichtet und diente ursprünglich als Unterkunft für Richter, Händler und andere wichtige Persönlichkeiten.
     
  3. Thermalquellen von Saturnia: Rund 100 Kilometer südlich von Florenz ist eine echte Weltberühmtheit beheimatet: der kleine Ort Saturnia und seine Thermalquellen. Das 37 Grad heiße Schwefelwasser fließt aus den Gorello-Wasserfällen, die sich rund einen Kilometer außerhalb der Ortschaft befinden. 

Was isst man in der Toskana eigentlich?

Die Toskana hält aber auch Highlights bereit, die du nicht nur sehen, sondern auch essen kannst. Denn die toskanische Küche gehört zu den beliebtesten in dem Urlaubsland. Die folgenden Gerichte solltest du dir also auf keinen Fall entgehen lassen: 

  1. Tortelli Maremmani: Blätterteigtaschen, die mit Spinat, Ricotta, Feldkräutern und Muskatnuss gefüllt werden. Wird oft mit Wildschweinsoße oder geriebenem Käse serviert.
     
  2. Kichererbsenkuchen: flacher Kuchen aus Kichererbsen, Öl, Wasser und Salz, der in Kupferpfannen zubereitet und gern als Frühstück oder Abendessen gegessen wird. 
  3. Castagnaccio: Kastanienmehl, Wasser, Olivenöl und Pinienkerne werden im Ofen zu einem breiigen Dessert gebacken. Serviert wird das Ganze gern mit Früchten oder Nüssen.