Wo Andalusien draufsteht, ist ein Traumurlaub drin. Denn der Süden Spaniens lockt mit wunderschönen Stränden. Spannend ist die Lage, denn in Andalusien erwarten dich zwei Küsten: das Mittelmeer und der Atlantik. Die 800 Kilometer lange Küste teilt sich in Strandregionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die Costa del Sol liegt am Mittelmeer und bezaubert mit mediterranem Klima und ruhigen Stränden. Die Costa del Luz liegt am Atlantik und ist rauer und wilder – ideal für alle, die gerne surfen. Die Costa de Almeria ist die unbekannte Dritte: Hier ist der Tourismus noch nicht stark ausgeprägt, daher kannst du einsame Strände und Buchten entdecken. Ab in den Urlaub – und an die schönsten Strände in Andalusien!

Playa de la Alcaidesa: der exotische Strand

Die Costa del Sol ist nicht nur eine der beliebtesten Urlaubsregionen Spaniens, die Lage an der Straße von Gibraltar gibt dem Süden Andalusiens auch einen exotischen Touch, immerhin kannst du dir hier die Luft Afrikas um die Nase wehen lassen. Einer der schönsten Strände ist der Playa de la Alcaidesa. Der Sand- und Kiesstrand erstreckt sich über vier Kilometer, stets mit Blick auf den Felsen von Gibraltar. 

Playa Cabopino: der touristische Strand

Je weiter man sich den Urlaubsorten Mijas, Fuengirola oder Marbella nähert, umso touristischer sind die Strände. Das tut ihrer Schönheit keinen Abbruch, nur ist hier immer mehr los, insbesondere in der Hauptsaison im Sommer.

Der Playa Cabopino ist der beliebteste Strand – mit Restaurants, Strandbars und Wassersportverleihen. Der Strand ist in zwei Abschnitte eingeteilt: den familienfreundlichen Cabopino und den Nacktbadestrand an den Artola-Dünen, wo sich auch die Gay-Community trifft.

Cabopino Beach in Marbella: Der touristische Strand.

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Playa de Maro: der Naturstrand

Einer der ruhigsten und natürlichsten Stände liegt rund drei Kilometer von Nerja entfernt an der Costa del Sol: Der Playa de Maro ist ein wilder Naturstrand mit 500 Meter Sandstrand. Da der Strand abseits liegt, gilt er als Geheimtipp. Wenn du gerne schnorchelst, solltest du unbedingt abtauchen: Hier gibt es eine besonders artenreiche Unterwasserwelt, da der Strand direkt im Schutzgebiet Maro-Cerro Gordo liegt. 

Playa la Rada: der Stadtstrand

Estepona ist umgeben vom Mittelmeer auf der einen Seite und von den Bergen der Sierra Bermeja auf der anderen. Der Strand des Ortes ist mit einer blauen Fahne ausgezeichnet und liegt nur in wenigen Schritten Entfernung der ersten Straßen der Gemeinde. Über seine Länge von drei Kilometern erstreckt sich die Strandpromenade.

Playa ja Rada ist der Stadtstrand von Andalusien.

Playa las Calas del Pino: der Pinienstrand

Seinen Namen hat der Playa las Calas del Pino wegen der vielen Pinien, die die Bucht säumen. Der wunderschöne Naturstrand liegt im Naturschutzgebiet Maro Cerro-Gordo und gilt als Geheimtipp an der Costa del Sol, da hier viel Ruhe, glasklares Wasser und die duftenden Mittelmeerkiefern im Mittelpunkt stehen. Achtung: Um an den Strand zu gelangen, musst du die Küstenberge hinabklettern.

Playa las Calas del Pino: Der wunderschöne Pinienstrand.

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Playa la Caleta: der kleine Strand

Klein, aber oho ist der Strand La Caleta de Maro in der andalusischen Provinz Málaga nahe der Grenze zu Granada. Wegen der „Größe“ zwar mehr Bucht als Strand, warten hier knapp 400 Meter Sandstrand auf Urlauber – umgeben von der bis zu 250 Meter hohen Steilküste im Naturschutzgebiet Maro-Cerro Gordo.

Playa de La Fontanilla: der goldene Strand

Einige der schönsten Strände Spaniens liegen an der Costa de la Luz an der südlichen Atlantik-Küste. Die Strände an der „Küste des Lichts“ bestehen in der Regel aus endlosen Dünen mit feinem Sand, meist liegen die für Andalusien so typischen Pinienwälder in unmittelbarer Nähe.

Der Playa de Fontanilla mit seinem goldenen Sand.

Einer der schönsten ist der Playa de La Fontanilla, wo der goldene Sandstrand von Conil de la Frontera bis zur Bucht Cabo Roche reicht. Auch die Infrastruktur stimmt: Es gibt Restaurants, Sonnenliegen, Duschen, Toiletten und Hängematten.

Playa de Bolonia: der Surfer-Strand

Tarifa ist die südlichste Stadt Spaniens – und umgeben von den schönsten Stränden Andalusiens. Vor allem Wassersportler kommen gerne her: Da hier Mittelmeer und Atlantik und auch die Winde Poniente und Levante aufeinandertreffen, gibt es beste Bedingungen für Wind- und Kitesurfer.

Ein Idyll für Wassersportler: Der Playa de Bolonia.

Einer der schönsten Strände ist der Playa de Bolonia mit einer Länge von 3,8 Kilometer, wo es einen großen Abschnitt zum Surfen und einen naturbelassenen Abschnitt zum Sonnenbaden gibt.

