Mallorca ist 2022 mit das beliebteste Ziel für einen Urlaub an Ostern. Die Auslastung der Hotels ist fast wieder so hoch wie 2019, also vor der Corona-Pandemie. Dementsprechend voll dürfte es in den Ferien an Stränden, in Restaurants und am Hotelbuffet sein.

Wer aber nicht mit Tausenden anderen deutschen Urlaubern die Osterferien auf Mallorca verbringen möchte, findet gut erreichbare Alternativen – egal, ob Reisende am liebsten am Strand, auf schönen Wanderwegen oder in einer unglaublichen Natur unterwegs sein wollen.

1. Menorca – Mallorcas kleine Schwester ohne Massentourismus

Einsame Buchten, zugebaute Strände, und Massentourismus kennt man auf Menorca nicht. Die Balearen-Insel steht oft im Schatten der größeren und touristischeren Inseln Mallorca und Ibiza – und trumpft genau deshalb auf. Mit Natur pur, hübschen kleinen Gassen und glasklarem Wasser kann Menorca punkten

Für die Insel gelten generell die gleichen 3G-Regeln wie für Mallorca, du brauchst einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test, eine Impfung oder den Nachweis über eine Genesung zur Einreise. Zudem ist die Einreise nur mit einem QR-Code möglich. Den erhältst du, wenn du online das Gesundheitsformular ausgefüllt hast.

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Menorca hat quasi alles, was Mallorca auch hat – nur keinen Massentourismus.

2. Formentera: das Badeparadies mit unberührter Natur

Die kleinste der Balearen-Inseln ist Formentera. Doch das heißt noch lange nicht, dass Formentera nicht auf vielen Ebenen mit Mallorca mithalten kann – oder gar besser ist. Formentera ist bekannt für seine traumhaften weißen Sandstrände und das glasklare, türkisfarbene Wasser, vor allem für einen der schönsten Strände der Welt, die Platja de Ses Illetes im Norden.

Doch Formentera ist mehr als nur ein Badeparadies. Die Insel lässt sich wunderbar auf dem Fahrrad oder bei einer Wanderung erkunden. Vor allem im dünn besiedelten Süden der Balearen-Insel findest du unberührte Natur, bei der du kein Problem haben wirst, die Abstands-Regeln einzuhalten. 

Für Formentera gelten nahezu identische Regeln wie für Mallorca. Zur Einreise brauchst du den Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test und einen QR-Code.

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Nicht die Karibik, sondern die Balearen: Formentera ist für sein glasklares türkisfarbenes Wasser bekannt.

3. Azoren: neun Insel mit ganz viel Abwechslung

Eine beeindruckende Unterwasserwelt mit Delfinen, Haien, Walen, Schildkröten, Rochen und Co. wartet rund um die Azoren auf dich, dazu Vulkane, Lagunen und Berge. In Sachen Abwechslung kommt kaum ein anderes Reiseziel den zu Portugal gehörenden Azoren gleich. Der April ist dabei perfekt für einen Ausflug auf eine der neun Azoren-Inseln: Bei bis zu 20 Grad Außentemperatur erwarten dich durchschnittlich fünf Sonnenstunden am Tag und nur vier Tage Regen im gesamten Monat. 

Für deinen Urlaub auf den Azoren musst du ein paar Vorkehrungen treffen: Zur Einreise brauchst du einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test, zudem musst du dich vorab online registrieren. Es gilt außerdem die 3G-Regel, heißt: Nachweis über negativen Corona-Test, Impfung oder Genesung.

Die Azoren beeindrucken mit einer unglaublichen Natur und einer spannenden Unterwasserwelt.

4. Ibiza: das Reiseziel, das Mallorca am ähnlichsten ist

Ein Geheimtipp ist Ibiza sicherlich nicht, immerhin handelt es sich dabei nicht nur um eine Partyhochburg, sondern auch um der Deutschen zweitliebste Balearen-Insel. Im April lässt es sich gut auf Ibiza aushalten. Selbst wenn es für Badeurlaub noch zu kalt ist, kannst du die Insel erkunden.

Die Insel-Hauptstadt Ibiza-Stadt beispielsweise hat süße Gassen und so manch ein beeindruckendes Gebäude, etwa die Kathedrale Santa Maria. Damit wurde sie vor einigen Jahren in die Liste der Unesco-Weltkulturerbestätten aufgenommen.

Wenn du ein Souvenir brauchst, solltest du über den Hippie-Markt Las Dalias in San Carlos schlendern, und einen schönen Bootstrip kannst du zur sagenumwobenen Felsen-Insel Es Vedrà machen, die lediglich von Ziegen bewohnt ist. Dabei soll es sich, erzählt man sich, um die auferstandene versunkene Stadt Atlantis handeln.

Es Verdà ragt vor Ibizas Küste aus dem Meer – das sorgt für allerlei Mythen.

5. Kapverden: Warme Temperaturen

Warme Temperaturen bis zu 25 Grad und sieben Stunden Sonne am Tag: Auf den Kapverden kannst du im April einen Badeurlaub machen. Die Inselgruppe liegt etwa 570 Kilometer vor der afrikanischen Westküste im Atlantik. Sie besteht aus 15 Inseln, von denen neun bewohnt sind – am bekanntesten sind Boa Vista und Sal. Bekannt sind die Kapverden für ihre kreolische portugiesisch-afrikanische Kultur, die traditionelle Morna-Musik und die traumhaften Strände.

Zur Einreise benötigen alle Reisenden ab zwölf Jahren einen negativen Corona-Test oder müssen das Covid-19-Zertifikat (Impfung oder Genesung) vorlegen. Zusätzlich muss vorab ein Online-Formular als Reiseregistrierung ausgefüllt werden, bei Ankunft dann noch eine Gesundheitserklärung.

Fantastische Felsformationen und Natur-Highlights warten auf den Färöer-Inseln auf dich.

6. Raus aus Europa: Insel-Urlaub in der Karibik

Wer sich an Ostern nicht mit Temperaturen bis durchschnittlich maximal 20 Grad zufriedengeben will, kann auch eines der Fernreiseziele ansteuern, für die keine Reisewarnung gilt und an denen vor Ort keine Quarantäne für Urlauber verhängt wird. Zwei Inselträume in der Karibik sind dabei: Curaçao und Bahamas. Keine der Inseln wird vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft. 

Auf den Bahamas kannst du am Strand auf Schweine treffen, die auch gerne mal ein Bad im Karibischen Meer nehmen.

Weitere mögliche Reiseziele in dieser Kategorie sind Ruanda und Uganda in Afrika und Sri Lanka in Asien. Auch in Europa gilt keine Region mehr als Risikogebiet – sei es in Griechenland, Spanien, Portugal oder Kroatien.