Bisher gehörte bei einer Reise auf die Seychellen eine Impfbescheinigung ins Gepäck, andernfalls mussten sich Urlauber bei der Einreise in Quarantäne begeben. Zum 25. März hebt die Inselnation die Quarantänepflicht aber komplett auf. Touristen müssen dann nur noch einen negativen PCR-Test, der nicht älter ist als 72 Stunden ist, und eine Gesundheitsgenehmigung, die sie vor Abflug auf dieser offiziellen Website der Regierung beantragen können, vorweisen. Einzige Ausnahme: Für Gäste aus Südafrika gilt ein Einreiseverbot.

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Ab August sollen die Kreuzfahrtschiffe zurückkommen

„Wir können unser Land sicher für Touristen öffnen“, sagte Tourismusminister Sylvestre Radegonde vergangene Woche. Er kündigte außerdem an, dass ab August wieder Kreuzfahrtschiffe die Seychellen ansteuern sollen, berichtet die „Seychelles News Agency“.

Impfungen auf Seychellen schreiten voran

Die Lockerung der Einreisebestimmungen hängt mit dem raschen Voranschreiten der Impfungen zusammen: Im weltweiten Vergleich liegen die Seychellen vorn, noch vor Israel und Großbritannien. Im Januar starteten die Impfungen auf den Seychellen. Noch im März sollen 70.000 Einwohner vor dem Coronavirus geschützt sein. Das entspricht 70 Prozent der Bevölkerung – Fachleuten zufolge ist bei dieser Quote die Herdenimmunität erreicht.

Nicht nur Reisende, auch die Seychellen selbst profitieren von der Öffnung des Inselparadieses. 30 Prozent der Bevölkerung arbeiten im Tourismussektor. 2019 erwirtschaftete dieser rund 552 Millionen Euro, das entspricht etwa 36 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Seychellen sind Hochinzidenzgebiet

Wichtig zu beachten ist aber: Die Seychellen gelten seit dem 14. Februar 2021 aus deutscher Sicht als Hochinzidenzgebiet – daher gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Reisende müssen sich vor der Rückkehr nach Deutschland auf das Coronavirus testen lassen und zurück in der Heimat für zehn Tage in Quarantäne. Nicht in allen Bundesländern kann diese ab dem fünften Tag mit einem zweiten Corona-Test verkürzt werden.