Jetzt buchen oder noch abwarten? Diese Frage stellen sich viele Reisende, die für 2021 einen Sommerurlaub geplant haben. Denn obwohl viele Länder die Einreise-Regeln lockern, sind viele Urlauberinnen und Urlauber nach Monaten der Pandemie und Einschränkungen noch verunsichert.

Keine Testpflicht für geimpfte und genesene Reisende

Fest steht: Für die Deutschen ist das Reisen in Europa seit dem 13. Mai 2021 wieder einfacher. Nach der neuen Einreiseverordnung der Bundesregierung dürfen Geimpfte und Genesene nach Deutschland einreisen und müssen nicht mehr in Quarantäne. Ausnahme ist die Ankunft aus einem Virusvariantengebiet. Auch für Familien wird es leichter zu reisen. Eltern müssen demnach geimpft sein, Kinder hingegen nicht.

Wer weder geimpft noch genesen ist, kann sich nach einem Urlaub im Risikogebiet freitesten. Dafür reicht ein Antigen-Schnelltest, der bei Einreise nicht älter ist als 48 Stunden ist – oder ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test. Wer mit einem Flugzeug nach Deutschland einreist und nicht geimpft oder genesen ist, muss sich ohnehin grundsätzlich vor Abflug testen lassen. 

Wenn eine Person aus einem Hochrisikogebiet kommt und weder geimpft noch genesen ist, muss sie sich in Quarantäne begeben. Für Virusvariantengebiete gilt weiterhin die strenge Quarantänepflicht von 14 Tagen – für alle.

So viel zu den Regeln in Deutschland. Wie sich die Lage an den beliebtesten Reisezielen im Ausland entwickelt und wie der Urlaub dort im Juni, Juli, August sowie im Herbst möglich sein soll, erfährst du in unserem Überblick: 

Sommerurlaub 2021: Wohin können wir trotz Corona reisen?

Urlaub in Spanien – trotz Corona-Pandemie

Kilometerlange Sandstrände, Tapas, Bars, Shops: Rund 3,5 Millionen Deutsche machen pro Jahr Urlaub auf ihrer Lieblingsinsel Mallorca. Zu Ostern gab es nach der Aufhebung der Reisewarnung einen ersten kleinen Reise-Boom. Allerdings waren viele touristische Attraktionen tabu. Nun richtet sich der Blick Richtung Sommer und die Hauptsaison – was wird aus den Reisen in Corona-Zeiten?

Welche Ziele in Spanien gelten als Risikogebiet?

Einige Regionen Spaniens gelten noch als Corona-Risikogebiet, es gibt jedoch einige Ausnahmen. Für folgende autonome Gemeinschaften wurde Reisewarnung noch nicht aufgehoben (Stand: 8. Juni): 

  • Andalusien (Risikogebiet seit 14. August 2020)
  • Aragon (seit 31. Juli 2020)
  • Kastilien und León (seit 14. August 2020)
  • Katalonien (seit 31. Juli 2020)
  • Madrid (seit 14. August 2020)
  • Melilla (seit 14. August 2020)
  • Navarra (seit 31. Juli 2020)
  • Baskenland (seit 14. August 2020)
  • La Rioja (seit 3. April. 2021)

Diese Regeln gelten in Spanien für Urlauber

Die Einreise aus Deutschland nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Voraussetzung dafür ist entweder ein negativer PCR-, TMA-Test oder ein Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt). Diese Pflicht gilt für alle Menschen ab sechs Jahren. Ausgenommen von der Testpflicht sind Geimpfte und Genesene. Sie müssen darüber einen Nachweis mit sich führen.

Außerde mgilt: Jeder Flugreisende muss auf dem Spain-Travel-Health-Portal oder in der SpTH-App ein Formular zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. Dieses erzeugt einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden, schreibt das Auswärtige Amt.

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Sind Restaurants, Bars und Sehenswürdigkeiten geöffnet?

Der Notstand in Spanien wurde am 9. Mai aufgehoben, nach sechseinhalb Monaten. Damit wurden die teils sehr strengen Beschränkungen, wie Ausgangssperren, in vielen Orten aufgehoben. Die Menschen in Spanien dürfen auch wieder zwischen den Regionen reisen.

