Von Ligurien bis Sardinien, von Venetien bis Kampanien finden Besucher naturbelassene Küstenabschnitte und unberührte Landschaften so wie versteckte Buchten an türkisfarbenem Meer, das einem tropischen Paradies in nichts nachsteht.

Von Klippen und Dünen

So mögen sich manche Urlauber in weitaus exotischeren Gebieten wähnen, wenn sie am weißen Sandstrand Le Dune auf Sardinien entlangschlendern. Denn an der Südwestspitze der Insel befindet sich ein langer, weißer Strand mit mediterraner Vegetation zwischen sanften Sanddünen und türkisfarbenem Meer. Und vielleicht begegnen einem hier sogar Flamingos und Reiher.

Mit blendend weißen Klippen, die im Laufe der Zeit von Wind und Meer geformt wurden, besticht hingegen die Steinformation Scala dei Turchi auf Sizilien. Der Legende nach diente sie einst als Unterschlupf für türkische Schiffe, die von hier aus auf Raubzüge entlang der sizilianischen Küste gingen. Zum Strand gelangen Strandliebhaber und Badenixen über eine in den Kalkstein gehauene Naturtreppe, rundherum können sie in geschützte Buchten eintauchen.

Idyllische Buchten in Sirolo an der Riviera del Conero bieten einen ruhigen Ort für Urlauber und heimische Vögel.

Rauchschwaden und schwarzer Sand

Vulkanische Aktivitäten unter Wasser beobachten, das ist auf der Insel Ischia im Golf von Neapel möglich. Denn am Strand Le Fumarole, lediglich ein paar Schritte vom Dorf Sant'Angelo entfernt, lassen sich Dampf und Gasaustritte mit bloßem Auge verfolgen. In der Antike wurden diese "Fumarolen" und die aus dem Boden austretende Wärme genutzt, um den Körper zu heilen. Heute können Besucher die Dämpfe und Blasen, die aus dem Sand aufsteigen, mit einer Tauchermaske unter Wasser betrachten.

Mit einer weiteren Besonderheit kann auch der Cala Jannita Strand am Rande des Naturparks Illicini in der Basilikata aufwarten: mit schwarzem Sand. Er gehört zu den berühmtesten und landschaftlich reizvollsten Küstenabschnitten im Gebiet von Maratea. Der mehrmals mit der Blauen Flagge ausgezeichnete "schwarze Strand" kann zu Fuß über einen Pfad, der die mediterrane Macchia durchquert, erreicht werden. Er bietet sich auch als idealer Ausgangspunkt an, um die nahe gelegene Grotta della Sciabella zu besuchen.

Ein Ort der Kontraste: das schimmernd grün-blaue Wasser am schwarzen Sandstrand des Naturparks Illicini ist ein beliebter Ort für Urlauber.

Wo auch Kühe gerne sonnenbaden

Der Collelungo-Strand in der Toskana ist so fernab vom Rummel gelegen, dass hier sogar Füchse oder Kuhherden gerne sonnenbaden. Er liegt im Maremma-Nationalpark zwischen Lilien bedeckten Dünen und Pinienwäldern und bietet drei Kilometer goldenen Sand zwischen Marina di Alberese und der Torre di Collelungo. Der Strand ist weitläufig und naturbelassen, das Meer ist meist ruhig und klar.

Der kleine Strand San Fruttuoso hingegen, der im Naturpark von Portofino in Ligurien liegt, wird von der gleichnamigen Abtei aus dem 12. Jahrhundert dominiert. Ein Zeugnis davon ist die Statue des Cristo degli Abissi (dt. Christus der Abgründe), die sich in etwa 17 Metern Tiefe am Meeresgrund befindet. Besuchern des Kieselstrands bietet sich auch die Möglichkeit zur Einkehr. Er ist mit dem Boot von den nahegelegenen Orten oder zu Fuß auf Naturparkwegen in etwa zwei Stunden zu erreichen.

Am Strand Torre di Pale in Apulien lässt sich die Sonne bei einem Spaziergang am weitläufigen Strand entlang genießen.

Weitere Informationen zum Reiseland Italien unter www.enit.de und www.italia.it.

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