Spanien, das bedeutet: 17 spannende und vor allem unterschiedliche Regionen – vom traditionsreichen Baskenland an der Grenze zu Frankreich bis hin zu den beliebten spanischen Inseln der Balearen oder der Kanaren. Im Süden Spaniens bezaubert Andalusien Urlauberinnen und Urlauber. Warum du mal dorthin reisen solltest? Wir haben zehn Gründe:

1. Andalusien hat so viele Sonnentage

In Andalusien herrscht fast ganzjährig ein mediterranes Klima mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlägen. Insbesondere die Sommermonate können extrem heiß werden. Das liegt am Azorenhoch.

Bis zu zwölf Stunden Sonne am Tag gibt es an den Stränden von Andalusien.

Im Sommer sind an der Costa del Sol bis zu zwölf Sonnenstunden pro Tag und Temperaturen jenseits der 30 Grad häufig. Aufs Jahr gerechnet bedeutet das: Mit bis zu 3000 Sonnenstunden im Jahr zählt Andalusien zu den sonnenreichsten Regionen Spaniens!

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2. Die Strände in Andalusien sind ein Traum

Wo Andalusien draufsteht, ist ein Traumurlaub drin. Denn der Süden Spaniens lockt mit wunderschönen Stränden. Die 800 Kilometer lange Küste teilt sich in Strandregionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Costa del Sol liegt am Mittelmeer und bezaubert mit mediterranem Klima und ruhigen Stränden.

Der wunderschöne, natürliche Beach Punta Paloma in Tarifa.

Die Costa de la Luz liegt am Atlantik und ist rauer und wilder. Die Costa de Almería ist die unbekannte Dritte: Hier ist der Tourismus noch nicht stark ausgeprägt, daher kannst du einsame Strände und Buchten entdecken.

3. Die Bedingungen zum Surfen sind perfekt

Apropos rauer und wilder: Bist du bisher immer nach Portugal zum Surfen gefahren, solltest du unbedingt mal nach Andalusien. Denn Wassersport wird hier großgeschrieben.

Playa de los Lances in Tarifa: Hotspot der Kitesurfer und -surferinnen.

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An der Atlantikküste bläst ständig ein etwas stärkerer Wind, weshalb es einen konstant hohen Wellengang gibt. Deshalb ist die Costa de la Luz bekannt als Surfparadies Spaniens!

4. Andalusien hat die Sierra Nevada

Nicht nur Sonne und Strände machen den Süden Spaniens aus, sondern auch eine gigantische Bergkulisse. Was viele nicht auf dem Schirm haben, wenn sie in Andalusien am Strand liegen: Durch die Region verläuft eine massive Bergkette.

Der Sierra-Nevada-Nationalpark ist allein schon eine Reise wert.

Die Sierra Nevada ist das größte Gebirge Spaniens. 16 Gipfel ragen über 3000 Meter hoch. Im Urlaub kannst du deshalb auch wandern, Rad fahren oder die berühmten andalusischen Bergdörfer erkunden.

5. Andalusien ist berühmt für seine weißen Dörfer

In Sachen Bergdörfer gibt es in Andalusien eine Besonderheit: die sogenannten „pueblos blancos“, die weißen Dörfer. In der andalusischen Hochebene gelegen, zählen rund 30 Orte zu ihnen.

Die Stadt Arcos de la Frontera am Fluss Guadalete eines der weißen Dörfer in Andalusien.

Diese tragen ihren Namen wegen der weiß gekalkten Häuser, die meist in Berghänge gebaut wurden. Das berühmteste ist Ronda, das auf einem steil abfallenden Felsplateau liegt und von einer 100 Meter tiefen Schlucht umgeben ist.

6. Es gibt tolle Städte in Andalusien

Im Kontrast zu den andalusischen Dörfern stehen die Städte der Region. Andalusien ist mit über acht Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen die bevölkerungsreichste Region Spaniens, daher gibt es mehrere größere Städte. So eignet sich die Region nicht nur für einen typischen Strandurlaub, sondern auch für einen Städtetrip das ganze Jahr über.

