Griechenland hat sie alle: endlos scheinende Sandstrände und kleine Buchten, Küsten mit steilen Felsen, Traumorte mit feinem weißen Sand und mit schwarzem Vulkansand. Wir stellen dir die schönsten Strände auf den griechischen Inseln und dem Festland vor – und dann hast du die Qual der Wahl: An welchen willst du dich in deinem nächsten Urlaub legen?

Karte: Griechenlands schönste Strände

1. Sarakiniko Beach auf Milos – Drehort Traumstrand

Weißes Vulkangestein, hohe Felsen und strahlendes Wasser in Blau- und Türkistönen: Der Sarakiniko Beach auf der Insel Milos ist ein absoluter Traumstrand und wurde schon mehrfach als Drehort für Musikvideos oder Bollywood-Filme genutzt.

Das liegt an der Kulisse: Zwischen den hohen Felskegeln und -höhlen befindet sich eine Lagune mit einem kleinen Strand, von dem aus du ins offene Meer schwimmen kannst.

Der Sarakiniko Beach auf der Insel Milos ist bekannt für seine Lagunen zwischen dem weißen Vulkangestein.

2. Kleftiko Beach auf Milos – sonnen zwischen Piratenhöhlen

Die Insel Milos ist generell ein echter Tipp in Sachen einsamer Strände. Da das Eiland vulkanischen Ursprungs ist, gibt es mehr als 70 Strände mit einer magischen Kulisse.

Einer wurde unlängst vom Reiseportal Tripadvisor unter die Top Ten der schönsten Strände der Welt im Jahr 2020 gewählt: der Kleftiko Beach mit seinem smaragdgrünen Wasser, weißen Felsformationen und versteckten Piratenhöhlen.

An der Küste Griechenlands: Ein kleines Boot hat gerade vom Kleftiko Beach abgelegt.

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3. Kolymbithres Beach auf Paros

In einer malerischen Bucht befindet sich der schönste Strand auf der Insel Paros: Der Kolymbithres Beach verfügt über einen besonders feinen und weichen Sand. Der Strand führt langsam und flach abfallend in das kristallklare Meer, was die Bucht zum perfekten Ort zum Schnorcheln, aber auch für den Ausflug von Familien mit kleineren Kindern macht.

Der Kolymbithres-Strand von Paros beeindruckt mit kristallklarem Wasser.

4. Lalaria Beach auf Skiathos mit geheimnisvoller Legende

Wer es im Urlaub ruhig mag, ist in der Region Thessalien genau richtig, besser gesagt auf den touristisch wenig erschlossenen Inseln der Nördliche Sporaden: Skiathos, Skopelos und Alonissos. Der schönste Strand befindet sich auf Skiathos.

Lalaria Beach wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Das liegt an dem leuchtenden Blau des Wassers, das von riesigen Felsen umgeben ist. Diese bilden eine Art natürliche Brücke zwischen Land und Meer. Das Loch in der Mitte wird „Tripia Petra“ genannt. Einer Legende nach gewinnt jeder, der das Loch zweimal durchschwimmt, seine Jugend zurück.

Ein einsames Paradies: Skiathos’ leerer Strand auf der Halbinsel Kalamaki.

5. Super Paradise Beach auf Mykonos – glasklares Wasser

Keine Liste über Bilderbuchstrände ohne die Insel Mykonos: Klar ist, dass diese Insel immer gut besucht ist, aber eben auch, dass einige der schönsten Strände genau hier zu finden sind. Die Nummer eins ist der Super Paradise Beach mit seinem kristallklaren Wasser und dem Ausblick auf die weiße Architektur von Mykonos.

Wenn du allerdings entspannt chillen möchtest, bist du hier falsch: Der Super Paradise Beach ist einer der luxuriösesten Strände der Ägäis, und es geht hier um Insta-Stylings und das Motto „sehen und gesehen werden“.

Instagram-Hotspot: Am Super Paradise Beach in Mykonos heißt das Motto „sehen und gesehen werden“.

6. Navagio Beach auf Zakynthos – der beliebteste Fotospot

Einer der meistfotografierten Strände Griechenlands befindet sich auf der Insel Zakynthos. Weil hier einst ein Schiff auf Grund lief, dessen Wrack noch immer am Strand liegt, pilgern Touristen zum Navagio Beach.

