Santorin ist anders. Das liegt an der Geschichte der Insel. Denn Santorin ist eine Vulkaninsel und hat eine ganz andere Kulisse als die anderen griechischen Inseln. Sandstrände gibt es kaum, dafür schwimmst du an magischen Orten wie dem schwarzen Strand in Perissa oder dem roten Strand südlich von Fira im Meer. Die schönsten Strände auf Santorin – und wo du sie findest:

Karte zu den schönsten Stränden und Sehenswürdigkeiten auf Santorin

1. Red Beach: Der rote Strand

Einer der außergewöhnlichsten Strände von Santorin liegt südlich von Fira. Der sogenannte Red Beach überrascht durch seinen feinen roten und schwarzen Kies.

Den Namen erhielt der Strand wegen einer hohen roten Felswand, die direkt hinter dem Strand emporragt. Infrastruktur gibt es vor Ort keine, dazu musst du in die benachbarte Bucht von Akrotiri, wo sich mehrere Restaurants und Kioske befinden.

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Red beach auf Santorini ist einer der außergewöhnlichsten Strände.

2. White Beach: Der weiße Strand

Der Gegensatz zum Red Beach ist der White Beach. Auch hier entstand der Name wegen einer Felswand – allerdings ist die hier weiß. Die helle Felswand gibt dem Strand einen besonderen Look, denn der schwarze Kieselsteinstrand steht in einem spannenden Kontrast dazu. Achtung: Der White Beach ist nur mit dem Boot zu erreichen. Transporte gibt es zum Beispiel vom Red Beach aus. 

3. Kamari Beach: Der ausgezeichnete Strand

Der bekannteste Strand auf Santorin ist der Kamari Beach an der Ostküste der Insel. Der kilometerlange schwarze Kiesstrand ist nicht nur besonders schön, er wurde auch mehrfach mit der blauen Flagge für hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet.

Der bekannteste Strand auf Santorini ist der Kamari Beach an der Ostküste der Insel.

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Ursprünglich befand sich hier nichts. Die Siedlung Kamari wurde erst nach einem Erdbeben 1956 errichtet. Seither boomt der Strand und seine autofreie Promenade: Es gibt Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen, Tavernen, Hotels, Bars, Souvenirgeschäfte – Nightlife inklusive.

4. Perissa Beach: Der Party-Strand

Der Nachbarstrand vom Kamari Beach ist der Perissa Beach, ein weiterer schwarzer Strand, der für seine atemberaubende Kulisse bekannt ist, vor allem aber für sein Partyimage. Tagsüber kannst du schwimmen, in der Sonne liegen, Kitesurfen, Jetski fahren, parasailen und tauchen.

Perissa Beach wird auch der Party-Strand genannt.

Danach geht’s an die Promenade. Hier reihen sich Imbissbuden, Restaurants, Souvenirshops und Boutiquen aneinander – und unzählige Bars, in denen viel los ist. Vorsicht: Der Weg ins Wasser ist nicht ganz easy. Kiesel und größere Steine sind rutschig.

5. Perivolos Beach: Der Hipster-Strand

Der Perivolos Beach schließt an den Perissa Beach an, der Übergang ist fließend – auch die Optik. Es gibt viele Strandliegen und Sportmöglichkeiten, zum Beispiel auch Bananaboat-Fahren, dafür ist der Service um einiges exklusiver.

Der Perivolos Beach schließt an den Perissa Beach an, der Übergang ist fließend – auch die Optik

Bars und Restaurants sind eleganter und daher teurer als am Kamari Beach und am Perissa Beach. Auch das Nachtleben ist hipper: Hier wird vor allem Elektro gespielt und DJs legen auf. Auch gilt Vorsicht beim Einstieg ins Wasser: Unter der Wasseroberfläche verbirgt sich eine Betonschicht, die mit Algen bewachsen und etwas glitschig ist.

6. Agios Georgios: Der Familien-Strand

Die Stimmung ändert sich, wenn der Perivolos Beach in den Agios-Georgios-Strand übergeht. Hier geht es ruhiger zu und es kommen viele Familien, aber auch Einheimische. Weil es viel weniger Bars und Restaurants gibt, ist es stiller und entspannter; Nachtleben gibt es hier so gut wie keines. Wassersport ist aber möglich und man kann surfen, kitesurfen, Wasserski und Bananaboat fahren.

7. Monolithos Beach: Der Wassersport-Strand

Wer gern auf und unter dem Wasser aktiv ist, sollte den Monolithos Beach ansteuern, der als Hotspot für Wassersportler bekannt ist. Action findest du beim Surfen, Kitesurfen und Parasailing, besonders cool sind Strandfußball, Beach-Volleyball und Beach-Basketball. Es gibt auch einen Sportpark mitten auf dem Strand.

Monolithos Beach ist besonders für Wassersportler interessant.

Weil der Strand groß ist, ist er in Abschnitte unterteilt: Der nördliche Teil ist den Wassersportlern vorbehalten, in der Mitte liegt der Sportpark und der Süden ist ideal für Familien, da der Einstieg ins Wasser seicht ist.

8. Vlychada Beach: der einsame Strand

Am südlichen Ende der Insel liegt zwischen Perissa und Akrotiri mit dem Vlychada Beach und dem gleichnamigen Ort einer der bekanntesten Strände der Insel, der einen magischen Spitznamen trägt: Moon Beach. Der kam zustande, weil die Felswände, die den Strand umgeben, aus hellem Bimsstein sind und ein wenig an eine Mondlandschaft erinnern.

Der Vlychada Beach ist ein eher einsamer Strand.

Der Strand ist rund 800 Meter lang und hat einen feinkiesigen, schwarzen Sand. Der Ort ist auch einen Besuch wert: Hier gibt es neben Tavernen und Hotels auch einen idyllischen Hafen.

9. Eros Beach: Der geheime Strand

In der Nähe des Vlychada Beach verbirgt sich der Eros Beach, auch Theros Beach genannt. Lange galt dieser Teil der Insel als Geheimtipp, da der Strand nur über einen unbefestigten Feldweg zu erreichen ist.

In der Nähe des Vlycha Beach verbirgt sich der Eros Beach, auch Theros Beach.

Heute kommen viele Urlauberinnen und Urlauber hierher – auch wegen der „Theros Wave Bar“. Vom oberen Stockwerk aus hat man einen umwerfenden Blick über die Bucht und das Meer.

10. Ammoudi Beach: Der romantische Strand

In der Nähe vom Hafen in Oia liegt der Ammoudi Beach, der ein ideales Ziel ist, wenn man nach einem Stadtbummel eine Abkühlung sucht. Der Strand ist eigentlich mehr ein kleiner Hafenort mit weiß gekalkten Häusern, Tavernen und Restaurants direkt am Wasser.

Der Ammoudi Beach ist ein ideales Ziel zum Shoppen.

Vor allem zum Sonnenuntergang kommen viele Leute, denn der Ausblick auf den Vulkankrater und das Meer gelten hier als besonders schön.

11. Caldera Beach: Der Sunset-Strand

Als Geheimtipp für Sonnenuntergang-Fans gilt der Caldera Beach, auch als Bella Bay bezeichnet. Hier gibt es angeblich die schönsten Sonnenuntergänge am Strand. Das Besondere ist die Aussicht, denn du blickst nicht nur aufs offene Meer, sondern auch auf die berühmte Caldera von Santorin. Am Strand gibt es eine kleine Taverne, wo du passend zur Kulisse einen Sundowner trinken kannst.