Kreta ist ein Allrounder. Sommer, Sonne, Strand? Natürlich, aber nicht nur. Denn Kreta hat viel mehr zu bieten als den klassischen Beach-Urlaub. Die Insel steckt voller Geschichte, Natur und Traditionen und ist so vielseitig, dass sie dir Land und Leute vor allem abseits der Strände richtig nahebringen kann. Warum du auf die größte griechische Insel reisen solltest? Zehn Gründe für einen Urlaub auf Kreta:

1. Weil die Saison auf Kreta besonders lang ist

300 Sonnentage pro Jahr warten auf Kreta auf dich. Das schaffen zwar auch andere griechische Inseln, allerdings ist die Saison auf Kreta am längsten. Warum? Weil Kreta die größte griechische Insel und damit am besten erschlossen ist. Beim Buchen deines Urlaubes bedeutet das: Es gibt immer gute Flugverbindungen und geöffnete Hotels. Insbesondere in der Region um Chania. Im Vergleich zur Ostküste eröffnen die Hotels hier früher und sind bis in den November hinein buchbar. Das gibt dir die Chance, abseits der Hauptsaison nach Kreta zu reisen und die Insel ohne Massentouristen kennenzulernen.

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2. Weil man auf Kreta so viel Geschichte entdecken kann

Der antike Apollon Tempel auf Kreta.


Kreta steckt voller Geschichte und zeigt an vielen Orten ein anderes Gesicht. Denn die Insel wurde von mehreren Völkergruppen eingenommen, die ihre eigenen Geschichten hinterlassen haben, zum Beispiel die Venezier oder die Osmanen. Noch weiter zurück reicht die Zeit der Minoer, die vor allem eines auf Kreta machten: Sie errichteten Paläste, die du alle bestaunen kannst.

Der antike Palast von Knossos im Norden der Insel ist der größte minoische Palast Kretas. Hier siehst du archäologische Ausgrabungen aus der Zeit des antiken Griechenlands, die zu den berühmtesten des ganzen Landes zählen. Das Kloster Arkadi wiederum spielte eine tragende Rolle, als Kreta einst um die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich kämpfte, und gilt heute als das bedeutendste Nationaldenkmal der Insel.

3. Weil Kreta italienisches Flair hat

Der alte Venezianische Hafen versprüht jede Menge italienisches Flair.

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Die Venezianer nutzten Kreta jahrhundertelang als Stützpunkt für ihr Handelsimperium. Deshalb entdeckst du im Urlaub auf Kreta jede Menge italienisches Flair. Die Stadt Chania wurde beispielsweise im 14. Jahrhundert von den Venezianern erbaut. Stehst du heute im Hafen, hast du das Gefühl, dass du in Venedig bist.

Auch in der Hafenstadt Rethymnon gibt es viele Überbleibsel dieser italienischen Ära. Hier schlenderst du durch imposante Eingangsportale von alten Palazzi, die die Venezianer errichtet haben – und schleckst verdammt gutes Eis. Auch ein Überbleibsel der Italiener, das hier allerdings meist auf traditionelle Weise mit Schafsmilch zubereitet wird.

4. Weil du Hippies auf Kreta finden kannst

Du denkst, nur Ibiza ist berühmt für sein Hippie-Image? Von wegen! Auf Kreta lebten die Blumenkinder der 60er-Jahre noch verrückter als auf Ibiza: nämlich in den Höhlen von Matala. Das Fischerdorf ist für seinen Strand und seine Hippie-Höhlen berühmt. Hippies aus aller Welt siedelten sich in den 60er-Jahren hier an und nutzten die Höhlen zum Wohnen, auch Musiklegenden wie Bob Dylan, Joni Mitchell und Cat Stevens lebten hier. Doch schon lange vor ihnen schrieb der Ort Geschichte: Die neolithischen Wohnhöhlen wurden bereits in der Jungsteinzeit in das Gestein der Bucht gegraben. Früher wurden sie allerdings als Grabstätten statt als Wohnraum genutzt. Heute stehen die Höhlen von Matala unter Denkmalschutz und können besichtigt werden.

5. Weil es so viele Traumstrände gibt

Griechische Felshoehlen in Matala auf Kreta.


Kreta ist groß und hat großartige Strände. Lange, goldene Sandstrände wechseln sich mit kleinen Buchten ab. Kein Wunder, immerhin verfügt die fünftgrößte Insel im Mittelmeer über eine Küstenlinie von 1066 Kilometern Länge. Es warten deshalb Sandstrände genauso wie verborgene Buchten auf dich.