Griechenland: Regeln für Urlaub auf Kreta, Rhodos, Kos

Die griechische Insel Kreta hat Mallorca als beliebtestes Reiseziel der Deutschen überholt – zumindest beim Reiseveranstalter Tui. Und der Urlaub in Griechenland ist auch wieder gut möglich.

Die Einreise-Regeln für Griechenland

Das Land macht Tempo beim Neustart des Tourismus. Reisende aus der EU – also auch aus Deutschland – dürfen ohne Quarantäne einreisen. 

Voraussetzung für die Einreise ist der Nachweis über die vollständige Corona-Impfung oder über einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt). Für den Impf-Nachweis reicht in der Praxis die Vorlage des internationalen Impfausweises („Internationale Bescheinigungen über Impfungen und Impfbuch“, gelb) aus, die Impfung muss spätestens 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein.

Außerdem müssen sich Reisende, wie bereits im vergangenen Sommer, vor der Anreise anmelden. Das geht über die Website travel.gov.gr. Dort müssen Daten wie Anreisetag, Flugnummer persönliche Daten und die Adresse am Reiseziel angegeben werden. Am Reisetag erhält man dann einen QR-Code aufs Handy, dieser muss beim Check-in und bei der Ankunft vorgezeigt werden.

Rückreise nach Deutschland

Aktuell gilt Griechenland noch komplett als Risikogebiet, und das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für das gesamte Land ausgesprochen. Heißt: Die digitale Anmeldung ist für alle Pflicht.

Wer per Auto, Bahn oder Bus nach Deutschland zurückreist, muss spätestens 48 Stunden nach der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können. Wer schon vor der Einreise einen Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) macht, kann die sonst geltende zehntägigen Quarantänepflicht nach der Rückkehr umgehen. Für Genesene und Geimpfte entfällt die Test- und Quarantänepflicht gleich ganz.

Wer mit dem Flugzeug einreist und weder geimpft noch genesen ist, muss sich ohnehin bereits vor Einreise testen lassen und muss damit nicht mehr in Quarantäne.

Portugal: Regeln für Urlaub an der Algarve

Schwindelerregend hohe Steilklippen, Buchten wie aus dem Bilderbuch und tosendes Meer: Portugal ist für viele Deutsche ein beliebtes Reiseziel für den Sommerurlaub. Doch das Land hat es extrem hart getroffen. Gerade hat es die heftige dritte Corona-Welle besiegt – und die Reisewarnung für die beliebte Algarve wurde am 8. Mai 2021 wieder aufgehoben.

Folgende Regionen gelten noch als Risikogebiete (Stand: 8. Juni 2021):

  • Azoren
  • Madeira

Für den Rest des Landes hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnung aufgehoben. Und Portugal hat wieder für Touristen geöffnet: Seit dem 17. Mai dürfen Deutsche in Portugal wieder Urlaub machen

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Regeln für die Einreise nach Portugal, Madeira und auf die Azoren

Wer auf das portugiesische Festland reisen will, benötigt einen negativen PCR-Test (kein Schnelltest), der nicht älter als 72 Stunden ist. Diese Pflicht gilt nicht für Kinder unter zwei Jahren. Derzeit gibt es von der Testpflicht keine Ausnahmen für Genesene oder Geimpfte.

Reisende müssen für die Einreise auf dem Luftweg eine elektronische Reiseanmeldung (Passenger Locator Card) ausfüllen.

Für die autonomen Inseln gelten gesonderte Regeln: 

Wer nach Madeira reisen will, muss eine Gesundheitserklärung abgeben, außerdem muss ein negativer PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorgelegt werden. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit. Der Hafen in Funchal ist für Kreuzfahrtschiffe geöffnet. Über den Landgang der Passagiere wird im Einzelfall entschieden.

Bei der Einreise auf die Azoren muss 72 Stunden vor Abflug ein Online-Fragebogen ausgefüllt werden – dann erhalten Reisende den erforderlichen Barcode. Für Reisen zwischen den Inseln der Azoren muss ein weiteres Formular ausgefüllt werden. Bei der Einreise mit dem Flugzeug muss ein negativer PCR-Test (bei Abflug maximal 72 Stunden alt) vorgelegt werden. Davon ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren.Wer mehr als sieben Tage vor Ort ist, soll am sechsten und zwölften Tag erneut getestet werden.Reisende müssen sich dafür mit der Gesundheitsbehörde des Aufenthaltsorts in Verbindung setzen.

