Das Paradies auf 7.641 Inseln: Die Philippinen sind ein beliebtes Reiseziel für sonnenhungrige Urlauber. Aber auch Abenteurer, Naturliebhaber und Kulturfans finden auf den drei Inselgruppen Luzon, Visayas und Mindanao ihr ganz eigenes Urlaubs-Eldorado.

Wer sich auf den Weg in das weit entfernte Land macht, der wird mit viel Abwechslung, einladender Gastfreundschaft und einer atemberaubenden Natur belohnt. Touristen können bequem per Flugzeug oder Fähre von Insel zu Insel reisen und sich von unterirdischen Flüssen, beeindruckenden Reisterrassen und dem kleinsten Vulkan der Welt begeistern lassen.

Aktiv-Urlaub auf den Philippinen: Quad, Sandboarden und Klippenwandern

Ganz egal, auf welche Insel der Philippinen dich deine Reise führt, eines ist garantiert: es gibt eine große Vielfalt an Möglichkeiten, deinen Urlaub zu gestalten. Während es am türkisblauen Meer zahlreiche Orte zum Entspannen gibt, bietet das Land auch für Abenteurer jede Menge Zündstoff für den nächsten Adrenalinkick.

Quad Abenteuer in den Dünen

So kannst du zum Beispiel den Mount Mayon, ein 2.462 Meter hoher Vulkan auf der Hauptinsel Luzon, oder die bis zu 30 Meter hohen ockerfarbenen Sanddünen in La Paz mit dem Quad erkunden. Letztere eignet sich mit ihrer Gesamtfläche von 85 Quadratkilometern auch perfekt zum Sandboarden.

Ein weiteres Highlight für Abenteurer ist der „Chocolate Hills Adventure Park“ auf der Insel Bohol. Dort können sich Reisende auf mehr als 30 Attraktionen für junge und ältere Besucher freuen – darunter etwa ein Baumwipfel-Seilpark, diverse Kletterwände und die erste „Wave Runner Surf Zipline“ in ganz Asien.

Einen echten Höhenflug der Gefühle können Touristen auf der berüchtigten Taraw-Klippe auf Palawan erleben. Die abenteuerliche Klippenbesteigung namens „Canopy Walk“ beginnt oberhalb des bekannten Ferienortes El Nido. Wer die 75 Meter lange Hängebrücke in schwindelerregender Höhe bezwingt, der wird am Ende mit einem Ausblick über eine traumhafte Felsenlandschaft belohnt.

Schwimmen und Tauchen mit Walhaien auf den Philippinen

Auf der Insel Cebu im Herzen der Philippinen laden etliche Wasserfälle zu aufregenden Canyoning-Touren ein. Außerdem ist die Insel ein beliebtes Ausflugsziel für Taucher und Badeurlauber mit einer Vorliebe für glasklares, türkisblaues Wasser.

Schwimmen mit gewaltigen Walhaien

Apropos Schwimmen: Das kannst du auf den Philippinen mit einem ganz besonderen Lebewesen machen. Denn der rund zwölf Meter lange und bis zu 30 Tonnen schwere Walhai ist vor der Küste der Inselgruppe zuhause. Zwischen Dezember und Mai können Urlauber deshalb rund um den Ort Donsol im Süden der Inselgruppe Luzon mit diesen friedlichen Meerestieren tauchen, schnorcheln und schwimmen.

Wer lieber auf dem Wasser statt darin unterwegs ist, der ist auf Siargao gut aufgehoben. Die Insel gilt als DAS Surfermekka in ganz Asien. Und das aus gutem Grund: Die berühmte Welle Cloud 9 lockt bereits seit Jahrzehnten etliche Surfer aus aller Welt an. Ihr wurde deshalb sogar bereits ein Film gewidmet. Durch die Beliebtheit gibt es an dem Strand mittlerweile etliche Strandbars, an denen sich abends die Surfer-Szene trifft.

Entdecke die Reisterassen und Tauchplätze der Philippinen

Bei einer Reise auf die Philippinen gehören auch die vielen Natur-Highlights der Inseln auf die Bucket-List. Vor allem die Reisterrassen von Banaue im Herzen der Berglandschaft der Kordilleren, etwa 300 Kilometer von Manila entfernt, ist mindestens einen Besuch wert. Die Terrassen, die vor rund 2.000 Jahren gebaut wurden, werden von Einheimischen auch „Stufen zum Himmel“ genannt. Sie sind seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe und eines der Wahrzeichen der Philippinen.

