Die letzten Meter des Anstiegs liegen hinter dir, im warmen Licht der Abendsonne taucht die Hütte vor dir auf, ihre Bänke laden zum Ausruhen ein. Du freust dich auf das verdiente kühle Getränk und die Brotzeit und löst die Schnürsenkel deiner Wanderschuhe. Um dich herum das satte Grün der Almwiesen und der Blick in die Bergwelt. Kein Lärm, keine Abgase, das pure Idyll.

Eine Nacht hier oben ist unvergesslich. Da das mittlerweile auch andere wissen und Hüttenwanderungen voll im Trend liegen, musst du unbedingt vorher reservieren und klären, ob Plätze frei sind. Vor allem unter Pandemiebedingungen haben viele Hütten ihre Kapazitäten reduziert.

Wohin willst du?

Hütten in den Schweizer Alpen

Auf 2111 Metern Höhe steht die Fridolinshütte am Fuße des Tödi. Wer sie erreicht, hat eine abwechslungsreiche Tour durch die Landschaften des Glarnerlands hinter sich. Die kleine und urige Hütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs und bietet 55 Schlafplätze in drei Zimmern (unter Corona-Auflagen weniger). Sie ist ein perfekter Ausgangspunkt für Touren in die Glarner Alpen.

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In den Walliser Alpen befindet sich, umringt von Viertausendern, auf 3340 Metern Höhe die Mischabelhütte, die wie ein Adlerhorst am Fuß des Nordostgrates der Lenzspitze thront. Bereits der Weg zu der über 100 Jahre alten Hütte ist ein besonderes Erlebnis und führt über exponierte Stellen, die mit Trittstiften und Drahtseilen gesichert sind. Diverse Touren starten hier in die grandiose hochalpine Umgebung.

Hütten in den Bergen Österreichs

Den einzigartigen Ausblick über den Talkessel von Bad Reichenhall bis nach Salzburg musst du dir verdienen: Zum Staufenhaus, vielen auch als Reichenhaller Haus bekannt, führen zum Teil sehr anspruchsvolle Klettersteige. 

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Wer es aber bis nach oben geschafft hat, wo sich die Hütte knapp unterhalb des Gipfels an die Felswand des Hochstaufen klammert, wird mit ein bisschen Glück mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt: Denn dann versinkt die Sonne im Chiemsee.

Die Feldnerhütteauf 2182 Metern Höhe im Kärntner Oberdrautal ist ein echtes Wander-Highlight. Sie liegt am Glanzsee, umringt vom Reich der stillen Berge. Die Hütte in der Kreuzeckgruppe ist von mehreren Ausgangspunkten aus gut zu erreichen. Wanderungen in der Region gelten als Geheimtipp unter Wander-Fans, die Einsamkeit und ausdauernde Touren lieben. Hüttenwirt Bruno versucht alles, um es seinen Gästinnen und Gästen so angenehm wie möglich zu machen.

In wunderschöner Lage auf dem Ackerlsporn steht die Ackerlhütte auf 1465 Metern Höhe auf einem mit Latschenkiefern bewachsenene Bergrücken hoch über St. Johann und Going im Wilden Kaiser. Sie ist eine Selbstversorger-Hütte mit 15 Schlafplätzen, was bedeutet, dass du dir aus dem Tal den Schlüssel mitnehmen musst. Die umliegenden Gipfel sind ein Eldorado für Bergwanderer, Bergsteigerinnen und Kletter-Begeisterte.

Deutschlands schönste Berghütten

Klein und fein ist die Alpe Gund, ein Stück vom Paradies im Allgäu bei Immenstadt. Etwas unterhalb vom Stuibengipfel liegt sie auf 1502 Metern Höhe und ist eine urgemütliche Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit für Wanderinnen und Mountainbiker. 

Vielleicht die schönste Art (zu Fuß) anzukommen ist der Weg von der Hochgrat-Gipfelstation: Von dort aus wanderst du immer am Grat entlang über diverse Gipfel der Nagelfluhkette. Nach etwa fünf Stunden und 1200 Höhenmetern erreichst du die Alpe, wie die Hütten hier heißen.

So schön: Der Ausblick von der Tegernseer Hütte mit Blick Richtung Rofan und Karwendel.

Die Tegernseer Hüttewird wegen ihrer exponierten Lage auf dem Grat zwischen Ross- und Buchstein gern als Adlernest bezeichnet. Doch zum Glück kannst du den Weg zu ihr auch zu Fuß erklimmen. Schwindelfrei solltest du allerdings sein, denn eine der Terrassen hängt fast über dem Abgrund auf diesem einzigartigen Flecken Erde. Sitzt du einmal auf derselben, kannst du die Kletterinnen und Kletterer im senkrechten Fels gegenüber beobachten.  

Die denkmalgeschützte und urgemütliche Reintalangerhütte im Wettersteingebirge liegt malerisch umgeben von hohen Felswänden neben der kristallklaren Partnach am Ende des Reintals. Bekannt ist sie sicher auch, weil sie am einfachsten Zustieg zur Zugspitze liegt.

Doch auch die urige Gaststube, die heimeligen Zimmer und Lager und die freundichen Pächter sorgen für den ganz besonderen Charme dieser Hütte. Wegen ihrer eindrucksvollen Lage und des dennoch einfachen Zugangs ist die Hütte auch für Familien mit Kindern besonders geeignet.

Berghütten in Bella Italia

Die Büllelejochhütte ist die höchstgelegene Schutzhütte im Naturpark Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten direkt an der deutsch-italienischen Sprachgrenze. Gäste werden daher von der Pächterfamilie Rogger seit 1979 mit Spezialitäten aus Österreich und Italien verwöhnt.

Nicht nur die höchstgelegene, sondern auch die kleinste Schutzhütte im Naturpark Drei Zinnen.

Die Hütte steht mitten in der Sextner Sonnenuhr, einer Berg-Uhr, die aus den Gipfeln Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser besteht, und begeistert ihre Gäste mit einem beeindruckenden Panorama.

Die steinerne Flaggerschartenhüttebefindet sich in der Provinz Bozen auf 2481 Metern Höhe direkt am Flaggernsee.

Die Flaggerschartenhütte ist eine der Etappen der siebentägigen Hufeisentour.

Viele, die hier nächtigen, befinden sich auf der sogenannten Hufeisentour durch die Sarntaler Alpen, einer siebentägigen Höhenwanderung, deren traumhafter Weg an der Schutzhütte, die manche auch unter dem Namen Marburger Hütte kennen, vorbeiführt. Lohnend ist aber auch der Aufstieg auf die Jakobsspitze, von wo aus du einen sensationellen Ausblick genießt.