Sieben Tage lang allein auf einer einsamen Insel in den äußersten Schären vor Göteborg und jeden Tag ein paar großartige Filme auf dem Bildschirm – klingt ziemlich verlockend? Das haben sich die Veranstalter des „Göteborg Film Festivals“ auch gedacht.

Sieben Tage lang auf einer einsamen Insel – zum Filmegucken

Weil das größte Filmfestival Skandinaviens angesichts der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann, haben sich die Verantwortlichen eine kreative Aktion überlegt: Sie schicken einen Cineasten sieben Tage lang auf die einsame Leuchtturminsel Pater Noster. 

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In ganz Schweden  werden vom 29. Januar bis zum 8. Februar außerdem noch weitere Orte in ein „Isolated Cinema“ verwandelt. 

Festival-Konzept soll an Corona-Isolation erinnern

Wer am Ende aber der glückliche Filmfan auf der einsamen Insel ist, das entscheiden die Veranstalter. Es darf sich allerdings erst mal jeder für die einsame Herausforderung bewerben. Der oder die Auserwählte bekommt dann alles gestellt, was er für sieben Tage auf der einsamen Insel braucht, inklusive technischer Ausrüstung, um die rund 60 Filme genießen zu können. 

„Die Schaffung von isolierten Filmerlebnissen für Einzelpersonen an ikonischen Orten ist ein Versuch zu verarbeiten, wie die Pandemie die Beziehung der Menschen auch zum Film verändert hat. Dabei geht es auf Pater Noster um die totale Isolation, die so viele Menschen auf der ganzen Welt im vergangenen Jahr erleben mussten“, sagt Jonas Holmberg, künstlerischer Leiter des Festivals, dem Portal „Visit Sweden“ zu dem ungewöhnlichen Konzept. 

Filmfans können sich für das einsame Kino bewerben

Auf dem schwedischen Festland wird das „Göteborg Film Festival“ außerdem noch in der Scandinavium Arena und im Draken-Kino im Folketshus übertragen. Die Tickets für die einsamen Vorstellungen dort werden unter allen Interessierten verlost.