Was muss ich bei der Buchung beachten?

Wer einen Urlaub in Lissabon buchen möchte, der steht vor einer Vielzahl an Möglichkeiten. Von komplett individuell bis hin zu all-inclusive ist da alles dabei. Die Frage dabei ist: Welche Buchungsart ist die richtige für deinen Portugal-Urlaub?

Wenn du vor allem Entspannung suchst, die Sicherheit einer Pauschalreise genießen möchtest und bereit bist, dich nach festen Essenszeiten zu richten, dann lautet die Antwort wohl: Ab ins All-inclusive-Resort!

Bei dieser Reiseart kannst du außerdem die Kosten deutlich besser kalkulieren, da du bereits im Vorfeld genau weißt, was dich Unterkunft und Speisen kosten werden. Tolle Angebote finden Urlauberinnen und Urlauber hier vor allem für idyllische kleinere Orte in der Umgebung von Lissabon – zum Beispiel Peniche, Sintra oder Setubal. 

Gemütlich Abendessen: Die historischen Altstadtgassen von Lissabon laden zu einem schönen Dinner ein.

Aktuelle Deals

Reise nach Lissabon: All-inclusive oder individuell?

Touristinnen und Touristen, die lieber unabhängig reisen und vor Ort auf Spontanität setzen, sollten sich hingegen für eine andere Reiseart entscheiden. Denn dann bleibt dein Platz am Buffet im Zweifel leer, weil du die vielfältigen kulinarischen Angebote in der Umgebung ausprobieren möchtest – und du zahlst am Ende doppelt.

Wie reise ich am günstigsten nach Lissabon?

Am bequemsten und schnellsten kommen Reisende mit dem Flugzeug nach Lissabon. Hin- und Rückflug bekommst du dabei in der Hauptsaison ab 200 Euro.

Alternativ können Reisende auch mit dem Auto oder einem Van nach Portugal fahren. Während du mit dem Flieger innerhalb von drei Stunden und wenigen Minuten in dem Urlaubsland bist, brauchst du mit dem Auto jedoch 27 Stunden reine Fahrtzeit bis in die portugiesische Hauptstadt Lissabon an der Westküste des Landes.

Wer mit dem Flugzeug anreist, der kann schon beim Flug einen schönen Blick auf Lissabon erhaschen – und den die Stadt umgebenden Atlantik.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Und auch finanziell macht sich das bemerkbar, denn von Berlin bis nach Lissabon sind es 2840 Kilometer. Bei einem Durchschnittsverbrauch von acht Litern pro 100 Kilometer und einem Spritpreis von 1,90 Euro kostet die Tankfüllung hierbei knapp 377 Euro pro Strecke. Im Zweifel kommen hier noch Kosten für die Übernachtung und Verpflegung auf dem Weg dazu.

Wann ist die beste Reisezeit für Lissabon?

Wer nicht unbedingt im Meer baden möchte, der kann eigentlich das gesamte Jahr über nach Lissabon reisen und das milde Klima des südwestlichen Landes genießen.

Die Aussicht über Lissabon ist von vielen Orten aus spektakulär, unter anderem vom Aussichtspunkt Santa Luzia hoch oben über der Stadt.

Grundsätzlich gilt, dass es im Norden des Landes immer am kältesten ist und die Temperaturen steigen, je weiter man in den Süden reist. An der portugiesischen Westküste herrscht zudem ein rauer Wind, während sich die Algarve im Süden des Landes eher durch einen heißen, teilweise windstillen Sommer auszeichnet.

Im Frühjahr und im Herbst können Outdoor-Fans bei durchschnittlich 20 Grad Celsius die Gegend erkunden und Kulturinteressierte zu Städtetrips nach Portugal aufbrechen. Für den Badeurlaub eignet sich der Sommer mit teilweise über 40 Grad Celsius perfekt.

Karte für deinen Lissabon-Urlaub

Die schönsten Strände bei Lissabon

Wer für einen Badeurlaub nach Lissabon reisen möchten, der hat die Qual der Wahl zwischen zahlreichen traumhaften Stränden an der Westküste des Landes. Diese drei Strände solltest du dir dabei nicht entgehen lassen: 

Entspannung gefällig? Der Praia do Guincho bei Lissabon ist auch bei diesigem Wetter ein schönes Fotomotiv.

  1. Praia do Guincho: Zwischen dem idyllischen Badeort Cascais und der geschichtsträchtigen Kleinstadt Sintra gelegen, finden Sonnenhungrige die Praia do Guincho. Und der weitläufige Sandstrand ist nicht nur eine wahre Augenweide, sondern auch ein Filmstar. Denn der wohl berühmteste Strand Lissabons diente im James-Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ aus dem Jahr 1969 bereits als Filmkulisse. 
     
  2. Praia de Carcavelos: Wer dem Fluss Tejo von Lissabon aus Richtung Westküste folgt, der stößt als Erstes auf die Praia de Carcavelos. Der breite Sandstrand bietet mit einer großen Fläche und flach abfallendem Wasser perfekte Ausgangsbedingungen für einen Familienausflug ans Meer oder ein sportliches Volleyball-Match. An der Strandpromenade bieten außerdem zahlreiche Restaurants und Bars eine kleine Stärkung zwischendurch. 
     
  3. Praia do Tamariz: Etwa 30 Zug-Minuten von Lissabon entfernt liegt die Praia do Tamariz. Der Strand erinnert durch die vielen Dünen und die Promenade ein wenig an die deutsche Nordseeküste – allerdings mit deutlich mehr südlichem Flair und Klima. Entsprechend beliebt ist der Strand deshalb besonders bei Badeurlaubenden und Familien. 

Die coolsten Sehenswürdigkeiten in Lissabon

Besonders beliebt ist Lissabon allerdings nicht für Badefreuden, sondern wegen der vielen Kultur-Highlights und des lebendigen Treibens in der portugiesischen Metropole. Schau bei deinem Stadttrip durch Lissabon doch mal hier vorbei:

Ein Höhepunkt von Lissabon: Das beeindruckende Mosteiro do Jeronimos, ein Kloster mit weißer Fassade.

Mosteiro dos Jerónimos: Das Mosteiro dos Jerónimos, wie das berühmte Hieronymitenkloster in Lissabon von den Einheimischen genannt wird, gehört zu jeder Kultur-Reise durch Portugal. Denn das kunstvoll gestaltete Kloster im Stadtteil Belém gilt als bedeutendstes erhaltenes Bauwerk im manuelinischen Stil.

Torre de Belém: Seinerzeit gebaut, um ankommende Schiffe zu begrüßen, gilt der Torre de Belém heute als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Portugals Hauptstadt Lissabon. Und das aus gutem Grund: Im Jahr 1521 galt Portugal als eine der führenden Seemächte der Welt. Zwischenzeitlich war der Turm auch mal als Gefängnis und Zollstation im Einsatz.

Elevador de Santa Justa: Der historische Aufzug Elevador de Santa Justa mitten in der Altstadt von Lissabon verbindet seit nunmehr über 100 Jahren die Bewohnerinnen und Bewohner der portugiesischen Metropole miteinander. Ursprünglich war der 45 Meter hohe Turm dafür gedacht, die beiden Stadtteile Baixa und Chiado miteinander zu verbinden – indem man von unten (Baixa) nach oben (Chiado) fahren konnte.