Die Stadt Carmona in der Provinz Sevilla mit Blick vom Torre del Oro auf die Kirche San Bartolome und die Altstadt.

Hauptstadt und Herz von Andalusien ist Sevilla mit 700.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, gefolgt von Málaga mit 570.000. Die Stadt gilt als Tor zur Costa del Sol. Die drittgrößte Stadt ist Córdoba, wo die Judería, das frühere jüdische Viertel mit seiner maurischen Baukunst, als Highlight gilt, oder die viertgrößte Stadt Granada, die Hochburg der andalusisch-maurischen Kultur.

7. Die andalusischen Traditionen sind spannend

Egal ob Fiesta oder Flamenco: Die Andalusier legen viel Wert auf ihre Traditionen, von denen es in jedem Dorf andere gibt. Einige Feste sind in der ganzen Welt bekannt, zum Beispiel die Karwoche Semana Santa, der andalusische Karneval oder die Wallfahrt El Rocío in Almonte.

Egal ob Fiesta oder Flamenco: Die Andalusierinnen und Andalusier legen viel Wert auf ihre Traditionen.

Aus Andalusien stammt der Stierkampf, der im 16. und 17. Jahrhundert hier seinen Anfang nahm – erst vom Hochadel praktiziert, später dann auch vom Volk. Auch der Flamenco kommt aus Andalusien. Der Tanz entstand vermutlich im 16. Jahrhundert. Die erste öffentliche Flamenco-Veranstaltung fand 1842 in Sevilla statt.

8. Die andalusische Küche

Schon mal Gazpacho gegessen? Dann hast du eines der Traditionsgerichte Andalusiens probiert, denn die kalte Gemüsesuppe stammt aus dem Süden Spaniens. Die andalusische Küche ist so vielseitig wie die Region selbst.

Lecker sind auch die Scampi auf andalusische Art.

Das wichtigste Gericht sind aber Tapas, egal ob warm oder kalt, und es gibt unzählige Tapas-Bars und Bodegas. Berühmt ist Andalusien aber auch für luftgetrockneten Schinken, Olivenöl, Fische und Meeresfrüchte und den Sherry, der aus der Region rund um Jerez de la Frontera stammt.

9. Der Tourismus ist prima organisiert

Es gibt in Andalusien nichts, was es nicht gibt. Die Region ist spätestens seit den 80er-Jahren vollends auf Tourismus eingestellt, daher kannst du unbesorgt und sicher Urlaub machen und vor allem alles buchen, was das Herz begehrt!

Pool in einem Hotel in Málaga, Costa del Sol, in Andalusien.

In den Küstenregionen gibt es unzählige Hotels und All-inclusive-Clubs in jeder Preisklasse, du kannst aber auch individuell Urlaub in Andalusien machen und dir eine Finca, ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung mieten.

10. In Andalusien liegt ein Stück Großbritannien

Die wohl außergewöhnlichste Lage eines Ortes in Spanien entdeckst du in Tarifa, dem südlichsten Ort in Spanien. Wo das spanische Festland endet, befindet sich mit dem britischen Überseegebiet Gibraltar ein Stück Großbritannien an der Costa del Sol!

Blick auf die Küste von Gibraltar mit der spitzen Felsformation im Vordergrund.

Gibraltar liegt zwar in Andalusien, gehört aber tatsächlich zu Großbritannien – als britisches Überseegebiet. Offiziell von Spanien abgetreten wurde das Gebiet 1713. Heute bist du im Nu von der Costa del Sol in Gibraltar und erlebst ein kleines Stück Großbritannien mitten in Spanien: Es gibt Fish and Chips und du zahlst mit britischen Pfund (es wird aber natürlich auch der Euro angenommen). Und vom Europe Point guckst du direkt nach Afrika.