Die Corona-Regeln in Portugal

Der allgemeine Notstand (situacao de calamidade) wurde bis zum 13. Juni 2021 verlängert. In weiten Teilen des Landes gilt die vierte Stufe des Wiedereröffnungsplans, schreibt das Auswärtige Amt. Restaurants und Cafés dürfen öffnen – drinnen dürfen maximal sechs Menschen an einem Tisch sitzen, draußen zehn. Das Trinken von Alkohol im öffentlichen Raum bleibt noch verboten, Bars und Diskotheken bleiben geschlossen. Der Strandbetrieb wurde mit einem Ampelsystem aufgenommen, es gilt Maskenpflicht beim Zu- und Abgang.

Temperaturmessungen können als Zugangsvoraussetzung zu öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln erfolgen. Im öffentlichen Raum muss ein Mindestabstand von zwei Metern zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, eingehalten werden. Das Tragen einer Maseke in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Auch dort, wo im öffentlichen Raum der empfohlene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, muss die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter zehn Jahren und Personen mit einem ärztlichen Attest. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro gegen Einzelpersonen und 5000 Euro gegen Gruppen verhängt werden. 

Je nach Pandemieentwicklung gelten regional unterschiedliche Beschränkungen und Maßnahmen, diese werden von der portugiesischen Regierung regelmäßig veröffentlicht. Die Bewegung im öffentlichen Raum ist zum Teil noch eingeschränkt. 

Urlaubsziel Türkei: Ist der Urlaub im Sommer möglich?

In der Türkei gelten weiterhin Kontakt- und Reisebeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Seit dem 6. Juni gilt die Türkei aus deutscher Sicht nicht mehr als Hochinzidenzgebiet, sondern als normales Risikogebiet. Dadurch können Reisende durch einen Corona-Test die Quarantäne in Deutschland vermeiden.

Türkei eröffnet Tourismussaison

Das Land will die Urlauber möglichst schnell wieder an die Strände zurückholen, dafür setzt das Land auch auf eine Impfkampagne: Mehr als eine Million Beschäftigte in der Tourismusbranche sollen schnellstmöglich gegen Covid-19 geimpft werden. 

Leere Straßen in Istanbul, dort gelten Ausgangsbeschränkungen.

Welche Einreisebeschränkungen gelten in der Türkei?

Die Türkei verlangt, dass alle Flugreisenden über sechs Jahren innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Die Kontrolle erfolgt bei der Einreise beziehungsweise beim Check-in. Dann erhalten die Reisenden einen Genehmigungscode („HES-Code“), der bei Kontrollen im Land vorgezeigt werden muss. Der Code kann auch in der Türkei per SMS oder App erlangt werden.

Weiterhin müssen Reisende bei der Ankunft eines der folgenden Dokumente vorlegen:

  • Ergebnis eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 72 Stunden)
  • Ergebnis eines Antigen-Tests (nicht älter als 48 Stunden)
  • amtlicher Nachweis einer vollständigen Impfung (mindestens 14 Tage vor Ankunft)
  • amtliche Dokumentation einer Genesung von einer COVID-19-Infektion (nicht älter als sechs Monate)

Hotels in der Türkei haben geöffnet

Die Hotels in der Türkei dürfen grundsätzlich für Touristen öffnen. Weil aktuell aber nur wenige Urlauber an die Strände der türkischen Riviera und der Ägäisküste kommen, haben zum Beispiel in der Touristenhochburg Antalya viele Hotels noch gar nicht geöffnet und andere schon wieder geschlossen, weil die erwarteten Gäste ausblieben.

Landesweit gilt bis zum 30. Juni 2021 wochentags eine nächtliche Ausgangssperre. An Sonntagen gilt die Ausgangssperre durchgängig, von Montag bis Samstag gilt sie zwischen 22 und 5 Uhr. Ausländische Touristen sind grundsätzlich von den Ausgangssperren ausgenommen, örtliche Ausnahmen sind möglich, schreibt das Auswärtige Amt.

