Weiß glitzert es auf dem Boden, den Bäumen und den Dächern: Derzeit verwandelt Schnee viele Regionen Deutschlands in eine wunderschöne Winterlandschaft. Rodeln gehen und einen Schneemann bauen – das kommt vielen Ausflüglern als Erstes in den Sinn. Du suchst nach Abwechslung? Dann mach doch mal ein Picknick im Schnee.

Denn nicht nur im Sommer ist das Speisen im Freien ein leckeres Erlebnis, lediglich die Ausstattung ist eine andere. Wir verraten dir, was du alles für ein Schneepicknick mit der Familie benötigst, welche Alternativen es zum Schneemannbauen gibt und worauf du sonst noch achten solltest.

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Dieses Essen eignet sich fürs Picknick im Schnee

Während im Sommer eher kaltes Essen in den Picknickkorb kommt, sind es im Winter warme Speisen und einige kalte Häppchen. Zum Aufwärmen nach dem Schlittenfahren bieten sich Kakao, Tee, Kaffee, Punsch oder eine leckere Suppe an. Kartoffel-, Lauch- oder Linsensuppe kannst du einfach in eine Thermoskanne einfüllen, Pizzastangen peppen die Suppe auf.

Mit Thermoschüsseln kannst du im kalten Winter auch Würstchen warm halten, um nach einer Wanderung durch den Schnee einen Hotdog zu genießen. Brötchen, Soßen und Beilagen wie Zwiebeln und saure Gurken sind in normalen Frischhaltedosen bestens aufgehoben. Wer es lieber edel mag, packt sich Champagner, pikantes Brot, Kaviar, Lachsschnitten oder Sandwiches mit Thunfischcreme ein.

Suppen und heiße Getränke wärmen dich bei deinem Picknick im Schnee auf.

Außerdem darf eine süße Stärkung nicht fehlen: Waffeln, Quarktaschen, Nussecken, Apfelstrudel oder einfach leckere Kekse beispielsweise. Servieren kannst du die Köstlichkeiten auf einem Papp-, mehrfach verwendbaren Kunststoff- oder Bambusteller.

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Dieses Equipment solltest du für dein Schneepicknick einpacken

Neben dem Essen ist deine Ausstattung bei einem Picknick im Schnee äußerst wichtig. Wer eine Isoliertasche hat, ist ganz weit vorne – denn so bleiben heiße Getränke und Essen länger warm als in einem normalen Rucksack.

Warme, wasserfeste Kleidung ist natürlich das A und O. Ein Skianzug wäre optimal. Wer keinen hat, der kann auf das Zwiebelprinzip setzen. Das heißt, du ziehst mehrere Kleiderschichten von unterschiedlicher Dicke und Material übereinander an, um dich so warm zu halten. Eine kuschlige Fleecedecke sorgt für zusätzliche Wärme – ebenso wie eine Wärmeflasche und Handwärmer.

Wie im Sommer, so kannst du auch im Winter eine wasserfeste Decke auf den Boden legen. Alternativ ist ein Schlitten nicht nur super zum Rodeln, sondern dient auch praktischerweise als Sitzbank. Mit einem Schafsfell obendrauf sitzt du besonders weich. Das Bauen eines Schneemanns oder eines Iglus machen Schaufeln leichter. Nimm also mindestens eine Schippe mit, um dir den Bauvorgang zu erleichtern.

Spaß im Schnee – Alternativen zum Schneemannbauen

Schneeengel machen, einen Schneemann bauen, rodeln und eine Schneeballschlacht – das sind die klassischen Aktivitäten bei einem Ausflug in den Schnee. Wie wäre es aber statt eines Schneemanns, wenn du dir und deiner Familie schöne Schneemöbel baust oder Schneemonster als Alternative? Richtige Kunstwerke und Graffiti kannst du außerdem mit Wasser und Lebensmittelfarbe zaubern. Dafür brauchst du zusätzlich nur noch eine Sprühflasche – und los geht’s.

Abenteuerlustige können zudem auf Fußspurensuche gehen und die Fährte eines Hasen, Rehs oder anderer heimischer Tieren aufnehmen. Auch eine Runde Schneegolf sorgt für Abwechslung. Als Löcher dienen kleine Dosen oder Becher, die im Schnee vergraben werden. Wer keinen Golfschläger hat, kann auch durch werfen versuchen, das Loch zu treffen.

Einen Schneemann bauen macht Spaß. Aber es gibt auch viele Alternativen.

Finde den richtigen Ort für das Winterpicknick

Weit reisen musst du für ein Picknick im Schnee nicht. Such dir in einem nahe gelegenen Waldgebiet, an einem See oder auf einer Wiese in der Nähe deines Wohnorts ein schönes Plätzchen, an dem du dich ausbreiten kannst. Auch deinen eigenen Garten kannst du alternativ nutzen. Denn nichts verdirbt die Stimmung mehr als eine Autofahrt in ein Wintersportgebiet, wo du dann stundenlang im Stau stehst und dir dann zwischen Hunderten Ausflüglern einen Platz suchen musst. Das gilt auch unabhängig von der Corona-Pademie. Außerdem ist das Equipment etwas umfangreicher – so musst du es nicht so weit tragen.

Suche dir einen Ort in deiner Nähe für dein Picknick. Einen See oder eine Wiese beispielsweise.

Wenn du also einen passenden Ort ausgemacht hast, dann kann dein Schneepicknick beginnen. Aber wähle den Ort sorgsam – immerhin kann ein Ausflug im Schnee durch abstürzende Äste und herabfallende Schnee- oder Eisbrocken gefährlich sein. Daher solltest du zusätzlich auf Warnungen der lokalen Behörden achten und lieber nicht direkt unter einem Baum deinen Picknickplatz aufbauen.