Verschiedene Virus-Mutationen haben weltweit für erneut steigende Infektionszahlen gesorgt – einige Länder sind besonders betroffen, zum Beispiel Südafrika, Großbritannien und Portugal. Auch in Deutschland wurden bereits einige Infektionen mit den neuen Varianten nachgewiesen. Um das Infektionsgeschehen weiter kontrollieren zu können, wurde Ende Januar eine Einreisesperre für Menschen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten erlassen. Diese Einschränkungen werden nun wohl um zwei Wochen verlängert, das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn im „Spiegel“ an.

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Beförderungsverbot für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten

Damit würde ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen bis mindestens Anfang März gelten. Fluglinien ist es beispielsweise verboten, Passagiere aus den Risikogebieten nach Deutschland zu fliegen. Ausnahmen gelten aktuell nur für deutsche Staatsbürger, Personen mit Aufenthaltsrecht und Transitpassagiere, die in Deutschland nur umsteigen. 

Vor allem die Einreiseverbote aus Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol sorgen für viel Aufsehen und Kritik. Deutschland hatte am Wochenende strenge Grenzkontrollen zu den beiden Nachbarländern angeordnet. Denn lediglich Menschen in systemrelevanten Berufen dürfen unter strikten Bedingungen weiterhin zwischen den Ländern pendeln.

Diese Länder gelten aktuell als Virusvarianten-Gebiete:

  • Botsuana (Virusvarianten-Gebiet seit 7. Februar 2021
  • Brasilien (Virusvarianten-Gebiet seit 19. Januar 2021
  • Eswatini (Virusvarianten-Gebiet seit 31. Januar 2021
  • Irland (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021
  • Lesotho (Virusvarianten-Gebiet seit 31. Januar 2021
  • Malawi (Virusvarianten-Gebiet seit 7. Februar 2021
  • Mosambik (Virusvarianten-Gebiet seit 7. Februar 2021
  • Österreich – das Bundesland Tirol (Virusvarianten-Gebiet seit 14. Februar 2021). Ausgenommen sind der politische Bezirk Lienz (Osttirol), die Gemeinde Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee
  • Portugal (Virusvarianten-Gebiet seit 27. Januar 2021 inkl. aller autonomen Regionen)
  • Sambia (Virusvarianten-Gebiet seit 7. Februar 2021)
  • Simbabwe (Virusvarianten-Gebiet seit 7. Februar 2021)
  • Slowakei (Virusvarianten-Gebiet seit 14. Februar 2021)
  • Südafrika (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021)
  • Tschechien (Virusvarianten-Gebiet seit 14. Februar 2021)
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021)

Diese Länder sind auf der Risikogebiete-Liste des Robert-Koch-Institutes als Virusvarianten-Gebiete aufgeführt.