Traust du dich? Wenn dir ein Poltergeist als Zimmernachbar nichts ausmacht, und du einen ganz besonderen Kick für deine nächste Reise suchst, solltest du diese Gruselhotels nicht verpassen! Auf der ganzen Welt gibt es besondere Reiseziele, die eine schaurige Vergangenheit haben und deren Geschichten dir Angst und Schrecken einjagen werden.

Unerklärliche Phänomene, die du sonst nur aus deinen Lieblings-Horrorfilmen kennst, gepaart mit den Annehmlichkeiten eines Luxushotels, warten schon auf dich. Wir zeigen dir sechs ganz besonders gruselige Spukhotels.

Hotel The Place d’Armes in New Orleans, USA

Gibt es etwas Gruseligeres als Kinder in Horrorfilmen? In diesem Spukhotel in New Orleans in den USA soll ein kleines Mädchen die Hotelgäste fragen, wo seine Großmutter ist. Außerdem erzählen einige Gäste von einem gut gekleideten Mann, der mit dem Kopf nickt und anschließend verschwindet. Das Hotel The Place d´Armes war vor langer Zeit mal eine Schule – ob das der Grund dafür ist?

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Fakt ist, dass ein Großbrand im 18. Jahrhundert die Gemäuer der Schule zerstörte. Viele Kinder und ihre Lehrer starben darin qualvoll. Bis heute hören die Gäste Kinderstimmen, Schritte oder sich verschiebende Möbel. Wenn du dich traust, hier einzuchecken, entschädigt dich eventuell der romantische Stil der modernen Zimmer für schlaflose Nächte.

Das Russell Hotel in Sydney

Wenn du besonders mutig bist, solltest du mal im Russell Hotel im Zimmer 8 einchecken! Denn dort beobachtet der Geist eines alten Seemanns angeblich die Hotelgäste. Den Erzählungen nach soll er nachts als dunkle Gestalt durch das Zimmer huschen.

Das Gebäude im ältesten Viertel von Sydney, The Rocks, wurde früher von rauflustigen Seeleuten genutzt, um sich nach ihren Abenteuern auf See zu erholen. Das Gebäude befindet sich nur zwei Gehminuten vom Hafen in Sydney, Australien, entfernt.

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Traust du dich, den alten Seemann in Zimmer 8 im Russell Hotel zu besuchen?

Während der Beulenpest im 19. Jahrhundert diente es außerdem als behelfsmäßiges Krankenhaus. Hier sind mit Sicherheit so einige schaurige Dinge passiert. Wenn du dich traust einzuchecken, kannst du auf der Dachterrasse, bevor du schlafen gehst, einen herrlichen Ausblick auf den Circular Quay und die Skyline der Stadt genießen. Die komfortablen Zimmer entschädigen dich für deinen Mut.

Das Fairmont Le Château Frontenac in Quebec City, Kanada

Im Jahr 1698 ist in diesem Hotel der Gouverneur von Neufrankreich, Louis de Buade de Frontenac, verstorben. Der Namensgeber des Hotels Le Château Frontenac in der kanadischen Stadt Quebec City soll angeblich noch heute, mehr als 300 Jahre später, durch das Gebäude spuken. Einige Gäste wollen seinen Geist gesehen haben. Was er wohl sucht?

Das Chateau Frontenac in Quebec City in Kanada hat einen echten Grusel-Faktor.

Das imposante Luxushotel befindet sich auf der Spitze eines Hügels, der den Sankt-Lorenz-Strom überragt. In dem Hitchcock-Film „I Confess“ kannst du es übrigens auch sehen – in der Schlussszene, bei der Suche des Mörders, spielt das Gruselhotel eine zentrale Rolle. Ein Zufall?

The Langham Hotel in London, Großbritannien

In dem Luxushotel The Langham in London soll es wirklich gruselige paranormale Aktivitäten gegeben haben. Als der Zweite Weltkrieg vorbei war, hatte die BBC keine richtigen Büros mehr – kurzerhand wurde das Gebäude von der Sendeanstalt zu Büroräumen umfunktioniert. Kurz darauf wurden seltsame Ereignisse gemeldet. Bis heute wird von plötzlich aufflackerndem Licht und aufgedrehten Wasserhähnen berichtet.

Das Langham Hotel in Portland Place hat eine schaurige Geschichte.

Mehrere Todesfälle in der Vergangenheit sollen der Grund dafür sein. In Raum 333 zum Beispiel hat der Legende nach ein frisch verheiratetes Pärchen eingecheckt. Während der Flitterwochen brachte der Mann erst seine Frau und dann sich selber um. Nicht sehr romantisch, oder?

Hotel Burchianti in Florenz, Italien

Das kleine Hotel Burchianti in Florenz, Italien, wirkt auf den ersten Blick unscheinbar – es befindet sich mitten in der Altstadt. Der Schein trügt allerdings: Von innen ist es ziemlich imposant. Die Geschichte besagt, dass der ehemalige italienische Diktator Benito Mussolini einst im „Fresko-Zimmer“ übernachtete.

Bis heute soll er dieses Zimmer noch aufsuchen. Hotelgäste berichten von Blicken, die sie im ganzen Raum verfolgten, und einer transparenten Gestalt, die der Statur des Diktator ähnelte und durch den Raum wankte. Auch auf den Fluren scheint es zu spuken – dort wurden unerklärliche Schatten, ein arbeitswütiges Zimmermädchen und eine strickende Dame im Schaukelstuhl gesichtet.

Lizzie Borden Bed and Breakfast, Massachusetts

Im Hotel Lizzie Borden Bed and Breakfast in Massachusetts soll es schaurige Erscheinungen geben: Im Jahr 1892 wurde das Ehepaar Andrew und Abby Borden tot aufgefunden. Ihre Tochter Lizzie wurde des Mordes an ihren Eltern beschuldigt.

Allerdings konnte ihre Schuld nie bewiesen werden. Immer wieder berichten Gäste auch heute noch, bei ihrem Aufenthalt ein Kinderlachen gehört zu haben. Manchmal soll auf Fotos im Gebäude der schwache Umriss eines Kindergesichtes auftauchen. Lizzie Borden selbst?

Bitte informiere dich immer vor der Planung deines nächsten Grusel-Abenteuers über die aktuelle Corona-Lage!