Portugal gehört zu den beliebtesten Urlaubsländern im Süden von Europa – und das aus gutem Grund: Touristen können sich von der portugiesischen Gastfreundschaft verzaubern lassen, die vielen Traumstrände und Nationalparks des Landes erkunden oder die Kultur Portugals kennenlernen. 

Wie ist das Wetter in Portugal?

Aber wann lohnt sich der Portugal-Urlaub mit Blick auf das Wetter eigentlich am meisten? Wer nicht unbedingt im Meer baden möchte, der kann eigentlich das gesamte Jahr über nach Portugal reisen und das milde Klima des südwestlichen Landes genießen. 

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Grundsätzlich gilt, dass es im Norden des Landes immer am kältesten ist und die Temperaturen steigen, je weiter man in den Süden reist. An der portugiesischen Westküste herrscht zudem ein rauer Wind, während die Algarve im Süden des Landes sich eher durch einen heißen, teilweise windstillen Sommer auszeichnet.

Aber auch in Portugal gibt es natürlich im Laufe des Jahres Temperaturschwankungen und gute Bedingungen für unterschiedliche Interessen und Reisearten. Damit du also die beste Reisezeit für deinen Portugal-Urlaub erwischst, gibt der reisereporter dir im Überblick einen guten Einblick in die Wetterlage des Reisezieles. 

So ist der Frühling in Portugal

Im Frühjahr herrschen in Portugal durchschnittlich 18 bis 22 Grad Celsius. Da das Meer vom Winter noch abgekühlt ist, fällt zwar der Badeurlaub an der Algarve aus. Aber die milden und angenehm sonnigen Monate bieten für Wanderer, Naturfreunde und Städteurlauber die Möglichkeit, das Land zu erkunden, ohne groß ins Schwitzen zu geraten. 

Mit gerade einmal sieben Regentagen im Monat können Reisende mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Sonnenschein im Frühling die Algarve erwandern, die Kulturvielfalt von Lissabon und Porto erkunden oder die vielen Nationalparks Portugals entdecken. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für die Azoren und Madeira. 

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Das Wetter im Sommer in Portugal

Der Sommer in Portugal ist vor allem heiß und trocken. Die Temperaturen in Zentralportugal steigen nicht selten auf über 40 Grad an, an der Algarve herrschen von Juni bis August im Schnitt über 35 Grad Celsius. Damit bieten sich für Badeurlauber optimale Bedingungen für einen sonnenreichen Urlaub.

Aber es steigt eben auch die Waldbrandgefahr, Wandern und sportliche Aktivitäten werden durch die hohen Temperaturen oft erschwert. Außerdem wird es in der Hauptsaison an vielen Stränden der Algarve und der Westküste ziemlich voll.

Karte für Portugal: Strände und Sehenswürdigkeiten

Einsame Strände finden Reisende trotzdem noch, wenn sie mit offenen Augen die Küsten entlangfahren. Und bei all der Hitze verspricht ein Sprung ins Meer auf jeden Fall Abkühlung – denn das Meerwasser wird nur sehr selten wärmer als 22 Grad Celsius. 

Das Portugal-Wetter im Herbst und Winter 

Während im September noch hochsommerliche Temperaturen in Portugal herrschen, wird es im Oktober und November wieder etwas frischer in dem Urlaubsland. Dann verändert sich das Klima und bietet ähnliche Bedingungen wie im Frühjahr. Städtereisen und Wanderurlaub sind also angesagt. 

Wer dem kalten Winter in Deutschland entfliehen möchte, der kann das in Portugal tun. Denn an der Algarve herrschen selbst im tiefsten Winter meistens rund 15 Grad Celsius. In Zentralportugal kann es allerdings auch schon mal kälter werden. In Lissabon liegt die Durchschnittstemperatur dann bei zehn Grad Celsius, in Nordportugal und in den Bergen kann sogar mal Schnee fallen. 

Madeira, Lissabon oder Algarve: Wann wohin reisen?

Generell lohnt sich ein Portugal-Urlaub also das ganze Jahr über. Aber wann sollte ich nun konkret in welchen Teil Portugals reisen? Ein kleiner Überblick für die wichtigsten Reiseziele: 

  1. Algarve: Der klassische Badeurlaub lohnt sich am meisten von Juni bis September. Wer lieber wandern oder die Gegend ohne viel Schweiß erkunden möchte, der kann aber das ganze Jahr mit angenehmen Temperaturen und viel Sonne rechnen. 
     
  2. Lissabon: In Lissabon wird es nur selten wärmer als 30 Grad Celsius. Deshalb kannst du deine Städtereise in Portugals Hauptstadt das ganze Jahr lang machen. Wenn du allerdings die Stadt ohne großen Trubel erkunden möchtest, solltest du die Reise eher für den Winter planen. 
     
  3. Madeira: Auf der Insel herrschen das ganze Jahr über ähnliche Temperaturen zwischen 13 und 25 Grad. Wer sich für eine Reise im Winter entscheidet, der sollte auf die Südhälfte der Insel reisen, denn dort ist es immer etwas wärmer als im kalten und oft regnerischen Norden. 
     
  4. Azoren: Eine Reise auf die Azoren lohnt sich am meisten zwischen Mai und Oktober. Dann scheint die Sonne meistens und die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 25 Grad. Im Winter regnet es hingegen oft, Nebel ist an der Tagesordnung und es wird mit 13 bis 17 Grad vergleichsweise kalt.