Reiseterasse mit wunderschöner Naturkulisse

Ein paar Meter unter dem philippinischen Meeresspiegel finden Touristen einen der wohl schönsten Tauchplätze der Welt: Das Tubbataha-Riff im gleichnamigen Naturpark. Dort fühlen sich besonders Seevögel und Meeresschildkröten wohl, weshalb das Gebiet bereits im Jahr 1993 als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde. Das Riff mitten in der Sulusee ist außerdem die Heimat von zahlreichen Mantas, Haien und 360 Korallenarten sowie mehr als 700 weiteren Fischarten.

Kutschfahrt durch die älteste spanische Kolonialstadt der Philippinen

Die Philippinen können aber auch Kultur! Zum Beispiel in der historischen Stadt Vigan. Sie ist die älteste erhaltene spanische Kolonialstadt der Philippinen und beherbergt stolze 233 historische Gebäude. Um wirklich in die vergangene Zeit einzutauchen, lohnt es sich, die Stadt mit der Kutsche zu erkunden.

Eine Kutschfahrt durch die Straßen der ältesten spanischen Kolonialstadt der Philippinen

Besonderes Highlight der malerischen Stadt ist das einmalige Zusammenspiel aus asiatischer Baukunst und europäischer Kolonialarchitektur. Nicht umsonst ist die Stadt bereits seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe. Übrigens: Wenn du vor Ort bist, statte unbedingt der St. Pauls-Kathedrale einen Besuch ab – sie gilt als Wahrzeichen von Vigan.

Nachhaltigkeit spielt auf den Philippinen eine große Rolle

Bei all der touristischen Vielfalt auf den Philippinen hat das Land immer auch den ökologischen Fußabdruck im Blick. Nachhaltigkeit ist der Inselregierung bereits seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Das zeigt sich auch im Tourismus. Immer mehr Anbieter konzentrieren sich auf Ökotourismus, Slow Travel und Klimaneutralität.

Rund um Apo Island kannst du mit Meeresschildkröten tauchen.

Bereits bei der Wahl der Unterkunft können Urlauber sich auf den Philippinen für die nachhaltige Möglichkeit entscheiden. Die Hotelkette „El Nido Resorts“ etwa bietet klimaneutrale Unterkünfte, nachhaltige Speisen und Aktivitäten auf mehreren Inseln an und ist damit ein Vorbild für viele andere Hoteliers. Die Zahl der Hotels, die sich auf den Ökotourismus spezialisiert haben, steigt stetig an. Zu den wohl bekanntesten nachhaltigen Unterkünften gehört das „Amorita Resort“ auf der Insel Bohol. 

Mit zahlreichen Workshops und Kursen lädt das „Atmosphere Resorts & Spa“ in Dauin Urlauber zu einem echten Öko-Urlaub auf den Philippinen ein. Meeresbiologen bieten mehrmals wöchentlich Tauch-Ausflüge und Touren durch Flora und Fauna in der Umgebung des Hotels an. Bei regelmäßigen Präsentationen können die Gäste außerdem alles über einen nachhaltigen Lebensstil und einen umweltfreundlichen Umgang mit der Natur lernen. 

Philippinen: Flussfahrt mit ökologischem Lerneffekt

Aber nicht nur die Unterkunft auf den Philippinen kann Nachhaltigkeit – auch die Freizeitaktivitäten werden immer umweltfreundlicher. Zu den beliebtesten ökologisch orientierten Aktivitäten auf den Philippinen gehört zum Beispiel die „Bojo Aloguinsan River Cruise“. Die ökokulturelle Tour gehört zu den Highlights in Cebu. Dabei können Urlauber bei einer Flussfahrt die vielfältige Flora und Fauna des Bojo-Flusses entdecken und viel über die Natur lernen. 

Atemberaubende Natur ist auf den Philippinen überall präsent

Auch die Tourismusminsiterin der Philippinen sieht im Klimaschutz die Zukunft der Branche: „So wie sich die Ureinwohner der Philippinen in alten Zeiten zusammengetan haben, um Häuser von einem Ort zum anderen zu tragen, so erfordert auch der nachhaltige Tourismus kollektive Anstrengungen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.“ 

Das Schönste auf den Philippinen: Die Menschen vor Ort

Die Ministerin setzt also auf Zusammenhalt – einer Tugend, die auf den Philippinen groß geschrieben wird. Die Einheimischen leben mit der Überzeugung, dass man große Dinge nur gemeinsam schaffen kann. Dementsprechend heißen sie auch ihre Gäste immer mit einem offenen Herzen willkommen.

Gastfreundschaft als Tugend: die Filipinos heißen jeden ihrer Gäste herzlich willkommen!

Viele Filipinos sprechen Englisch, um sich mit Besuchern aus aller Welt austauschen zu können. Und die Begegnungen mit neuen Menschen sind es am Ende, die eine Reise wirklich unvergesslich werden lassen.