Playa el Cañuelo: der Selbstversorger-Strand

Nicht weit entfernt liegt der Playa el Cañuelo, wo eine ganz andere Stimmung herrscht: Lokale oder Buden gibt es keine, daher ist der Strand perfekt für Selbstversorger und es ist weniger los. Da der Einstieg ins Wasser seicht ist, kommen gerne Familien hierher, aber auch Schnorchler, da es unter Wasser eine Vielzahl heimischer Fischarten zu sehen gibt.

Zahara de los Atunes: der Partystrand

Zwischen der Sierra del Retín und dem Atlantik am Ufer des Flusses Río Cahón liegt mit Zahara de los Atunes einer der wichtigsten Touristenorte an der Costa de la Luz: Ursprünglich bekannt für den Thunfischfang (daher auch der Name), dreht sich heute am Strand und auf der Promenade alles um das Nachtleben: Es gibt jede Menge Clubs, Restaurants und Bars. 

Zahara de los Atunes: Der Partystrand.

El Rompido: der Familienstrand

Ebenfalls an der Costa de la Luz ist der Strand bei El Rompido perfekt für Familien. Der feine Sand fällt flach in das türkisblaue Meer ab. So erleben auch Kinder und Nichtschwimmer einen sicheren Tag am Meer. Schön ist auch die vom Strand gut erreichbare Landzunge Flecha de El Rompido. Sie wird von kleinen Ausflugsbooten angesteuert.

El Rompido ist besonders für Familien ein geeignetes Urlaubsziel.

Playa El Playazo: der seichte Strand

Im Naturpark Cabo de Gata-Nijar in der Provinz Almeria befindet sich das größte Meeresschutzgebiet Andalusiens. Kein Wunder, dass hier einige der schönsten Strände Andalusiens liegen. Die Playa Playazo befindet sich in der Nähe des Dorfes Las Negras. Das Wasser ist seicht und geschützt, weshalb Familien gerne hierherkommen.

Playa El Playazo: Der seichte Strand.

Playa de Mónsul: der Naturpark-Strand

In der Provinz Almeria liegt mitten im Naturpark Cabo de Gata ein Strand, der mehrfach eine wichtige Rolle spielte – in Werbespots genauso wie in den Filmen „Indiana Jones“ oder „Der letzte Kreuzzug“. Der Naturstrand ist aber auch wirklich eine Schönheit: Er ist 300 Meter lang und umgeben von hohen Felsen und einer üppig bewachsenen Landschaft.

Wunderschöne Sanddünen in der Bucht von Monsul, San Jos.

Playa los Genoveses: der lange Strand

Nicht weit entfernt liegt ebenfalls in Almeria im Naturpark Cabo de Gata einer der beliebtesten Strände der Region: Der Playa los Genoveses ist fast zwei Kilometer lang und am Anfang und Ende durch hohe Steine geschützt. Das lässt den langen Strand wie eine große Bucht wirken. Cool: Es gibt einen Wanderweg, der über die komplette Länge des Strandes führt.

Almeria Playa de los Genoveses: Der ewig lange Sandstrand.

Playa de los Muertos: der Strand der Toten

Schräger Name, schöner Strand: An der südlichen Küste Spaniens liegt in Carboneras ein Traumstrand mit morbiden Namen: der Playa de los Muertos, auf Deutsch der „Strand der Toten“. Abschrecken lassen darfst du dich davon aber nicht, denn der Strand ist groß, abgelegen und wenig bevölkert. Auf über einem Kilometer Länge ist das Wasser besonders ruhig, weshalb nicht nur Ruhesuchende, sondern auch Familien mit Kindern gerne kommen.

Der schwarze Strand Playa de los Muertos heißt übersetzt Strand der Toten.

Playa la Barrosa: der historische Strand

In der Gemeinde Chiclana de la Frontera liegt ein Strand, der eine große Geschichte erzählt – und auch in die Kategorie „groß“ fällt: Der Strand La Barrosa erstreckt sich über die stolze Länge von vier Kilometern und bezaubert mit kristallklarem Wasser und feinem Sand.

Wer hier schwimmt, bewegt sich auf historischem Boden: Am Playa la Barrosa fand 1811 die berühmte Schlacht bei La Barrosa statt, bei der anglo-spanische Truppen Napoleon vernichtend schlugen.

Der Playa Barrosa ist ein historischer Strand.

Playa de la Rijana: der versteckte Strand

Fährt man von Almeria weiter in Richtung Westen, erreicht man die andalusische Provinz Granada mit der Küste Costa Tropical. Der Name kommt nicht von ungefähr: Die Landschaft hier ist wirklich tropisch, da wegen der Lage zwischen den Bergen der Sierra Nevada auf der einen und dem warmen Mittelmeer auf der anderen Seite ein tropisches Mikroklima herrscht. Es gibt viel kleine versteckte Strände und Badebuchten, als schönste gilt der Playa de la Rijana in der Nähe des Dorfes Castell de Ferro, der geschützt zwischen zwei Felsvorsprüngen liegt.

Playa La Herradura: der Allrounder-Strand

Natürlich geht es auch anders an der Costa Tropical. Am Playa La Herradura ist um einiges mehr los, immerhin gilt der Strand als einer der besten Strände von Andalusien. Mit über zwei Kilometern Länge gibt es hier alles: Wassersport und Schnorchel-Spots genauso wie Restaurants, Bars und einen Campingplatz.

Der traumhafte Playa de la Herradura in Malaga.

Playa de Cantarriján: der Nacktbadestrand

Wer gerne hüllenlos abtaucht, sollte an den Playa de Cantarriján fahren, der wohl der bekannteste Nacktbadestrand Andalusiens ist.

Playa de Cantarriján: Der Nacktbadestrand.

Das ist aber nicht der einzige Grund, warum der Strand sehr beliebt ist: Es gibt auch eine bekannte Beach-Bar, wo regelmäßig Konzerte und Kostümpartys stattfinden.