Urlaub in Italien im Sommer 2021

Italiens Wirtschaft ist durch die Coronavirus-Pandemie extrem gebeutelt, hängt doch auch dieses Land ökonomisch stark vom Tourismus ab. Und passend zum Sommer öffnet sich Italien wieder für Reisende, die Reisewarnung wurde aufgehoben. Aus Ländern der Europäischen Union – und damit auch aus Deutschland – sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich ist die Einreise wieder ohne Quarantäne erlaubt. ​Es gelten aber mehrere Einschränkungen, über welche die italienische Botschaft in Berlin informiert:

  • Corona-Testpflicht: Wer nach Italien reisen will, muss nicht mehr in Quarantäne. Jedoch müssen Reisende einen negativen PCR- oder Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Testpflicht gilt derzeit auch für Geimpfte und genesene Personen.
  • Online-Registrierung: Zur Einreise müssen Touristen ein Formular (European Passenger Locator Form) ausfüllen, in dem sie Angaben zum Gesundheitszustand machen. Für die Einreise nach Südtirol gilt ein eigenes Online-Formular. Gleiches gilt für Sardinien

Sardinien hat außerdem die Einreise für Geimpfte und Genesene erleichtert. Für die Einreise ohne Quarantänepflicht werden folgende Dokumente anerkannt:

  • Nachweis einer Corona-Impfung, bei der die letzte nicht länger als neun Monate zurückliegen darf.
  • Negativer PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden zum Zeitpunkt der Einreise ist.
  • Nachweis der Covid-19-Infektion, die länger als sechs Monate her sein muss.

Auch die Rückreise nach Deutschland wird einfacher: Seit dem 6. Juni steht Italien nicht mehr auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts, womit die Reisewarnung aufgehoben wird. Konkrete Auswirkungen hat die Herunterstufung für Reisende, die auf dem Landweg – also mit Auto, Zug oder Bus – nach Deutschland kommen.

Sie sind von der Testpflicht nach Einreise befreit. Flugreisende aus diesen Ländern müssen dagegen weiter schon beim Check-in im Reiseland einen Test- oder Genesenen- oder Impfnachweis vorzeigen.

Italien lockert Beschränkungen

Italien teilt seine 20 Regionen je nach Infektionsgeschehen in vier Risikozonen ein – rot, orange, gelb und weiß. Die aktuellen Einstufungen sind auf einer Karte des italienischen Gesundheitsministeriums nachzusehen. Die Zeichen im Land stehen auf Lockerung: Seit Ende April, gibt es wieder gelbe Risikozonen, nicht nur orangene und rote, damit steigt auch die Bewegungsfreiheit. Auch Fahrten über Regionalgrenzen hinaus sind wieder möglich. Die Außengastronomie darf in einigen Regionen ebenfalls wieder öffnen. 

Seit Anfang Juni gibt es wieder weiße Zonen, dort werden die allermeisten Beschränkungen aufgehoben.Die Menschen müssen nur die Maskenpflicht einhalten und auf die Abstände achten. Weiß sind aktuell (Stad: 8. Juni): Abruzzen, Friaul-Julisch Venetien, Ligurien, Molise, Sardinien, Umbrien, Venetien.

Kroatien: Wie steht es um den Sommerurlaub?

Kroatien will trotz der Corona-Krise in diesem Sommer den Urlaub in dem Land möglichst einfach machen.

Diese Regeln gelten für die Einreise nach Kroatien

Touristinnen und Touristen ohne Quarantäne einreisen, wenn sie gegen Corona geimpft sind, einen Antikörper- oder einen negativen Corona-Test (PCR oder Antigen-Schnelltest, maximal 48 Stunden alt) vorweisen.

Außerdem werden bei der Einreise die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen.

Diese Einschränkungen gelten in Kroatien

„Die touristische Infrastruktur steht nur im Rahmen der behördlichen Hygieneempfehlungen zur Verfügung. Cafés und Restaurants sind im Außenbereich geöffnet“, schreibt das Auswärtige Amt. Touristinnen und Touristen müssen unter anderem in den öffentlichen Verkehrsmitteln und überall im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Wann dürfen Deutsche wieder ohne Einschränkungen nach Kroatien?

