Traumstrände – die findest du auch in Afrika wie Sand am Meer. Manche aber sind ganz außergewöhnlich mit einmaligen Landschaften, tiefschwarzem Vulkansand und jeder Menge wilder Tiere. Wir verraten, welche sieben einzigartigen Stranderlebnisse der Kontinent für Urlauberinnen und Urlauber bereithält. Dabei reisen wir mit dir nach Südafrika, Gabun und auf die Kapverdischen Inseln.

1. Bloubergstrand in Kapstadt, Südafrika

Der Bloubergstrand in Südafrika bietet dir mehr als Meerblick. Von dem langen Sandstrand 20 Kilometer nördlich von Kapstadt aus hast du beste Sicht auf den Tafelberg. Diesem wunderbaren Ausblick auf das Weltwunder verdankt der Bloubergstrand auch seinen Namen: Im Dunst erscheint der Tafelberg von hier aus oft blau.

Besonders schön aber ist es am Bloubergstrand zum Abend hin. Ein langer Spaziergang auf dem weißen Sand, das Rauschen von Wind und Wellen im Ohr, die untergehende Sonne taucht den Himmel in ein warmes Gelbgold, Rosarot und Pink – und über allem thront der Tafelberg.

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Der Bloubergstrand in Südafrika.

2. Santa Maria auf der kapverdischen Insel Sal

Am Strand von Santa Maria im Süden der Insel Sal erlebst du ein azurblaues Wunder – so wahnsinnig schön ist es dort! Kitesurfer und -surferinnen tanzen und wirbeln vor allem während der Wintermonate über die Wellen. Auch Windsurferinnen und -surfer sowie Segel-Fans zieht der halbmondförmige Strand im Süden der Insel dann magisch an. Im Sommer ist Santa Maria ein Hotspot für Taucher, Stand-up-Paddler, Surfer und Jet-Skier. 

Am Strand wimmelt es daher von Wassersportlerinnen und -sportlern, und gerade nahe dem Ort Santa Maria tummeln sich auch viele Touristinnen und Touristen. Doch sobald du dich etwas entfernst und den acht Kilometer langen Traumstrand entlangwanderst, wird es auch schnell ruhiger.

Kite-Surferinnen und -Surfer am Strand von Santa Maria.

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3. Malawisee, Likoma Island in Malawi

560 Kilometer lang, durchschnittlich 50 Kilometer breit, der drittgrößte See Afrikas, der neuntgrößte der Erde – das sind so weit die trockenen Fakten zum Malawisee. Doch vor allem tobt hier das Leben: Allein 700 bis 800 Buntbarsch-Arten tummeln sich im Wasser – und fast alle sind im Malawisee endemisch! Außerdem sind dort farbenfrohe Frösche, Pelikane, Adler, Reiher und Flamigos zu Hause.

Den schillernden Bewohnern kommst du bei einem Tauchgang im „See der Sterne“ besonders nah. Auch Kanutouren oder Wasserski werden für Reisende geboten. Oder du sonnst dich einfach an einem der goldenen Sandstrände und lässt die Seele baumeln.

Ein traditioneller Einbaum an einem Strand vom Malawisee.

4. Kokrobite Beach, Ghana

Goldgelber Sand, tiefblaues Wasser, bunte Fischerboote: Ein Ausflug zum Kokrobite Beach in Ghana macht einfach farbenfroh! Die gute Laune verspüren hier nicht nur Reisende, auch bei Locals ist der Strand beliebt. Den ganzen Tag ist dort etwas los: von Fußball, Bootstouren und Tauchgängen bis zu Grillpartys und Kunst-Installationen.

Besonders zieht das legendäre Nachtleben des Kokrobite Beach viele Menschen an, auch aus der 24 Kilometer entfernten Hauptstadt Accra. An den Wochenenden wird dort häufig Live-Musik gespielt und verwandelt den Strand in eine Feiermeile.

5. Loango-Nationalpark, Gabun

Im Loango-Nationalpark sind Hippos happy. Kein Wunder: Die Flusspferde tauchen hier gern mal ab. Das Bild „Surfing Hippos“ des Fotografen Michael Nichols wurde vom „Time“-Magazin zu einem der einflussreichsten Fotos aller Zeiten gewählt. Und auch wenn du die Flusspferde gern mit eigenen Augen sehen möchtest, solltest du ihnen beim Baden nicht in die Parade fahren: Die Pflanzenfresser attackieren bisweilen auch Menschen, wenn die ihnen den Weg zum Wasser versperren.

Auch Büffel und Elefanten stapfen regelmäßig an die Strände des Nationalparks, um sich dort ihre Mäuler mit saftig-grünem Gras vollzustopfen. Zudem entdeckst du Krokodile, Seekühe, Gorillas sowie zahlreiche Fisch- und Vogelarten in dem Schutzgebiet an Afrikas Westküste, das auch touristisch gut erschlossen ist.

6. BomBom Beach auf Principé

Das Paradies auf Erden liegt vermutlich im Golf von Guinea. Denn auf der Insel Principé, auch Prinzeninsel genannt, erwarten dich dicht bewaldete Berge, Traumstrände mit weißem Sand und glasklarem Wasser und viel unberührte Natur. Und die ist besonders schützenswert, deshalb steht Principé auch seit 2012 auf der Liste der Unesco-Biosphärenreservate.

Eine Reise auf die Prinzeninsel ist vielleicht nicht ganz günstig, aber doch wahrhaft ein Geschenk. Am BomBom Beach etwa kannst du Schildkröten beim Nisten beobachten. Nimm Rücksicht und halte Abstand zu den Tieren – und genieße dieses wundervolle Stranderlebnis!

7. Tremblet Beach auf La Réunion

Die Insel La Réunion ist bekannt für ihre weißen Sandstrände, das Wahrzeichen ist der Vulkan La Piton de la Fournaise. Weniger bekannt, aber nicht minder sehenswert ist der Tremblet Beach im Südosten des Eilands. Der 300 Meter lange Strand entstand erst 2007 nach einem Vulkanausbruch und ist mit schwarzem Sand und einzelnen Felsbrocken bedeckt.

Bei einem Ausflug zum Tremblet Beach könnte es passieren, dass du Alan begegnest. So nennen die Locals liebevoll den See-Elefanten, der gelegentlich am Strand auftaucht.