Der türkische Urlaubsort Bodrum ist ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur an der türkischen Ägais. Ganz egal, ob landestypische Ruinen, Thermalquellen oder Bergdörfer – in der Türkei gibt es einiges zu entdecken für Naturfreunde. 

Damit du die Natur-Highlights in Bodrum und Umgebung bei deinem Urlaub nicht verpasst, zeigt der reisereporter dir im Überblick, welche Orte unbedingt auf deine Bucket List gehören. 

1. Kara Ada

Für das erste Naturschauspiel müssen Urlauber ins Boot steigen. Die Insel Kara Ada, die bei Einheimischen auch als „Finstere Insel“ bekannt ist, liegt nämlich mitten im Meer südlich von Bodrum. Vom Bodrumer Hafen aus fahren Touristen mit dem Boot etwa sechs Kilometer weit raus aufs offene Meer, bis sie die dicht bewachsene Insel erreichen.

Die Insel Kara Ada ist bereits seit 1988 Naturschutzgebiet.

Aktuelle Deals

Um dorthin zu gelangen, können Urlauber entweder selbst ein Boot mieten oder direkt eine Bootstour buchen. Individualisten können davon profitieren, dass man die Insel bereits vom Festland aus gut sieht und daher ganz genau weiß, in welche Richtung man fahren muss. 

Die Insel ist bereits seit 1988 Naturschutzgebiet und der Lebensraum von Delfinen, Ottern und vielen anderen Tieren. Im Norden der Insel, genauer gesagt in einer Grotte, befindet sich das Highlight des Ausflugszieles: Die heißen Schwefelquellen. Der Schlamm aus dem Thermalbad soll Wunder bewirken. 

2. Dalyan-Delta

Das Dalyan Delta beschreibt eine Art Seenplatte, die den gleichnamigen Küstenort Dalyan im Südwesten der Türkei umgibt. Der Natur-Hotspot der türkischen Ägais befindet sich knapp 200 Kilometer von der Halbinsel Bodrum entfernt.

Der malerische Ort ist dabei vor allem bei Badeurlaubern und Naturfreunden beliebt. Das liegt vor allem an der besonderen Beschaffenheit des Ortes. Das alte Fischerdorf wird nämlich von dem gleichnamigen Fluss durchzogen und ist umgeben von einzigartigen Naturschauspielen.

Das Dalyan Delta gehört zu den beliebtesten Natur-Ausflugszielen in der Türkei.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Zahlreiche Touristen erkunden jeden Tag mit Flussbooten die malerische Landschaft. Dabei geht es zunächst vorbei an den Felsenruinen der antiken Stadt Kaunos und dann in Richtung Süden zum landesweit bekannten Iztuzu-Strand.

Das ist ein weitläufiger Sandstreifen am Mittelmeer, der als Brutplatz der Meeresschildkröte Caretta caretta bekannt ist. Badegäste können die Schildkröten also mit etwas Glück und Abstand beim Schlüpfen beobachten.

Übrigens: Wer von Dalyan aus mit dem Flussboot Richtung Nordwesten fährt, der kann den Köyceğiz-See erkunden und ein Thermalschlammbad im Dorf Sultaniye nehmen.

3. Bergsiedlung Karakaya

Auf der Halbinsel Bodrum gibt es auch einige kleine Gebirge, die zum Wandern und Klettern einladen. Für naturbegeisterte Urlauber mit einem Interesse an Kultur lohnt sich dabei vor allem ein Besuch in der Bergsiedlung Karakaya. 

Die liegt im Westen der Halbinsel, rund 23 Kilometer über dem naturbelassenen Dorf Gümüslük und ist ein optimaler Ausgangspunkt für ausgiebige Wanderungen durch die Bodrumer Berglandschaft. 

Die Menschen, die dort leben sind sehr gastfreundlich und laden in kleinen Restaurants und Cafès zu einer kleinen Stärkung für zwischendurch ein. 

Karte für Bodrum: Sehenswürdigkeiten und Strände

4. Halbinsel Datca

Die Halbinsel Datca gilt als einer der Hotspots für Klettertouren im Südwesten der Türkei. Der schmale rund 80 Kilometer lange Landstreifen liegt südlich von Bodrum, westlich von dem kleinen Badeort Marmaris in der Provinz Mugla. 

Die malerische Landschaft auf der Insel lockt aber nicht nur Kletterer, sondern auch Naturliebhaber und Ästhetiker an. Von den Bergen der Insel aus haben Touristen bei klarer Sicht soger freien Blick auf die griechische Insel Symi. 

Auf der Halbinsel Datca befindet sich auch die antike Stadt Knidos.

Im Westen der Insel finden Kulturinteressierte zudem die Ruinen der antiken Küstenstadt Knidos, die Nordküste ist flach und überzeugt mit malerischen Buchten und weitläufigen Stränden, während die Südküste schroff und felsig ist und vor allem Abenteurer anlockt. Man kann also sagen, die Insel ist ein wahres Mekka für Naturfreunde. 

5. Ruinen von Pedasa

In der Türkei gibt es an sehr vielen Orten historische Denkmäler und antike Ruinen. Bodrum ist da keine Ausnahme. Nur vier Kilometer von der Stadt Bodrum entfernt in einem Waldstück im Norden der Halbinsel finden geschichtsinteressierte Urlauber die Ruinen von Pedasa. Du erreichst die antike Stätte von dem kleinen Örtchen Konacik aus zu Fuß. 

Da Wanderer auf dem Weg zu den Ruinen etliche Steintreppen hinauf und hinunter laufen müssen und dabei viel Wald und Wiesen durchqueren, sollten sie auf jeden Fall an festes Schuhwerk denken. Heute ist von der einstigen Pracht von Pedasa aber nicht mehr sehr viel zu sehen. 

Seinerzeit galt Pedasa als sehr wichtige kleine Stadt, die von Mauern und Türmen umgeben war. Das religiöse Zentrum von Pedasa, der Athenatempel, lag etwas außerhalb der eigentlichen Stadt. Pedasa war außerdem umgeben von Grabstätten – dort begraben zu sein, galt als besondere Ehre. 

6. Strand von Bitez

Entspannung pur mitten in der Natur heißt es am Bitez Beach. Statt quierligen Familien und vollen Sonnenliegen findest du dort vor allem eines: Ruhe. Denn obwohl der Strand im gleichnamigen Ort nur sechs Kilometer westlich vom Stadtzentrum Bodrums liegt, bleibt er bislang vom Massentourismus verschont. Einige Hotels, Restaurants und Bars laden stattdessen zum entspannten Sonnen und Speisen ein. 

Der Bitez Beach in Bodrum ist umgeben von Mandarinenhainen und damit ein super Ausgangspunkt für Naturliebhaber.

Wer das alles nicht braucht, kann sich stattdessen mit dem eigenen Strandttuch in dem freien Abschnitt des Strandes niederlassen. Bekanntheit hat der Bitez Beach international trotzdem erlangt, und zwar als Windsurferparadies. Daher eignet sich dieser Strand besonders für Reisende, die sich für den Wassersport interessieren oder einfach mal in Ruhe entspannen wollen. Naturliebhaber finden außerdem einige Schattenplätze in den angrenzenden Mandarinenhainen.