Die Reisewarnung der Bundesregierung für Kroatien gilt größtenteils weiterhin. Einige Gespanschaften gelten jedoch seit dem 6. Juni nicht mehr als Risikogebiete:

  • Dubrovnik-Neretva
  • Istrien
  • Karlovac
  • Krapina-Zagorje
  • Požega-Slawonien
  • Split-Dalmatien

Trotzdem müssen Flugreisende weiter vor der Rückkehr nach Deutschland einen negativen Corona-Test beim Check-In vorweisen. Ausgenommen davon sind Geimpfte und Genesene.

Dänemark: Wird der Sommerurlaub möglich?

Dänemark nimmt eine nach Ländern und Regionen differenzierte Risikobewertung in die Kategorien „gelb“, „orange“ und „rot“ vor, die wöchentlich aktualisiert wird. Und für Deutschland gibt es Lockerungen: Seit dem 5. Juni 2021 ist das gesamte Land nur noch als „gelb“ eingestuft.

Was gilt für die Einreise nach Dänemark

Deutsche müssen nach der Einreise daher nicht mehr in häusliche Quarantäne (Selbstisolation). Voraussetzung ist ein negatives Covid-19-Testergebnis (PCR- oder Schnelltest), das nicht älter als 48 Stunden ist. Spätestens 24 Stunden nach der Einreise muss in Dänemark ein weiterer Corona-Test durchgeführt werden. Für Geimpfte und Genesene entfällt die Test- und Quarantänepflicht.

Diese Einschränkungen gelten in Dänemark

Dänemark befindet sich in einem Teil-Lockdown – regional gelten gegebenenfalls unterschiedliche Regelungen. Grundsätzlich gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Einzelhandel und Einkaufszentren sind geöffnet; Restaurants, Bars und Cafés ebenfalls. Zum Teil ist hier aber eine Tischreservierung und ein negativer Corona-Test (oder die vollständige Impfung) nötig, schreibt der ADAC. Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen sind teilweise in Betrieb, nehmen aber nicht immer Reisende aus dem Ausland auf.

Bis zum 1. August 2021 liegt ein Öffnungsplan vor, der abhängig vom Infektionsgeschehen ist. Die Öffnung geht einher mit der Einführung eines „Corona-Passes“ beziehungsweise mit der Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises über eine erfolgte Corona-Impfung oder eines höchstens 72 Stunden alten negativen Testergebnisses, um beispielsweise Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen oder körpernahen Dienstleistungen zu erhalten.

Österreich – Urlaub möglich trotz Corona

Österreich hat am 23. April 2021 den Fahrplan für den Corona-Exit vorgestellt. Hotels, Gaststätten und Kultureinrichtungen sollen Mitte Mai wieder öffnen. Voraussetzung ist ein Sicherheitskonzept, eine große Rolle spielt der „grüne Pass“. Dabei handelt es sich um eine Bestätigung, dass man aktuell als coronafrei gilt, entweder durch Impfung, eine überstandene Erkrankung oder negative Tests.

Wann lockert Österreich die Einreise-Regeln?

Anfang Dezember hat Österreich für alle Einreisenden eine Quarantänepflicht von zehn Tagen verhängt. Ein Freitesten ist ab Tag fünf möglich. Außerdem muss bei der Einreise nach Österreich ein negativer Corona-Test vorgewiesen werden – entweder ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test oder ein maximal 48 Stunden alter Antigen-Test. Zudem müssen sich alle Menschen online registrieren.

Seit dem 19. Mai fällt die Quarantänepflicht für die meisten Länder weg. Auch Deutsche, die Urlaub in Österreich machen wollen, können planen. Es reicht ein negativer PCR- oder Antigen-Test oder der grüne Pass. Die Quarantänepflicht gilt nur noch für Hochrisikogebiete (Sieben-Tage-Inzidenz ab 250). Österreich orientiert sich hier an der ECDC-Karte für Risikogebiete, schreibt die Tourismusagentur Österreich.

