Lage ist alles: Weil die Kanarischen Inseln im subtropischen Klimagürtel der Erde liegen, ist das Wetter durch den tropischen Einfluss bestimmt. Das bedeutet: Hier ist fast das ganze Jahr über Bilderbuchwetter. Wir verraten dir, welches Klima dich genau auf den Kanaren erwartet und wann die beste Reisezeit für deinen Urlaub ist:

Wetter auf den Kanaren: Ganzjährig mildes Klima

Die Kanaren werden nicht grundlos Inseln des ewigen Frühlings genannt. Denn das Klima hier ist ganzjährig mild. Das liegt an der Lage der Inselgruppe zwischen dem 27. und 29. Breitengrad. Politisch gesehen gehören die Kanarischen Inseln zu Spanien, geografisch liegt die Inselgruppe jedoch in Afrika. Die Insel Fuerteventura ist beispielsweise nur 112 Kilometer von der Küste Marokkos entfernt.

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Das milde Klima auf den Kanaren haben wir der Nähe zum Äquator und den Passatwinden zu verdanken, die dafür sorgen, dass die heißen Lüfte der Sahara auf den Kanaren abgemildert werden. Das Ergebnis ist ein frühlingshaftes Klima das ganze Jahr über. Im Sommer herrscht so eine herrliche Durchschnittstemperatur von 25 °Celsius und im Winter von angenehmen 17 Grad Celsius.

Wetter auf den Kanaren: Sonnenstunden

Das milde Klima auf den Kanaren sorgt für konstanten Sonnenschein. Im Urlaub locken deshalb mehr als 3000 Sonnenstunden beziehungsweise 300 Sonnentage pro Jahr! Die meisten Sonnentage erwarten dich auf Gran Canaria – hier gibt es sogar 320. Der wärmste Monat ist der August mit elf Sonnenstunden und bis zu 29 Grad Celsius.

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Nach Temperaturmessungen gelten Lanzarote und Fuerteventura als wärmste Inseln der Kanaren, da sie am nächsten am afrikanischen Festland liegen und weil aufgrund des Flachlands ein arides Klima mit weniger Niederschlägen herrscht.

Wetter auf den Kanaren: Baden im Meer

Da die Inselgruppe im Atlantik liegt, ist das Meer kälter als beispielsweise im Mittelmeer. Baden ist aber kein Problem. Die Wassertemperatur liegt im Durchschnitt bei 18 Grad Celsius. Am wärmsten ist das Wasser im Sommer und in den Monaten April, Mai, September und Oktober. Im Winter kann das Meer durchaus wild und rau sein: Dann steigt die Atlantikströmung und das Wasser ist unruhig. Baden steht dann zwar nicht auf dem Programm, Surfer finden aber perfekte Bedingungen vor!

Ist das Wetter auf den Inseln der Kanaren unterschiedlich?

Ja, denn das Klima ist durch die Lage der Inseln geprägt. Auf den westlichen Inseln sorgen die Gebirgszüge beispielsweise dafür, dass Wolken gebremst werden. Deshalb ist der Norden feuchter und kühler als der Süden der Inseln. Trockener ist es indes auf den Inseln Lanzarote und Fuerteventura, wo es weniger hohe Gebirgszüge gibt. Deshalb gelten diese beiden Inseln als ganzjährig warme Reiseziele. La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria sind dafür besonders im Frühling, Sommer und Herbst beliebt.

Wetter auf den Kanaren: Wann ist die beste Reisezeit?

Die klassische Hauptreisezeit auf den Kanaren dauert von April bis Oktober, da es in diesen Monaten die geringsten Niederschläge gibt – nämlich so gut wie nie. In diesen Monaten kommen auch die meisten Touristen.

In der Nebensaison zwischen Herbst und Frühling ist weniger los. Dann sinken auch die Preise ein wenig und du kannst bei der Unterkunft sparen. Allerdings sind die Unterschiede nicht so groß. Da die Kanaren eine Ganzjahresdestination sind, sind die Unterschiede der Preise in der Haupt- und Nebensaison nicht allzu groß.

Um die beste Reisezeit für dich zu finden, musst du auf deine Wünsche achten. Magst du warmes Wetter und willst baden, sind die Sommermonate ideal. März, April und November sind perfekte Monate, wenn du die Vulkanwelt auf den Inseln erkunden möchtest und wandern oder radfahren gehen willst. Und wenn du dem kalten Winter in Deutschland entfliehen möchtest, kannst du auch im Dezember oder Januar reisen: Dann erlebst du noch immer angenehme 20 Grad im Durchschnitt.