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Mitten in einer paradiesischen Bucht mit weißem Sand, türkisfarbenem Meer und weißen Klippen liegen die Überbleibsel des alten Schiffswracks. Obendrein gibt es eine Aussichtsplattform auf den Felsen, von der du einen gigantischen Blick über das Ionische Meer hast.

Weißer Sandstrand und glasklares Wasser: Das kann man am Navagio Beach auf der Insel Zakynthos genießen.

7. Mirtos Beach auf Kefalonia – Lust auf einen einsamen Strand? 

Die Insel Kefalonia gehört (noch) zu den weniger bekannten Inseln Griechenlands. Deshalb hast du gute Chancen, einsame Strände aufzuspüren. Einer der schönsten ist der Mirtos Beach, der von den Einheimischen als „Stück des Himmels“ bezeichnet wird.

Die unter Naturschutz stehende Bucht wird vor allem von Urlaubern besucht, die Ruhe suchen, oder von Tauchern, die die Unterwasserhöhlen erforschen wollen.

Die Mirtos-Bucht steht unter Naturschutz – hier findest du bestimmt ein einsames Fleckchen am Strand.

8. Romantik pur am Canal d’Amour Beach auf Korfu

Schon der Name klingt wie ein romantisches Versprechen: Der Canal d’Amour Beach, der „Tunnel der Liebe“, ist das erklärte Lieblingsziel von Paaren bei einem Urlaub auf Korfu.

Denn hier gibt es nicht nur eine Bucht inmitten weißer Felsformationen, sondern auch einen durch die Kraft des Meeres entstandenen Felstunnel durch Sandstein und eine Legende passend zur Kulisse: Nach dieser muss man durch den Kanal schwimmen – und trifft dann am anderen Ende auf die Liebe seines Lebens.

„Tunnel der Liebe“ ist die deutsche Übersetzung für den Canal d’Amour bei Sidari auf Korfu.

9. Porto Katsiki Beach auf Lefkada – einer der schönsten Strände des Mittelmeers 

Im Westen Griechenlands liegt mit Lefkada eine weitere Insel, die von Touristenmassen weitgehend verschont wurde. Einen der schönsten Strände finden Touristen unter der weißen Kreideküste am Strand von Porto Katsiki. Hinunter geht es über 100 Stufen, die in die Felswand geschlagen wurden. Der Strand wurde mehrfach unter die zehn besten Strände des Mittelmeerraums gewählt!

Frei von Touristenmassen: der Strand von Porto Katsiki auf der Insel Lefkas in Griechenland.

10. Balos Beach auf Kreta – Strand aus zermalenen Muscheln

Kreta hat als größte Insel Griechenlands natürlich eine Vielzahl an Stränden zu bieten, als schönster gilt aber der Balos Beach im Westen von Kreta nahe Kissamos. Das Highlight ist der Sand: Aufgrund feiner, zermahlener Muscheln schimmert er leicht rosa, und du hast einen atemberaubenden Ausblick auf die Insel Gramvousa und die venezianische Burg.

Rosa Schimmern: das Sand-Highlight am Balos Bay Beach auf Kreta.

11. Paradisos auf Thassos – tropisches Paradies

Auf der Insel Thassos in der Nordägäis – der nördlichsten Insel Griechenlands – finden Urlauber ein echtes Schmuckstück der griechischen Küstenlinie. Der tropische Strand Paradisos (Paradies) befindet sich zu Füßen der grünen Hügel der nordöstlichen Insel Thassos und ist etwa 26 Kilometer von der Hauptstadt von Thassos entfernt.

Der weiße Sand und das türkisfarbene Meer mit dem seichten Wasser prägen eine Landschaft von natürlicher Schönheit, die über einen Wanderpfad vom Dorf Kinira durch den Wald erreichbar ist.

Am Paradisos-Strand auf der griechischen Insel Thassos können wunderschöne Sonnenaufgänge beobachtet werden.

12. Voidokilia Beach auf dem Peloponnes – die „Ochsenbauchbucht“

Auf der Halbinsel im Süden des griechischen Festlands befindet sich der Voidokilia-Strand in der Bucht Navarino, der ein Beweis dafür ist, dass es auch entlang der Festlandküste jede Menge Traumstrände gibt. Der Voidokilia Beach wurde bekannt durch die „New York Times“, die ihn zu einem der zehn schönsten Strände weltweit kürte.

