Griechenlands Region bestechen mit kontrastreichen Landschaften und einem jahrtausendealten kulturellen Erbe. Das Land hat von Hochgebirgslagen über fruchtbare Ebenen und spektakuläre Canyons bis hin zu Traumstränden auf den Inseln und dem Festland eine Fülle an Attraktionen zu bieten.

Die 13 Regionen Griechenlands

Attika | Epirus | Ionische Inseln | Kreta | Mittelgriechenland | Nördliche Ägäis | Südliche ÄgäisOstmakedonien und Thrakien | Peleponnes | Thessalien | Westgriechenland | Westmakedonien | Zentralmakedonien

Im Herzen der Region Attika: Athen

Im Süden Griechenlands liegt die bevölkerungsreichste Region des Landes: In Attika leben rund 3,8 Millionen Menschen. Das Herz der Region ist ganz klar Athen. Die trubelige Metropole ist die Hauptstadt und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Griechenlands. Vor der Stadt liegt mit Piräus der größte griechische Seehafen und die ideale Verbindung, um von hier zu den unzähligen griechischen Inseln in See zu stechen. Attika grenzt im Norden an Zentralgriechenland und im Süden an den Saronischen Golf.

5 Highlights in Attika:

  • Athen und die Athener Altstadt mit den Stadtvierteln Plaka, Anafiotika und Psirri
  • Kap Sounion und die Ruine des antiken Marmortempels des Meeresgottes Poseidon
  • Marathon im Nordosten, wo die Grundlage des modernen Marathonlaufs entstand
  • Der Vouliagmenis-See, dessen Wasser eine heilende Wirkung haben soll
  • Der Saronische Golf und die Inseln Ägina, Poros und Hydra

„Griechische Karibik“: Epirus

Eine der ursprünglichsten Regionen Griechenlands befindet sich ganz im Nordwesten. Der Epirus grenzt an das Ionische Meer und an Albanien, zu dem auch der nördliche Teil des antiken Epirus gehört. Wenn du hierherkommst, entdeckst du nicht nur die malerische Küstenlinie, auch „griechische Karibik“ genannt, sondern auch gebirgiges Terrain mit jeder Menge Natur. Hauptstadt des Epirus ist der quirlige Ort Ioannina.

Parga Kleinstadt Parga liegt mit rund 2500 Einwohnern an der griechischen Westküste am Ionischen Meer.

Aktuelle Deals

5 Highlights in Epirus:

  • Der Ambrakische Golf, der nur durch einen Kanal bei Preveza mit dem Ionischen Meer verbunden ist und wie ein riesiger See wirkt
  • Die Städte Arta und Preveza und die Brücke von Arta, die älteste Bogenbrücke Griechenlands
  • Der Pamvotida-See und die Ioannina-Insel, auf der gerade mal 100 Menschen leben
  • Zagorochoria und die Zagoria-Dörfer, das sind Steindörfer aus osmanischer Zeit
  • Die griechische Karibik mit den Orten Syvota und Parga

Das Highlight Mittelgriechenlands: das Orakel von Delphi

Wie der Name es schon verrät, liegt die Region Mittelgriechenland genau im Zentrum des Landes. Wirtschaftlich gesehen ist sie die wohlhabendste Region in Griechenland. Das Herz von Mittelgriechenland sind die Orte Lamia und Delphi, aber auch die zweitgrößte griechische Insel Euböa und die Insel Skyros gehören zu Mittelgriechenland.

Tholos in den Tempelanlagen von Delphi in Griechenland.

5 Highlights in Mittelgriechenland:

  • Das Orakel von Delphi, wo einst Könige und Herrscher Antworten auf wichtige Fragen ihrer Kriegsstrategien suchten
  • Galaxidi, ein Küstenstädtchen im Süden
  • Das Bergdorf Αrahova im Parnass-Gebirge
  • Die Inseln Skyros und Euböa
  • Das Felsenkloster Proussos bei Karpenisi

Vielfältigste Region Griechenlands: Thessalien

Oberhalb von Mittelgriechenland liegt die Region Thessalien, die im Westen an den Thermaischen Golf grenzt. Die Inselgruppe der nördlichen Sporaden gehört ebenfalls zur Region. Hauptstadt ist Larisa mit 160.000 Einwohnern. Thessalien ist enorm vielseitig: Urlauber finden imposante Berge und tiefe Schluchten genauso wie grüne Täler, Strände und Seenlandschaften.

