Für Reiselustige und Weltenbummler war die Zeit seit Beginn der Pandemie schwierig – ab Mitte März 2020 ging nur noch wenig. Statt Cocktails und Abenteuer hieß es Corona-Tests und Quarantäne. Auch 2021 ist für Reisende bisher eher enttäuschend. Doch noch haben wir beim reisereporter die Hoffnungen für das Reisejahr 2021 nicht aufgegeben.

Unsere Bucket-Listen sind während der Corona-Pandemie länger und länger geworden. Kein Wunder also, dass der ein oder andere bei uns darauf drängt, endlich wieder loszukönnen.

Maike plant den Sommer in Portugal

Man könnte es mutig nennen, aber im Gegensatz zu vielen anderen Reisefans in Deutschland habe ich schon ganz konkrete Pläne für den Sommer. Denn meine Hoffnung, dass Reisen dann wieder möglich sein werden, wächst von Tag zu Tag. Aus immer mehr Ländern kommen Signale der Öffnung: Griechenland ermöglicht schon jetzt Urlaub ohne Quarantäne, Österreich will ab Mitte Mai nachziehen.

Auch Länder wie Spanien oder Portugal laufen sich warm – und genau dort will ich hin. Werde ich hin, wenn nichts schief geht, gebucht habe ich nämlich schon. Im August soll's erst nach Porto gehen und von dort aus weiter an der Küste entlang Richtung Süden. Endlich wieder am Meer sitzen, Städtchen besichtigen, Portwein trinken, Pastéis de Nata essen und entspannen – ich freu mich schon!

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Leere am Ballermann 6 – reisereporterin Maike Geißler ist im Rahmen des Tourismus-Pilotprojektes auf Mallorca.

Meinen großen Wunsch, nach Namibia reisen, werde ich aber noch einmal schieben. Für eine Fernreise ist mir die derzeitige Situation noch zu unsicher. Im Jahr 2014 habe ich mich in das Land verliebt, als ich dort für eine Zeitung gearbeitet habe. Das Wiedersehen war eigentlich für 2020 fest eingeplant und war dann auf 2021 verschoben worden.

Nun muss ich noch ein wenig länger warten und packe das Land nun ganz oben auf den Reise-Wunschzettel für 2022. Vielleicht kann ich dann wieder das Gefühl endloser Weite in der Namib-Wüste erleben, die Big Five auf einer Safari suchen, beim Sandboarding die Dünen hinuntersausen, Kapana mit meinen Freunden in Windhoek essen und meinem Reisebegleiter beim Surfen an der Skeleton Bay zuschauen ...

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Catharina möchte in Deutschland bleiben

Bei der Arbeit beschäftige ich mich tagtäglich mit Reisen – privat denke ich noch gar nicht an Urlaub. Ich habe keine Pläne für den Sommer. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich nahezu täglich beobachte, wie schnell eine neue Virus-Mutation, neue Corona-Regeln, ein neuer Lockdown die Lage verändern können. Natürlich gibt es Flex-Tarife und Storno-Optionen. Aber welche Versicherung schützt mich vor der Enttäuschung, meinen Urlaub wieder abblasen zu müssen?

Dabei würde ich so gerne mal wieder verreisen! Nur: Allein die Vorstellung, inmitten von Dutzenden Passagieren im Flugzeug zu sitzen, löst bei mir nach über einem Jahr Pandemie keine Hochgefühle mehr aus. Ich habe Angst davor, mich anzustecken. Als unter 60-jähriger Büromensch ohne Vorerkrankung oder zu pflegende Angehörige bin ich noch nicht geimpft. Und wer weiß schon, ob das bis zum Sommer wirklich klappt?

Trübe Aussichten? Von wegen! Catharina vermisst die raue Landschaft der Färöer.

Wahrscheinlich wird mein Urlaub 2021 deshalt wie 2020: spontan, im Ferienhaus, innerhalb Deutschlands. Vergangenes Jahr ging es in den Schwarzwald und in den Harz. Schön war’s!

Brigitte will in die Karibik – oder alternativ nach Bayern

Ginge es nach mir, dann würde ich mir endlich wieder einen richtig schönen Urlaub in der Karibik gönnen. Am Strand liegen, die Sonne genießen und sich in dem lauwarmen Meerwasser erfrischen. Aber das entscheide ich nicht allein. Ich möchte mit meiner besten Freundin und meinem Lenebsgefährten verreisen – und die haben auch ein Wörtchen mitzureden. Da die Corona-Situation weiterhin ungewiss ist, planen wir erstmal mit keiner Fernreise. Es werden wohl eher einige Städtetrips in Deutschland und vielleicht auch Europa.

In Bayern gibt es viele schöne Orte, die ich gerne besuchen würde, etwa Rothenburg ob der Tauber. Auch Wanderungen zu Bayerns Naturwundern oder Seen reizen mich. In Europa währen Wien, Madrid oder Rom eine Option – irgendwann möchte ich alle europäischen Hauptstädte besucht haben. Aber über eine Reise ins europäische Ausland werden wir wohl spontan entscheiden.

Hoffentlich sinken die Coroa-Zahlen überall wie im vergangenen Jahr im Sommer und bleiben diesmal unten! Denn erst, wenn die Pandemie für beendet erklärt wird, wird die Karibik auch für meine Mitreisenden eine Option.

reisereporterin Brigitte möchte mal wieder in die Karibik – wie hier auf Jamaika im Jahr 2018.

Miriam will nach der Impfung nach Kenia und Norwegen

Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so lange am Stück nicht verreist zu sein. So lange keine konkreten Pläne gehabt zu haben. Mir fehlt das Reisen. Dennoch warte ich derzeit noch, um das Coronavirus und seine Varianten nicht zu verteilen. Doch wenn ich erst einmal geimpft bin und einige Lockerungen kommen, werde ich losziehen. Hoch im Kurs stehen dabei Besuche bei Freunden in Norwegen, Ungarn und Kenia.

reisereporterin Miriam im Tsavo-East-Nationalpark in Kenia – wenige Tage vor Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020.

Gebucht habe ich indes noch nichts und auch noch keine konkreten Pläne. Aber zwei Ideen. Zum einen möchte ich im Oktober eine USA-Reise nachholen. Von New York bis zu den Niagarafällen wollte ich im April 2020 – was dann passierte, ist allseits bekannt. Malta steht ebenfalls schon lange auf meiner Wunschliste. Noch habe ich einen kleinen Funken Hoffnung, dass das für Sommer klappen wird.