Eine Besonderheit sind die Palmenstrände Kretas, von denen es zwei gibt. Am Vai Beach wachsen rund 5000 kretische Dattelpalmen, und auch der Preveli Beach ist umgeben von einem dichten Palmenwald. Der außergewöhnlichste Strand ist der Elafonissi Beach. Hier gibt es pink leuchtenden Sand! Die rosa Färbung entsteht durch winzige, rosafarbenen Muschel- und Korallenteilchen.

6. Weil es drei große Städte gibt

Shoppen und Feiern kannst du prima in Rethymnon auf Kreta.


Vom Strand in die Stadt? Check! Weil Kreta viel größer ist als andere griechische Inseln, gibt es hier nicht nur eine Inselhauptstadt, sondern drei große Städte. So kannst du deinen Bikini ganz rasch gegen dein City-Outfit tauschen und urbane Luft schnuppern.

Ob Heraklion, Chania oder Rethymnon: Jede Stadt ist anders, jede Stadt hat besondere Highlights zu bieten. Heraklion ist die größte, Chania angeblich die schönste und Rethymnon die urigste. Fakt ist: Wer mal Pause vom Chillen am Strand braucht, sollte sich auf in die Städte machen. Hier findest du jede Menge spannende historische Bauwerke und viele Geschichten, aber natürlich auch Shops, Kneipen und Bars.

7. Weil es Berge und Hochebenen auf Kreta gibt

In den Bergen von Kreta gibt es viele Hausziegen.


Von den Flip-Flops in die Wanderschuhe: Ja, das geht auf Kreta im Nu. Denn auf der Insel gibt es eine großartige Berglandschaft mit Hochebenen und wilden Schluchten. Das ermöglicht dir wieder einen völlig neuen Blick auf die Insel und du kannst die Landschaft mit dem Mountainbike oder zu Fuß zu erkunden. Ein Highlight ist die Samaria-Schlucht, die mit 17 Kilometern Länge als eine der längsten und bekanntesten Schluchten Europas gilt! Die Schlucht wird gesäumt von bis zu 600 Meter hohen, senkrecht aufragenden Felswänden, die engste Stelle ist gerade mal vier Meter breit. 

8. Weil Kreta viel Wein hat

Wein-Reben bei Myrtia auf Kreta.


Hast du gewusst, dass Wein eine große Rolle auf Kreta spielt und sogar eine lange Geschichte hat? Kreta ist eines der ältesten Weinbaugebiete der Welt! In dem kleinen Dorf Vathypetro, etwa 20 Kilometer südlich von Heraklion gelegen, steht noch heute eine 3500 Jahre alte Weinpresse – die älteste in Europa. Die beliebtesten Weine auf Kreta sind Syrah, Cabernet, Merlot oder Chardonnay, aber auch weniger bekannte Sorten wie Xinomavros, Limnios, Malagousias und Moschofileros. Im Urlaub auf Kreta heißt es daher: Jamas!

9. Weil die Kreta-Diät verdammt gut schmeckt

Schon mal von der Kreta-Diät gehört? Darunter versteht man eine Ernährungsform, die inspiriert ist von der traditionellen Küche in den verschiedenen Mittelmeer-Ländern und die als besonders gesund gilt. Auf Kreta ist die Basis dafür Olivenöl. Denn das gilt als Hauptbestandteil aller Gerichte. Das hat gute Gründe, denn das griechische Olivenöl gilt als das beste Olivenöl weltweit. Die kretische Olivenölproduktion deckt 30 Prozent aller griechischen Olivenöle auf dem Markt ab. Dem regionalen Olivenöl sagt man eine besonders gesundheitsfördernde und vor Krebs schützende Wirkung nach, es soll sich außerdem positiv auf die Funktion der Organe auswirken.

10. Weil Kreta ein Foodie-Heaven ist

Griechischer Salat schmeckt im Sommer besonders gut.


Für Foodies ist Kreta ganz klar ein Geheimtipp. Denn die Küche auf der beliebten Mittelmeerinsel geht weit über Souflaki und Moussaka hinaus. Kretische Rezepte vereinen venezianische, türkische und sogar minoische Einflüsse. Besonders schön ist, dass Kulinarik auf Kreta zelebriert wird. Wenn die Kreter essen gehen, dann selten allein oder zu zweit. Stattdessen findet sich die ganze Familie ein – und die ist meist groß. Dieses Zusammensein bezeichnet man als Paréa, was übersetzt so viel wie „gute Gesellschaft“ meint. Denn auf Kreta ist das Essen ein wichtiger Teil der lokalen Kultur.