Das öffentliche Leben in Polen stand lange nahezu still. Der Lockdown war hart: Hotels, Restaurants und Einkaufszentren mussten schließen. Apotheken, Geschäfte und Drogerien waren zwischen 10 und 12 Uhr nur für Senioren geöffnet. Und für alle Touristen galt eine zehntägige Quarantänepflicht.

Doch seit Mai lockert die Regierung die Corona-Regeln – das berifft auch Touristen. Hier eine Übersicht der aktuellen Regeln.

Beim Wandern durch die Beskiden (Karpaten) eröffnen sich traumhafte Panorama-Aussichten.

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Polen: Hotels empfangen Urlauber

Einzelhandel, Shoppingzentren, Galerien und Museen sind bereits geöffnet, ebenso wie die Hotels. Diese dürfen wieder Gäste empfangen, allerdings gilt eine Belegungsgrenze von 75 Prozent. Auch Restaurants sind wieder geöffnet, im Innen- sowie im Außenbereich. 

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Die Hygiene-Regeln in Polen

Es gilt Maskenpflicht, allerdings nicht in Wäldern, Parks, grünen Plätzen, botanischen sowie historischen Gärten und an Stränden. Tücher, Schals und Schutzvisiere sind als Alternative untersagt. Empfohlen werden medizinische Masken. Ausnahmen gelten nur für Kinder im Alter unter vier Jahren und für Personen, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen keine Maske tragen können.

Mindestabstand zu anderen Personen: 1,5 Meter. In Geschäften, Banken und Tankstellen musst du Handschuhe tragen. Die werden dir vor Ort bereitgestellt.

Die Stadt Bydgoszcz (Bromberg) an der Weichsel ist als „Venedig Polens“ bekannt.

Urlaub in Polen: Diese Corona-Regeln für die Einreise

Beim Urlaub in Polen müssen sich Touristen nach Angaben des Auswärtigen Amtes an folgende Regeln halten:

Bei der Einreise musst du einen Nachweis über eine Corona-Impfung, eine Genesung von Covid-19 oder einen negativen Corona-Test (PCR oder Antigen) vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist – andernfalls gilt eine zehntägige Quarantänepflicht. Ausgenommen von dieser Nachweispflicht sind Kinder bis zwölf Jahre in begleitung Erwachsener mit negativem Corona-Test oder vollständigem Impfschutz.

Polen gilt nicht als Risikogebiet

Polen gilt nicht als Hochrisikogebiet. Für die Rückreise nach Deutschland müssen Urlauberinnen und Urlauber trotzdem die Nachweispflicht beachten. Es muss bei Einreise ein aktueller negativer Corona-Test, der Nachweis über eine Impfung oder Genesung vorliegen. Der Abstrich eines Antigen-Schnelltests darf frühestens 48 Stunden vor Antritt der Rückreise erfolgen, für den PCR-Test maximal 72 Stunden. Die Nachweispflicht gilt für alle Personen ab zwölf Jahren – egal, woher sie kommen und welches Verkehrsmittel sie nutzen. 

Kontrolliert wird gegebenenfalls vom Beförderungsunternehmen, auch an der Grenze kann es zu Stichprobenkontrollen kommen. Wer keinen Nachweis dabei hat, muss mit einem Bußgeld rechnen.