Das Coronavirus hat das Reisen in den vergangenen Monaten nahezu unmöglich gemacht – und somit auch das Fliegen. Doch Flugmeilen kannst du nicht nur im Urlaub sammeln, sondern auch im Alltag. Und das kann viele Vorteile bringen, zum Beispiel kostenlose Prämienflüge und Upgrades, mehr Freigepäck oder Zugang zu den Lounges am Flughafen.

Wir verraten dir, wie du am besten von den Flugmeilen profitieren kannst und welche sieben Fehler du beim Einlösen unbedingt vermeiden solltest.

1. Du löst deine Flugmeilen nicht ein, bevor sie verfallen

Einige werden denken, es sei selbstverständlich, diesen ersten Fehler zu vermeiden – doch in der Realität vergessen Fluggäste häufig, ihre Meilen einzulösen, bevor sie verfallen. In der Regel bleiben die Meilen drei Jahre erhalten. In Zeiten des Coronavirus zeigen sich viele Airlines kulant und setzen das Ablaufdatum von Flugmeilen für 2020 und 2021 aus.

Trotzdem ist es ratsam, immer im Blick zu behalten, wann deine Flugmeilen ihre Gültigkeit verlieren. Zumal bei manchen Airlines die Meilen verfallen, sobald dein Konto längere Zeit inaktiv ist – bei American Airlines und Air Canada verfallen die Meilen nach 18 Monaten.

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Tipp: Um dein Konto zu aktivieren, reicht es aus, eine Meile zu verdienen oder einzulösen.

Du willst „umsonst“ abheben? Dann vergiss nicht, deine gesammelten Flugmeilen rechtzeitig einzutauschen.

2. Du nutzt keine zeitlich begrenzten Angebote

In der Regel haben Airlines Prämientabellen mit festen Preisen für Flüge, doch es gibt immer wieder zeitlich begrenzte Angebote. Die Lufthansa bietet zum Beispiel jeden Monat mit dem Meilenschnäppchen einen vergünstigten Prämienflug an.

Vor allem Tickets für Inlandsflüge sind dann günstig gegen Flugmeilen einzutauschen. Deswegen solltest du die Augen offen halten und nicht zu lange zögern, wenn sich dir ein echtes Schnäppchen bietet. Informieren kannst du dich über die Websites der jeweiligen Fluggesellschaft.

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3. Du lässt dich von Sachpreisen ködern

Du kannst deine gesammelten Meilen nicht nur gegen Flüge eintauschen, sondern auch gegen Sachprämien – zum Beispiel Kopfhörer oder Koffer-Sets. Allerdings ist der Gegenwert oft verschwindend gering. Deshalb solltest du lieber auf hochwertige Tickets statt auf Sachpreise setzen.

Wenn du das Maximum aus deinen Flugmeilen rausholen möchtest, solltest du sie nicht für Sachpreise wie Noise-Cancelling-Kopfhörer eintauschen.

4. Du wartest zu lange, bevor du einen Flug buchst

Hast du einen geeigneten Flug gefunden, bei dem Zeit und Destination passen, solltest du ihn schnellstmöglich buchen und deine Flugmeilen eintauschen. Anderenfalls könnte der Flug schon ausgebucht sein. Warte also nicht zu lange  – das erhöht deine Chancen, „umsonst“ abzuheben.

5. Du buchst für mehr als zwei Personen

Ob du einen passenden Prämienflug findest, hängt stark davon ab, wie viele Tickets du brauchst. Einen Flug für ein oder zwei Personen zu buchen ist meistens kein Problem. Willst du aber mit der ganzen Familie in den Urlaub und die Tickets mit deinen Meilen bezahlen, musst du einige Abstriche machen, was die Zeiten und Destinationen betrifft.

6. Du bist nicht flexibel genug

Es kann manchmal schwierig sein, einen geeigneten Flug zu finden, für den du deine Meilen eintauschen kannst. Weil während der Schulferien und an Feiertagen deutlich mehr Reisende unterwegs sind, ist dann auch die Verfügbarkeit von Prämientickets schlechter. Deswegen solltest du hinsichtlich der Flugdaten flexibel zu sein. 

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Prämienflug? Dann solltest du bei der Buchung vor allem eines sein: flexibel.

7. Du behältst die Steuern und Gebühren nicht im Auge

Traurig, aber wahr: Beim Einlösen von Flugmeilen zocken manche Airlines gern ab, indem sie sich ihre Kosten über Steuern und Gebühren wieder reinholen. Die Steuern und Gebühren fallen bei Prämientickets oft höher aus als bei regulären Tickets. Um dem entgegenzuwirken, solltest du vor dem Buchen genau hinschauen und vergleichen. In manchen Fällen lohnt es sich, Hin- und Rückflug getrennt voneinander zu buchen.