Die Bucht wurde von Menschenhand in Form eines Halbkreises geschaffen und trägt den Spitznamen „Ochsenbauchbucht“, denn der kreisrunde Strand ist von einer grasbewachsenen Dünenlandschaft mit kleinen Hügeln umgeben.

Von Menschen per Hand angelegt: die typische Halbkreisform des Voidokilia-Strands in der Peloponnes-Region.

13. Spathies Beach auf Chalkidiki – die berühmten drei Landzungen

Eines der bekanntesten Urlaubsziele Griechenlands befindet sich an der Westküste auf der Halbinsel Chalkidiki. Diese ist berühmt für ihre drei Landzungen. Auf dem mittleren dieser drei „Finger“, auf Sithonia, liegt einer der schönsten Strände von Chalkidiki: Spathies Beach. Der Strand besteht aus zwei Teilen: einer von drei Seiten von Klippen umgebenen Lagune mit mehreren kleinen Stränden und einem großen Strand südlich davon.

An der Küstenlandschaft des Spathies-Strandes auf Chilkidiki reihen sich Kiefernbäume.

14. Bela Vraka in Syvota – die „griechische Karibik“

Epirus im Nordosten des griechischen Festlands ist nicht allzu bekannt, daher hat sich die Region ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Der Epirus grenzt an das Ionische Meer und bezaubert mit einer malerischen Küstenlinie, die als „griechische Karibik“ bezeichnet wird.

Insbesondere die Gegend von Syvota ist ein Geheimtipp. Mitten in einer grünen Landschaft gelegen, erstreckt sich die Küste von Syvota mit kleinen Buchten und dichten Meeresarmen, die an skandinavische Fjorde erinnern. Der schönste Strand ist Bela Vraka auf der kleinen Insel Mourtemeno gegenüber von Syvota – eigentlich vier kleine Strände, die mit einem Wanderpfad durch den Wald verbunden sind.

Die malerische Landschaft des Bela Vraka auf Syvota wir auch als „griechische Karibik“ bezeichnet.

15. Zrachos Beach in Epirus – perfekt für den Sonnenuntergang

Auch in Epirus gelegen, findest du im Nordosten des griechischen Festlands mit dem Vrachos Beach den schönsten Sandstrand der Region. Dieser ist vier Kilometer lang und lädt zu entspannten Spaziergängen bei Sonnenuntergang ein – inklusive vieler kleiner Restaurants und Bars entlang der Strandpromenade.

Mit zu den schönsten Stränden Griechenlands gehört der Vrachos Beach in Epirus.

16. Ammolofi in Ostmakedonien und Thrakien – malerische Kulisse

Ganz im Norden des griechischen Festlandes in der Region Ostmakedonien und Thrakien urlaubt man in einem enorm vielfältigen, aber kaum touristisch bekannten Gebiet.

Wunderschöne Natur ganz im Norden Griechenlands: Ammolofi in Ostmakedonien.

In der Nähe der ostmakedonischen Stadt Kavala liegt der schönste Strand Ostmakedoniens: Ammolofi, auch Sandhügel genannt, erstreckt sich über drei Kilometer und wird durch riesige Felsen in drei kleinere Strände mit Sandhügeln unterteilt. Wegen der malerischen Kulisse wurden hier viele Werbespots gedreht.

17. Ergemni Beach auf Lefkada

Der Egremni Beach auf der Insel Lefkada zählt definitiv zu den schönsten Stränden Griechenlands, auch der Weg dorthin war atemberaubend: Insgesamt 347 Treppenstufen mussten vom Parkplatz zum Strand, der unter hohen weißen Felsklippen liegt, bewältigt werden. Hierher kamen vor allem Urlauber, die den Sonnenuntergang sehen wollen: Durch die besondere Lage schimmern die Felsklippen in Orange.

Blaues Meer und weißer Strand in Egremni, Lefkada

Doch am 17. November 2015 traf ein Erdbeben der Stärke 6,5 die Insel Lefkada im Süden, alle Stufen stürzten zusammen mit einem großen Teil der Straße ein. Der Zugang soll jedoch bald wieder für Fußgänger geöffnet werden, solange können Touristen per Boot hingelangen.