Istanbul ist eine spannende Metropole mit wichtigen Sehenswürdigkeiten – wie der Sultan-Ahmed-Moschee, dem Topkapi-Palast oder der Hagia Sophia. Kein Wunder also, dass zahlreiche Reisende aus aller Welt jedes Jahr in die Millionen-Metropole in der Türkei strömen. Das führt allerdings auch dazu, dass die vielen Sehenswürdigkeiten Istanbuls oftmals mit vielen anderen Touristinnen und Touristen geteilt werden müssen.

Dabei gibt es in Istanbul 39 Stadtteile, die auf zwei Kontinente aufgeteilt sind. Also jede Menge Möglichkeiten, die türkische Stadt auch abseits der bekannten Pfade zu erkunden. Der reisereporter zeigt dir sieben Geheimtipps für die türkische Metropole am Bosporus.

1. Fahre mit der Seilbahn im Stadtteil Eyüp

Der kleine Stadtteil Eyüp befindet sich ganz an der Spitze des Goldenen Horns in Bosporus. Dort kannst du mit einer Seilbahn auf einen Hügel fahren, von dem aus du einen traumhaften Ausblick über den gesamten Bosporus und die Landzunge hast. 

Im Stadtteil Eyüp kannst du mit der Seilbahn auf einen Berg fahren.

Besonders abends ist der Anblick von dort aus übrigens zauberhaft, da dann die Eyüp-Sultan-Moschee beleuchtet ist und du die kunstvollen Silhouetten des Berg-Friedhofs als schaurig-schönen Fotohintergrund nutzen kannst. 

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Für die aktiven Urlaubenden gibt es auch die Möglichkeit, den Berg zu Fuß zu erklimmen und sich dann auf dem Gipfel mit einem leckeren Tee oder Kaffee zu belohnen. 

2. Stöbere durch den Markt in Cukurcuma

Das kleine Viertel Cukurcuma gehört zum hippen Istanbuler Stadtteil Beyoglu. Und das gesamte Gebiet gilt als absoluter Hotspot für alle Trödelfans. Denn in jeder einzelnen Straße des Viertels wimmelt es nur so von kleinen Lädchen, in denen es allerlei Kurioses und zahlreiche Antiquitäten zu entdecken gibt. 

Im Istanbuler Stadtteil Curkucurma finden Touristen zahlreiche spannende Antik-Shops.

Das Viertel gleicht also einem riesigen Flohmarkt und ist deshalb ein absoluter Tipp für jeden Urlauberin und jeden Urlauber, ddie oder er gerne stundenlang in bunten Lädchen bummelt. Denn davon gibt es dort zahlreiche. Meistens sind die sogar bis unter die Decke voll mit alten und neuen Schätzen. Da findet sich bestimmt auch ein nettes Souvenir für die Verwandtschaft in der Heimat. 

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3. Fahre mit der Fähre durch über den Bosporus

Die öffentliche Fähre, die den Bosporus passiert, ist im Tarif der ÖPNV in Istanbul enthalten. Für nur einen Euro pro Fahrt kannst du so also eine sehr günstige Bootsfahrt über die berühmte Meerenge zwischen dem Maramameer und dem Schwarzen Meer und zwischen dem europäischen und asiatischen Teil Istanbuls genießen. 

Die große Bosporus-Brücke verbindet den europäischen mit dem asiatischen Teil Istanbuls.

Übrigens: Die Fährfahrt lohnt sich ganz besonders bei Sonnenuntergang, wenn in der ganzen Stadt langsam die Lichter angehen und das Orange des Himmels sich in der Meerenge widerspiegelt. 

4. Genieße den Ausblick von Ortaköy

Wer an einer der vielen Bosporus-Rundfahrten teilnimmt, der kommt quasi automatisch an dem kleinen Stadtteil vorbei. Es liegt nämlich genau an der Meerenge und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den Bosporus. 

Von dem Istanbuler Stadtteil Ortaköy aus hast du einen traumhaften Blick über den Bosporus.

Ein besonders beliebtes Fotomotiv ist hier die Ortaköy Moschee; eine kleine Moschee, von der aus du direkt auf das Wasser schaust. Abgesehen davon kannst du dich in Ortaköy über viele kleine Gassen mit familiengeführten Restaurants und Lädchen freuen, die es zu erkunden gilt. 

5. Entdecke die Holzhäuser in Kuzguncuk

Das kleine Stadtviertel Kuzguncuk liegt im asiatischen Teil Istanbuls im Westen der Bosporus-Meerenge. Es ist besonders bekannt für die vielen kleinen Cafés und die historischen, bunten Holzhäuser. 

Die Holzhäuser in Kuzguncuk sind einen Besuch wert.

Die sind nämlich in ganz Istanbul einzigartig und genau deshalb einen Ausflug wert. Sie erinnern an internationale Wurzeln und enthalten Einflüsse aus Portugal und Spanien. Wer durch die Gassen schlendert, der vergisst schnell, dass er sich eigentlich in der Türkei befindet. Zumindest bis zum nächsten Mokka um die Ecke. 

6. Erkunde den Hidiv Kasri am Bosporus

Der beschauliche Khedivenpalast „Hidiv Kasri“ befindet sich direkt am Ufer des Bosporus. Umgeben von einem rund 110 Hektar großen Wald ist er ein beliebtes Ausflugsziel an der Meerenge. Reisende finden ihn nördlich der Fatih-Sultan-Mehmed-Brücke auf einem kleinen Hügel im Stadtviertel Beykoz. 

Aber dieser Geheimtipp überzeugt neben dem tollen Ausblick auch mit einem wahrlich prachtvollen Frühstück. Das können Urlaubende im Garten des Palastes für circa 10 Euro genießen. Du erreichst den Palast übrigens am  besten mit dem Auto oder einem Taxi. 

7. Genieße den Trubel auf der Galatabrücke

Die Galatabrücke gilt als lebendigster Ort in ganz Istanbul. Und das mag in einer 15-Millionen-Metropole schon etwas heißen. Auf der zweistöckigen Zugbrücke am Goldenen Horn tummeln sich täglich hunderttausende Menschen an Restaurants, Lädchen. Oder um zwischen dem europäischen und dem asiatischen Teil der Stadt zu wechseln. 

Die belebte Galatabrücke in Istanbul bei Nacht.

Auf dem oberen Teil der Brücke fahren Züge und Autos entlang, während Fischer nach dem Fang ihres Lebens Ausschau halten. Und auf dem unteren Teil der Brücke gibt es kulinarische Highlights und eine traumhafte Aussicht auf den Bosporus.