5 Highlights in Thessalien:

  • Die gigantischen Meteora-Klöster bei Kalambaka
  • Das Olymp-Gebirge mit dem 2918 Meter hohen Sitz der Götter
  • Die Halbinsel Pilion und das gleichnamige Gebirge
  • Das Bilderbuch-Dorf Makrinitsa bei Volos
  • Die touristisch kaum erschlossenen Inseln der nördlichen Sporaden: Skiathos, Skopelos und Alonissos

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Insellandschaft: Nördliche Ägäis

Um Inseln dreht sich alles in der Region der Nördlichen Ägäis. Entlang der türkischen Westküste erstrecken sich die Inseln über eine Länge von rund 300 Kilometern von Nord nach Süd. Mit Lesbos, Chios, Samos und Limnos gehören vier der zehn größten griechischen Inseln zur Nördlichen Ägäis. Hauptstadt der Region ist Mytilini auf Lesbos.

Limnos ist eine griechische Insel in der Nord-Ägäis.

5 Highlights in der Nördlichen Ägäis:

  • Die Inseln Limnos und Chios mit je knapp 100 unberührten Stränden
  • Die Insel Samothraki, auf der durch Wasserfälle natürliche Pools, sogenannte Vathres, entstanden sind
  • Die Insel Samos und das alte Stadtviertel Vathy
  • Die Insel Lesbos und ihr versteinerter Wald
  • Die 5000 Jahre alte Insel Limnos und die Burg, die auf einem steilen Kap thront

Südliche Ägäis – eines der beliebtesten Reiseziele Griechenlands

Die Region der Südlichen Ägäis umfasst die beiden Inselgruppen Dodekanes und Kykladen zwischen dem Myrtoischen Meer westlich und der türkischen Südwestküste im Osten. Verwaltungssitz ist die Stadt Ermoupoli auf der Insel Syros. Die bekanntesten Inseln sind Mykonos, Santorini, Rhodos und Kos, die die Region zu beliebten Reisezielen in Griechenland machen.

Die griechische Insel Nisyros gehört zu mehreren unbewohnten kleinen Inseln in der Region Südliche Ägäis.

5 Highlights in der Südlichen Ägäis:

  • Die Insel Kos, die als Heimat des Hippokrates gilt
  • Die Insel Nisyros mit ihrem Vulkan
  • Die Insel Patmos mit ihrer Höhle, in der die Offenbarung des Johannes stattgefunden haben soll
  • Die Instagram-Inseln Mykonos und Santorini
  • Die Insel Paros und ihre malerischen Bergdörfer

Unentdeckte Seite Griechenlands: Ostmakedonien und Thrakien

Ganz im Norden Griechenlands liegt die Region Ostmakedonien und Thrakien, die aus dem griechischen Gebiet Thrakien und dem östlichen Teil von Makedonien besteht. Die Region grenzt im Norden an Bulgarien und im Westen an die Türkei. Hauptstadt ist der Ort Komotini. Wer eine unentdeckte Seite Griechenlands entdecken möchte, ist hier genau richtig: Ostmakedonien und Thrakien sind enorm vielfältig, aber kaum touristisch bekannt.

5 Highlights in Ostmakedonien und Thrakien:

  • Die Inseln Thassos und Samothraki
  • Die Nationalparks Dadia-Lefkimi-Souflion, Rhodopen und Nestos
  • Die Hafenstadt Kavala
  • Die Tropfsteinhöhlen der Region Drama
  • Die Pomakochoria-Dörfer der griechisch-türkischen Pomaken

Äußerster Zipfel im Mittelmeer: Peloponnes

Im Süden von Griechenland liegt Peloponnes, eine Halbinsel, die durch den künstlichen Kanal mit dem Festland verbunden ist. Somit ist die Peloponnes der südlichste Teil der Balkanhalbinsel und das am weitesten ins Mittelmeer hineinragende Gebiet. Im Osten wird die Halbinsel von der Ägäis und im Westen vom Ionischen Meer begrenzt. Neben unzähligen Stränden gibt es in Peloponnes auch viele archäologische Stätten und jede Menge Natur.

Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlands.

5 Highlights in Peloponnes:

  • Das Unesco-Weltkulturerbe Mykene, die ehemalige Heimat von König Agamemnon
  • Die wunderschöne Küstenstadt Nafplio (und ehemalige Hauptstadt Griechenlands, bevor Athen Großstadt wurde)
  • Die archäologische Stätte Olympia
  • Die Halbinsel Mani und ihre vielen wunderschönen Wanderwege
  • Der südlichste Punkt der Peloponnes: Kap Tenaro

Westgriechenland mit dem antiken Olympia

Die Lage der Region Westgriechenland ist durchaus spannend: Ein Teil liegt an der Südwestküste des griechischen Festlands vor den Ionischen Inseln um die Mündung des Flusses Acheloos, der andere Teil bildet die Nordwestecke der Halbinsel Peloponnes. Seit 2004 sind beide Gebiete durch die Rio-Andirrio-Brücke miteinander verbunden. Vor der Küste Westgriechenlands liegen die Ionischen Inseln. Hauptstadt der Region ist Patras.