Wann öffnen Restaurants?

Restaurants dürfen in Österreich seit dem 19. Mai unter strengen Hygiene-Auflagen öffnen dürfen, allerdings zunächst nur bis 22 Uhr. An einem Tisch dürfen maximal vier Erwachsene aus zwei Haushalten sitzen, dazu die jeweils eigenen Kinder.Gäste müssen beim Besuch ihre Kontaktdaten angeben und zudem Masken tragen, insofern sie nicht am zugewiesenen Tisch sitzen. Wer keinen „Grünen Pass“ vorweisen kann, muss vor Betreten des Lokals einen Schnelltest machen. Die Ausgangssperre in Österreich gilt seit dem 19. Mai nicht mehr.

Regeln für die Rückkehr nach Deutschland ab 13. Mai

Wer nicht per Flugzeug einreist, muss spätestens 48 Stunden nach der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können. Wer schon vor der Einreise einen Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) macht, kann die sonst geltende zehntägigen Quarantänepflicht nach der Rückkehr umgehen. Für Genesene und Geimpfte entfällt die Test- und Quarantänepflicht gleich ganz.

Wer mit dem Flugzeug einreist und weder geimpft noch genesen ist, muss sich ohnehin schon vor Einreise testen lassen und muss damit nicht mehr in Quarantäne.

Malta – Regeln für Urlaub ab 1. Juni

 Urlaub wird in den Sommerferien auf Malta, Gozo und Comino wohl möglich sein, da sich die Fallzahlen auf der Inselgruppe entwickeln sich sehr positiv. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 8,2 (Stand: 8. Juni). Malta vermeldete am Montag, 24. Mai, als erstes EU-Land Herdenimmunität. 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung hat bislang mindestens eine Corona-Impfung erhalten. 

Seit dem 1. Juni gilt keine Maskenpflicht mehr an maltesischen Stränden und an Pools. Die Gastronomie darf in Innen- und Außenbereichen wieder bis Mitternacht geöffnet werden. Seit dem 7. Juni sind zudem kulturelle Veranstaltungen möglich, wie beispielsweise in Theatern oder Kinos.

 Ab dem 1. Juli werden weitere Regeln, wie zum Beispiel die Maskenpflicht für Geimpfte an öffentlichen Plätzen, gelockert.

Regeln für die Einreise nach Malta

Bei der Einreise muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Falls weder ein negativer PCR-Test noch ein maltesischer Impfnachweis mit QR-Code vorgelegt werden kann, müssen Reisende einen kostenpflichtigen PCR-Test bei Einreise durchführen. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses müssen sie in Quarantäne, die Kosten dafür tragen sie selbst.

Regeln für die Rückreise

Laut Angaben des Robert-Koch-Institutes wird Malta derzeit nicht als Risikogebiet eingestuft. Trotzdem gilt: Wer zurück nach Deutschland fliegt, muss sich auf Corona testen lassen. Ausgenommen davon sind Geimpfte und Genesene. Die sogenannte Flugtestpflicht wurde verlängert, sie gilt laut der neuen Einreiseverordnung vorerst bis zum 30. Juni. Urlaubende müssen schon beim Check-in im Reiseland einen Nachweis über einen negativen Test, die vollständige Impfung oder die Genesung vorzeigen – unabhängig davon, ob es als Risikogebiet gilt.

Ansonsten darf er oder sie von der Airline nicht befördert werden. PCR-Tests dürfen bei der Einreise maximal 72 Stunden alt sein, Antigen-Schnelltests maximal 48 Stunden. Die Testpflicht gilt für Kinder ab sechs Jahren. Auf Malta gibt es mehrere Testzentren – die auf einer Online-Karte der Regierung abrufbar sind.

Polen macht Urlaub trotz Corona möglich

Polen wird als Reiseziel immer beliebter – zum Beispiel als Alternative zur deutschen Ostsee-Küste. Und eine Reise in die Ostseebäder wie Swinemünde, Misdroy, Kolberg oder Sopot ist im Sommer 2021 wieder ohne größere Einschränkungen möglich. Hotels dürfen wieder öffnen

Nun will das Land angesichts steigender Impf- und sinkender Infektionszahlen schrittweise wieder öffnen, auch für Urlauber. Hotels dürfen seit dem 8. Mai wieder öffnen – allerdings dürfen zunächst nur 50 Prozent der Betten belegt werden, um den Abstand zwischen den Gästen zu ermöglichen. Restaurants dürfen seit dem 15. Mai wieder die Außenbereiche öffnen dürfen – seit dem 29. Mai auch die Innenbereiche mit maximaler Belegung von 50 Prozent der Plätze. 

