Santorin oder Mykonos? Kreta oder Rhodos? Kos oder Korfu? Die Frage, auf welcher griechischen Insel du Urlaub machen sollst, ist nicht so easy zu beantworten – ist doch eine schöner als die andere. Im Falle von Santorin gilt: Die Insel ist eine wie keine. Das willst du? Dann pack deine Koffer: Wir verraten dir, warum du nach Santorin reisen musst:

1. Santorin hat magische Vulkanstrände

Weiße Sandstrände, grüne Palmen? Fehlanzeige! Denn Santorin ist keine typische Insel für einen Strandurlaub. Auf der Vulkaninsel gelten andere Bedingungen. Die Strände sind rau, wild und außergewöhnlich.

Die magischen Vulkanstrände auf Santorini.

Sandstrände gibt es kaum, dafür schwimmst du an magischen Orten mit schwarzem Sand. Richtig gelesen: Die dunklen Vulkanstrände auf Santorin sind weltberühmt! Davon gibt es einige, als besonders schön gelten der Kamari Beach, der Perivolos Beach und der Perissa Beach im Osten und der Vlychada Beach und der Eros Beach im Süden der Insel.

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2. Die Caldera

Santorin ist eine Insel auf dem Krater eines Vulkans. Vor etwa 200.000 Jahren erfolgte der erste Vulkanausbruch, vor 3600 Jahren entstand die Caldera in ihrer heutigen Form. Unter der Caldera versteht man die hoch aufragenden Vulkanklippen an der Ostseite Santorins.

Die beeindruckende Caldera auf Santorini.

Die Küste fällt hier 200 bis 300 Meter senkrecht zum Meer ab! In diese magische Kulisse wurden die berühmten Orte Oia und Fira gebaut, direkt an den Steilhängen dieser Caldera. Ein absolutes Highlight ist deshalb nicht nur der Besuch der Inselorte mit dem magischen Ausblick, sondern auch ein Ausflug rauf auf die Caldera.

3. Übernachtung in einem Cave-House

Es gibt eine ganz besondere Unterkunftsart auf Santorin: die berühmten Cave-Houses. Darunter versteht man die weißen Häuschen, die in den Fels geschlagen und gebaut wurden – wie kleine Höhlen. In Fira und Oia gibt es viele davon – und fast alle bieten Balkon oder Terrasse, was bedeutet: Du wachst jeden Tag mit einem umwerfenden Ausblick auf! Das kostet natürlich entsprechend.

Die Cave-Houses erinnern an kleine weiße Höhlen.

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4. Santorin und die schönsten Sonnenuntergänge

Santorins Sonnenuntergänge gelten als legendär. Es hält sich hartnäckig die Aussage, dass man in Oia die schönsten Sonnenuntergänge der Welt sieht.

Auf Santorini gibt es wunderschöne Sonnenuntergänge.

Tausende Urlauberinnen und Urlauber drängen sich jeden Abend durch die Gassen von Oia, um dabei zuzusehen, wie am äußersten Rand der Insel die Sonne im Meer versinkt. Das alte Kastell gilt als der perfekte Ort dafür, es gibt aber auch viele Restaurants und Bars, auf deren Terrassen du das Naturschauspiel in der ersten Reihe fußfrei genießen kannst.

5. Santorin ist wahnsinnig instatauglich

Egal ob für Instagram oder Tiktok: Wer seine Reisen gern via Social Media teilt, hat auf Santorin viel zu tun, denn die Insel ist definitiv instatauglich.

Auf Santorini gibt es jeder Ecke wunderschöne Fotomotive.

Neben Mykonos gilt die Insel als Paradebeispiel für die Kykladen-Architektur mit den vielen kleinen, weißen Häuschen mit blauen Fenstern und Balkonen und weiß getünchten Kirchen mit blauen Kuppeln. Fotografierst du gern, hast du auf Santorin garantiert viel zu tun, denn in Wahrheit ist jede Ecke der Insel unfassbar fotogen!

