Malerische Traumstrände, sattgrüne Waldzüge und beeindruckende Gebirgsketten – die Toskana in Italien eignet sich nahezu für jeden Urlaubstyp als Reiseziel. Ganz egal, ob Wanderfan, Naturfreund und -freundin oder Strandurlaubender, viele Reisende stehen bei der Planung ihrer Toskana-Reise oft vor einer wichtigen Frage: Wann ist die beste Reisezeit für die Toskana?

Und die Antwort auf diese Frage ist beinahe so individuell wie jede einzelne Urlauberin und jeder einzelne Urlauber. Deshalb geben wir dir für deine Urlaubsplanung im Überblick alle wichtigen Infos rund um das Wetter in der italienischen Urlaubsregion an die Hand. 

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Karte für die Toskana: Sehenswürdigkeiten und Strände

Toskana-Urlaub: Das Klima im ganzen Jahr

Die Toskana liegt im Westen von Italien und umfasst insgesamt eine Fläche von 22.985 Quadratkilometern. Von „dem Klima“ kann in dem Fall also kaum die Rede sein. Die Wetterbedingungen an der Küste, in den mediterranen Tälern und über den Bergketten unterscheiden sich voneinander und machen die Toskana zu einem abwechslungsreichen Reiseziel. 

In den Meerregionen, die unter anderem die Insel Elba und den Nationalpark Maremma umfasst, herrscht ein mediterranes Klima mit heißen Sommern und vergleichsweise milden Wintern. Während die Temperaturen im Sommer auf bis zu 35 Grad steigen, sinken sie im Winter nur selten unter null. 

Im Landesinneren schwanken die Temperaturen deutlicher. Im Sommer wird es bis zu 40 Grad warm, im Winter kann das Thermometer schon mal Minusgrade anzeigen. 

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Toskana: Regentage und Wassertemperaturen

Regen ist in der Toskana vor allem im Frühjahr und Herbst keine Ausnahme. Dabei regnet es im Norden deutlich mehr als im Süden der Region. Wenn es mal regnet, dann sind es meistens Schauer, die in den Küstenregionen schnell weiterziehen. In den Apuanischen Alpen und der Umgebung rund um den Apennin regnet es grundsätzlich regelmäßig das ganze Jahr über, wobei der Sommer auch dort die trockenste Jahreszeit ist. 

Wer von einem Badeurlaub in der Toskana träumt, der sollte außerdem die Wassertemperaturen beachten. Das Meer vor der toskanischen Küste ist im Winter mit durchschnittlich 14 Grad Celsius ziemlich kalt. Mit steigenden Außentemperaturen wird aber auch das Wasser immer wärmer und erreicht zwischen Juli und September die Höchsttemperatur von rund 25 Grad Celsius. 

Die beste Reisezeit für deinen Toskana-Urlaub

Aber wann ist nun die beste Reisezeit für einen Urlaub in der italienischen Toskana? Für Badeurlaubende ist eine Reise in den Sommermonaten zwischen Juni und September am besten. Dann sind nicht nur die Außentemperaturen schön warm, sondern auch die Wassertemperaturen des Meeres. Die besten Voraussetzungen also für einen entspannten Strandurlaub mit einem Sprung ins kühle Nass. 

Wanderurlauberinnen und Wanderurlauber sowie Kultur- und Naturfans sollten sich allerdings zweimal überlegen, ob sie die Toskana im Hochsommer ekunden wollen. Denn dann kann es schon mal ordentlich heiß werden. Besser für ausgiebige Wanderungen und Sightseeing-Touren eignen sich der Herbst und das Frühjahr.

Dann sind die Temperaturen bei durchschnittlich angenehmen 16 bis 20 Grad und es gibt nur wenige Regentage. Wer keine sommerlichen Temperaturen braucht, der kann auch im Winter in die Toskana reisen. Dann ist es in der Region sehr ruhig und Reisende können von günstigeren Preisen und authentischeren Erlebnissen profitieren.