In einem mobilen Tiny House fällt dir bestimmt nicht so schnell die Decke auf den Kopf. Schließlich sind die kleinen Häuser grundsätzlich auch zum Reisen geeignet und lassen sich dank ihres geringen Gewichts an wechselnde Stellplätze transportieren. Du möchtest, dass dein Trip mit dem Tiny House großartig wird? Dann lies hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

1. Was sind die Vorteile vom Reisen mit dem mobilen Tiny House?

Wer Flexibilität beim Reisen großschreibt, fährt mit einem Minihaus richtig. Ein mobiles Tiny House ermöglicht dir, von Ort zu Ort zu wechseln, wann, wo und wie du willst. Damit hat diese Urlaubsform auf den ersten Blick viel mit Camping gemeinsam. Doch wenn du nicht so gern deine Zelte irgendwo aufschlägst und dir selbst ein Wohnwagen nicht komfortabel genug erscheint, ist im Tiny House das Zu-Hause-Feeling inklusive. Weiterer Pluspunkt: Du sparst dir das Kofferpacken – und hast trotzdem alles an Bord, was du brauchst. 

So viele Annehmlichkeiten haben selbstverständlich ihren Preis. 40.000 bis 80.000 Euro zahlt gewiss nicht jeder für die Anschaffung eines mobilen Tiny Houses locker aus der Urlaubskasse.

Aktuelle Deals

Mit einem mobilen Tiny House fühlst du dich auch im Urlaub wie zu Hause.

 

2. Welches Tiny House eignet sich am besten für den Urlaub?

Vom robusten Bauwagen über die muckelige Holzhütte bis zum minimalistischen Kubus: Die Haus-Auswahl ist riesig! Möchtest du mit einem mobilen Tiny House auch verreisen, solltest du darauf achten, dass es Räder hat – andernfalls müsste für jeden Ortswechsel ein Tieflader anrücken. Ein Tiny House mit fahrbarem Untersatz wird direkt auf einen Trailer gebaut und lässt sich über die Anhängerkupplung mit dem Auto verbinden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Im Straßenverkehr gelten in Deutschland die gleichen Regeln wie für Wohnwagen: Dein Minihaus benötigt eine gültige Zulassung von TÜV oder Dekra sowie eine Haftpflichtversicherung und darf das Maximalgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Sitzt du beim Umzug am Steuer, solltest du außerdem einen Führerschein der Klasse BE („Anhängerführerschein“) in der Tasche haben.

Abgefahren! Der lettische Designer Aigars Lauzis hat eine Mischung aus Tiny House, Fahrrad und Boot gebaut.

3. Wo darf ich das Tiny House abstellen?

Home is where you park it? Von wegen! Die Standortfrage spielt beim Tiny House eine große Rolle. Laut Informationen des Tiny House Verbands Deutschland lassen sich Campingplätze auf Tiny Houses mit bis zu 50 Quadratmetern Wohnfläche und drei (in Ausnahmefällen vier) Meter Höhe ein.

Bist du gerade nicht auf Achse, hast zwei Möglichkeiten: Entweder parkst du dein Tiny House wie einen Wohnwagen auf einem Stellplatz auf (d)einem Privatgrundstück oder du stellst es in einem sogenannten „Sondergebiet, das der Erholung dient“ ab, das extra für den Bau von Ferien- oder Wochenendhäusern gedacht ist.

Aber aufgepasst: Dauerhaft darfst du dich dort nicht niederlassen. Und auch generell benötigst du in Deutschland ein geeignetes Grundstück und eine Baugenehmigung, wenn dein Tiny House doch irgendwann zur Dauerlösung werden soll.

Alles im grünen Bereich: Auf einem Campingplatz kannst du dein Tiny House abstellen, urlauben und irgendwann ganz entspannt weiterreisen.

4. Wie finde ich heraus, welches mobile Tiny House zu mir passt?

Dich reizt das Reisen mit einem eigenen mobilen Tiny House, doch du weißt nicht, welches das richtige für dich ist? Verständlich – schließlich gibt es sooooo viele Möglichkeiten! Und durch den anhaltenden Minihaus-Hype wird die Qual der Wahl nur noch verstärkt: Mehr als 60 Hersteller bedienen mittlerweile den deutschen Markt und entwickeln immer neue Modelle.

Einige von ihnen lassen potenzielle Kunden auch Probe wohnen und ermöglichen ihnen so ganz genaue Einblicke. Auch ein Messe-Besuch beim„New Housing – Tiny House Festival" könnte für dich interessant sein. Ausbau-Tipps und Stauraum-Tricks aus erster Hand bekommst du von Tiny-House-Besitzern im entsprechenden Internetforum oder in den sozialen Netzwerken.