Voraussetzung für die Einreise

Bei der Einreise musst du einen negativen Corona-Test (PCR oder Antigen-Schnelltest) vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist – andernfalls gilt eine zehntägige Quarantänepflicht. Gegen Corona Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen. Sie müssen entsprechende Nachweise bei sich führen.

Einschränkungen in Polen

Das öffentliche Leben in Polen ist noch eingeschränkt, das Land öffnet schrittweise. Veranstaltungen in Kultureinrichtungen sind wieder erlaubt, Restaurants dürfen auch die Innenbereiche öffnen. Hotels dürfen maximal 50 Prozent der Betten belegen, Wellness- und Spa-Bereiche müssen noch geschlossen bleiben. Auch in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr gelten begrenzte Kapazitäten.

Schweiz: Urlaub ist möglich

Die Einreise in die Schweiz ist für deutsche Urlauber grundsätzlich möglich. Allerdings müssen Touristinnen und Touristen aus von der Schweiz deklarierten Risikogebieten ein negatives PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden alt) vorlegen und in Quarantäne. Deutsche Regionen zählen nicht mehr dazu. Wer mit der Bahn, dem Bus oder dem Flugzeug in die Schweiz einreist, muss generell einen negativen Test vorlegen. Wer mit dem Auto anreist, ist davon ausgenommen.

Hotels und Campingplätze sind zum Großteil geöffnet, seit Mitte April dürfen außerdem Restaurants und Bars auch wieder Gäste in den Außenbereichen empfangen.

Großbritannien ist erneut Virusvariantengebiet

Großbritannien wurde stark von der in Indien zuerst entdeckten Coronavirus-Variante B.1.617 getroffen. Deutschland hat das Land daher als Virusvariantengebeit eingestuft und damit auch die Einreiseregeln für Großbritannien verschärft. Seit dem 23. Mai 2021 dürfen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen aus Großbritannien einreisen. Und sie müssen 14 Tage in Quarantäne – ohne Ausnahme für Geimpfte und Genesene und ohne die Möglichkeit zum Freitesten. Ob und wie Urlaub im Sommer dort wieder einfacher möglich ist, wird sich erst mit Pandemieverlauf zeigen.

Regeln für die Einreise nach Großbritannien

Ein- und Ausreisen nach Großbritannien sind allerdings seit dem 17. Mai 2021 auch ohne triftigen Grund wieder möglich. Für die Einreise gelten jedoch unterschiedliche Beschränkungen, darüber informiert das Auswärtige Amt. Länder werden in farblich verschiedene Kategorien eingeteilt, von „green“ über „amber“ (derzeit Deutschland) bis „red“. Es gelten folgende Regeln:

  • „Green“: Online-Anmeldung, Corona-Test vor der Einreise, ein weiterer Test vor/am Tag zwei vor Ort, keine Quarantäne
  • „Amber“: Online-Anmeldung, Corona-Test vor der Einreise, zwei weitere Tests vor/am Tag zwei und am/nach Tag acht nach Einreise, häusliche Quarantäne von zehn Tagen mit Möglichkeit einer Freitestung an Tag fünf nach Einreise.
  • „Red“: Online-Anmeldung, Test vor Einreise, zwei weitere Tests vvor/am Tag zwei und am/nach Tag acht nach Einreise, Hotel-Quarantäne von zehn Tagen. Für die Einreise nach Schottland gelten diese Regeln ebenso. Jedoch ist die Möglichkeit einer „Freitestung“ am fünften Tag nach der Einreise nicht gegeben. 

Hinweis: Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen. Er stellt angesichts der ständigen Änderungen in den Ländern und auch der dadurch auftretenden Widersprüche keine rechtsverbindliche Beratung dar.