5 Highlights in Westgriechenland:

  • Das antike Olympia
  • Die Lagunenstadt Messolonghi
  • Der größte natürliche See Griechenlands, der Trichonida-See
  • Die Nafpaktia-Berge mit ihren schönen Dörfern
  • Die trubelige Universitätsstadt Patras und die Rio-Andirrio-Brücke

Reisen ohne großen Tourismus: Das geht in Westmakedonien hervorragend.

Westmakedonien – Bergdörfer und Nationalparks

Im Norden von Griechenland, an der Grenze zu Albanien und Nordmakedonien, liegt die Region Westmakedonien mit der Hauptstadt Kozani. Der Tourismus tröpfelt hier eher langsam, da die Region lange als wirtschaftlich schwächste Region Griechenlands galt. Wer hierher reist, entdeckt wenige Touristen, aber dafür einen echten Geheimtipp – voller Geschichten, Naturwunder und griechischer Ursprünglichkeit.

5 Highlights in Westmakedonien:

  • Die Bergdörfer Mesolouri, Dotsiko und Spilaio
  • Die idyllischen Weingüter in Westmakedonien
  • Der Aliakmonas, der längste Fluss Griechenlands
  • Der Prespa-Nationalpark und der Prespa-See
  • Die Stadt Kastoria und die Drachenhöhle

Region Zentralmakedonien mit Thessaloniki

Die Region Zentralmakedonien befindet sich im Norden von Griechenland und ist die größte der 13 Verwaltungszonen Griechenlands. Im Norden grenzt Zentralmakedonien an Bulgarien und Nordmakedonien, im Westen an die Region Westmakedonien, im Südwesten an die Region Thessalien und im Osten an die Region Ostmakedonien und Thrakien. Die Südgrenze ist die Küste des Ägäischen Meeres. Hauptstadt ist das bunte Thessaloniki. Touristisches Highlight ist die Halbinsel Chalkidiki, deren charakteristische drei Finger Kassandra, Sithonia und Athos heißen.

An der Uferpromenade Thessalonikis hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

5 Highlights in Zentralmakedonien:

  • Die Metropole Thessaloniki
  • Die Olympische Riviera, der Küstenabschnitt zwischen Thessaloniki und dem Mount Kissavos
  • Die über 1000 Jahre alte Mönchsrepublik Athos
  • Das Unesco-Weltkulturerbe Vergina und Aigai
  • Die Wasserfälle von Edessa

Paradiesische Ionische Inseln

Die Ionischen Inseln im Westen von Griechenland erstrecken sich von Albanien im Norden bis Peloponnes im Süden und stellen eine eigene Region dar. Die Inselgruppe im Ionischen Meer besteht aus den Hauptinseln (von Nord nach Süd) Korfu, Paxos, Lefkada, Ithaka, Kefalonia und Zakynthos.

5 Highlights auf den Ionischen Inseln:

  • Die Liebesklippen am Porto Katsiki auf der Insel Lefkada
  • Die Insel Kefalonia mit tiefen Unterwassergrotten, unterirdischen Seen und spektakulären Gebirgskämmen
  • Die Insel Ithaka, die als die Heimat des Odysseus gilt
  • Die Insel Zakynthos mit dem venezianischen Kastell und der Schmugglerbucht Navagio
  • Korfu und Korfu-Stadt, auch Kerkyra genannt

Auf der griechischen Insel Lefkada bieten Strände wie Porto Katsiki und Egremni steile Klippen und türkisfarbenes Wasser.

Griechische Insel Kreta

Kreta ist die größte griechische Insel und die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen. Weil Kreta so groß ist, stellt die Insel ihre eigene Verwaltungsregion in Griechenland. Rund 8261 Quadratkilometer Fläche machen Kreta (nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika) zur fünftgrößten Insel im Mittelmeer. Die Hauptstadt Heraklion ist mit 170.000 Einwohnern zudem die viertgrößte Stadt des ganzen Landes. Kreta liegt knapp 100 Kilometer südlich des griechischen Festlands, die Entfernung bis Afrika beträgt 294 Kilometer.

5 Highlights auf Kreta:

  • Das Hippie-Dorf Matala
  • Der Palast von Knossos
  • Das Nationalheiligtum der Kreter: das Moni-Arkadi-Kloster
  • Die Insel Elafonisi, die gerade mal 1,3 Kilometer lang und 400 Meter breit ist
  • Die weißen Berge und Bergdörfer von Lefka Ori