6. Die Anfahrt mit der Fähre ist spektakulär

Einen der schönsten Momente auf Santorin erlebt man, wenn man mit der Fähre langsam auf die Insel zufährt. Dann offenbart sich die Vulkaninsel nämlich in ihrer ganzen Schönheit. Regelmäßig verkehrende Fähren und Schnellboote verbinden Santorin mit Athens Haupthafen Piräus, mit Kreta und anderen Kykladeninseln.

Mit der Fähre offenbart sich die Vulkaninsel besonders schön.

Im Sommer fahren mindestens vier Fähren pro Tag von Athen nach Santorin. Der Haupthafen von Santorin ist Athinios. Die Strecke vom Hafen in Piräus nach Santorin dauert je nach Fähre und Geschwindigkeit zwischen viereinhalb und neun Stunden und kostet zwischen 30 und 60 Euro.

7. Weinanbau auf Santorin

Das Highlight in Sachen Kulinarik sind auf Santorin ganz klar die Weine der Insel. Denn der vulkanische Boden bietet ideale Bedingungen für den Weinanbau. Die beliebtesten Weine sind trockene Weißweine aus der lokalen Rebsorte Assyrtiko. Aus der gleichen Traube wird auch der Dessertwein Vinsanto gekeltert.

Santorini ist auch für seinen leckeren Wein bekannt.

Bist du im Urlaub auf Santorin, solltest du unbedingt eine Verkostung buchen. Es gibt rund ein Dutzend Weingüter, wo du die Insel-Tropfen kosten kannst. Eine gute Adresse für alle Infos ist „SantoWines“, die Genossenschaft der Weinbauern auf Santorin.

8. Gechillt feiern auf Santorin

Verglichen mit Mykonos geht es auf Santorin ruhig zu. Es gibt aber dennoch ein tolles Nachtleben, nur läuft hier alles etwas gechillter ab. Statt „sehen und gesehen werden“ gilt hier das Motto „ein Glas Wein zum Sonnenuntergang“. Quer über die Insel gibt es Bars, Cafés und auch Clubs.

Auf Santorini kannst du prima feiern und das Leben genießen.

Besonders beliebt sind Strände mit lässigen Beachbars, wo der Übergang vom Schwimmen zum Feiern fließend ist, zum Beispiel am Kamari Beach und am Perissa Beach, wo es je eine Promenade voller Imbissbuden, Restaurants und Bars gibt, oder auch am Perivolos Beach: Hier ist das Nachtleben ein bisschen hipper und es wird vor allem Elektro gespielt und DJs legen auf.

9. Santorin ist wohl die romantischste Insel Griechenlands

Das Wettrennen um den größeren Romantikfaktor einer griechischen Insel ist ein knappes, Santorin liegt aber immer ein bisschen vorn. Das liegt an der Form der Insel und der Architektur: Die vielen weißen Häuser, die direkt am Kraterrand erbaut wurden, bieten eine spektakuläre Kulisse.

Santorini hat auch eine romantische Seite.

Nicht umsonst kommen viele Paare zum Heiraten oder für den Honeymoon auf die Insel. Romantik-Faktor: sehr hoch!

10. Jedes Dinner with a view ist umwerfend

Apropos Romantik: Essen gehen auf Santorin ist ein romantisches Abenteuer. Auf keiner anderen Insel trifft „dinner with a view“ besser zu als hier.

Auf Santorini kannst du den wunderschönen Ausblick besonders gut bei einem romantischen Dinner genießen.

Denn viele Restaurants haben große Terrassen und Balkone, von denen man einen spektakulären Blick während des Essens genießt. Und das nicht nur in Fira oder Oia: Selbst in den Dörfern der Insel, die oft hoch gelegen sind, hat man beim Dinner immer ein unfassbar tolles Panorama.