Wer während der Corona-Pandemie entgegen den Appellen der deutschen Regierung reisen will, sollte sich vorab über die aktuellen Corona-Regeln am Reiseziel und bei der Rückkehr nach Deutschland informieren. Denn Einreisebeschränkungen in von Quarantäne, Corona-Tests, Vorabanmeldungen, Reisewarnungen und Einstufungen als Risikogebiete gibt es weltweit. Über Veränderungen berichten lokale und überregionale Medien sowie das Auswärtige Amt.

39 Länder weltweit ohne Reisewarnung – aber 27 verbieten die Einreise

Seit dem 1. Oktober stellt die Bundesbehörde zudem für jedes Land eigene Hinweise zur Verfügung, die auf den Einschätzungen des Robert-Koch-Institutes beruhen – zuvor galt seit Beginn der Corona-Pandemie eine pauschale Reisewarnung. So folgt auf die Einstufung eines Landes oder einer Region als Risikogebiet seither automatisch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

Das heißt, bei der Rückkehr aus einem Corona-Risikogebiet besteht für die Urlauber in den meisten Bundesländern eine Qurantänepflicht, die erst nach dem fünften Tag mit einem negativen Corona-Test ausgesetzt werden kann. In NRW und Bayern gilt eine Corona-Testpflicht.

Derzeit gibt es nur für 39 Länder weltweit keine Reisewarnung. Allerdings wird von Reisen dorthin abgeraten, da für Urlauber unter anderem eine Qurantänepflicht oder sogar ein Einreiseverbot besteht.

Folgende Länder erlauben Touristen nicht die EinreiseAustralien, Brunei Darussalam, China, Cookinseln, Fidschi, Hongkong, Japan, Kambodscha, Kiribati, Südkorea, Laos, Macau, Malaysia, Marshallinseln, Mikronesien, Myanmar, Nauru, Neuseeland, Salomonen, Samoa, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam.

Ausnahmen gibt es oft nur für bestimmte Reisende, beispielsweise Staatsangehörige oder Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis.

Für diese 39 Länder besteht derzeit keine Reisewarnung

  • Antigua und Barbuda 
  • Australien
  • Brunei Darussalam 
  • China
  • Cookinseln
  • Dominica
  • Fidschi
  • Grenada
  • Hongkong
  • Island
  • Japan (Teilreisewarnung)
  • Kambodscha
  • Kiribati
  • Südkorea
  • Kuba
  • Laos
  • Macau
  • Malaysia
  • Marshallinseln
  • Mauritius
  • Mikronesien
  • Myanmar
  • Nauru
  • Neuseeland
  • Palau
  • Ruanda
  • Salomonen
  • Samoa
  • Singapur
  • Sri Lanka
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • Taiwan
  • Thailand
  • Tonga
  • Tuvalu
  • Uganda
  • Vanuta
  • Vietnam

Aber: Die Einstufung kann sich über Nacht ändern, sodass die Reiseplanung weiterhin genauso dynamisch erfolgen muss wie die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes. Daher sollten Urlauber regelmäßig die RKI-Liste für Risikogebiete checken. Beispielsweise galt für die Seychellen, Barbados und St. Vincent und die Grenadinen lange keine Reisewarnung, das änderte sich jedoch am 15. Januar.