Wer einen Urlaub in der Türkei buchen möchte, der stolpert schnell über die vielen All-inclusive-Angebote. Das trifft allerdings meistens auf die beliebten Badeorte Antalya, Alanya, Bodrum und Side zu. Dort bietet sich ein All-Inclusive-Urlaub besonders dann an, wenn du vor allem am Strand oder Hotel-Pool entspannen willst. 

Eine Reise nach Istanbul ist hingegen oftmals mit Sightseeing-Touren und Ausflügen in die Vulkanlandschaft Kappadokien oder die vielseitige Umgebung der Metropole verbunden.

Es kommt also nicht selten vor, dass Urlauber in Istanbul den ganzen Tag lang unterwegs sind und nur abends zum Schlafen im Hotel sind. Lohnt sich da ein All-Inclusive-Hotel oder läuft es hierbei automatisch auf Selbstversorgung hinaus? 

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Das spricht für Selbstversorgung in Istanbul 

Wer sich für Selbstversorgung im Istanbul-Urlaub entscheidet, profitiert von einer großen Portion Flexibilität und Freiheit in der Zeitgestaltung seiner Reise.

Urlauber können dann morgens in einem der vielen Cafès der Stadt frühstücken, nachmittags die kulturreiche Altstadt Istanbuls erkunden oder durch die Museen stöbern und abends die beleuchtete Skyline bewundern. Und das alles ohne den Gedanken an verpasste Mahlzeiten im All-Inclusive-Hotel im Hinterkopf. 

Einen Hin- und Rückflug von Frankfurt am Main nach Istanbul bekommen Urlauber im Hochsommer schon ab 150 Euro pro Person. 

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Nachteile von Selbstversorgung in Istanbul

Diese Freiheit auf Reisen hat allerdings auch ihren Preis. Denn zum einen kannst du bei der Selbstversorgung die Ausgaben während des Urlaubes nicht so gut kalkulieren, wie bei einem All-Inclusive-Urlaub. Und zum anderen bist du im Krisenfall eher auf dich selbst gestellt, wenn du dich für eine Individualreise entscheidest. Wer eine Pauschalreise bucht, der ist zusätzlich durch den Reiseveranstalter abgesichert, sollte mal etwas schief gehen. 

Das spricht für All-Inclusive in Istanbul 

Natürlich kann man sich auch in Istanbul entspannen. Und wenn es vor allem das ist, was du im Urlaub suchst, dann bietet sich eine All-Inclusive-Reise in die türkische Metropole an. Dann kannst du dich entspannt zurücklehnen und dich auf die kulturellen Highlights der Stadt konzentrieren. Eben, weil du weißt, dass jede Mahlzeit gesichert ist. Du weißt zudem genau, welche Kosten für Speisen und Getränke auf dich zukommen und kannst so deine Reisekasse besser planen. 

Außerdem bieten einige Hotels in ihrem All-Inclusive-Angebot zusätzliche orientalische Wellness-Anwendungen wie zum Beispiel Hamam an. Wer die All-Inclusive-Reise nach Istanbul als Pauschalreise bucht, der kann außerdem von der Absicherung durch den Reiseveranstalter profitieren, sollte es im Urlaub zu Zwischenfällen kommen. Eine Woche All-Inclusive kostet im Hochsommer in Istanbul knapp 1000 Euro im Doppelzimmer. 

Nachteile von All-Inclusive in Istanbul

So sicher eine All-Inclusive-Reise in die türkische Stadt auch sein mag, sie eignet sich nicht, wenn du nach Freiheit suchst. Denn du bindest dich dadurch auch an die Essenszeiten des Hotels und vewehrst dir damit womöglich die Chance, die kulinarische Vielfalt Istanbuls auf eigene Faust zu entdecken.