Baby Beach

Der Baby Beach liegt am südlichsten Inselzipfel nahe San Nicolas, der zweitgrößten Stadt Arubas. Von der Hauptstadt Oranjestad ist er 21 Kilometer entfernt. Der Strand befindet sich in einer halbmondförmigen Lagune. Hier können Besucher etliche Meter weit ins klare Wasser waten, so flach fällt der Meeresboden ab. Darum und weil es kaum Wellen gibt, gilt Baby Beach als ideal für Familien mit kleinen Kindern, aber auch für vorsichtige Schwimmer, die beim Baden nicht so gern den Kontakt zum Untergrund verlieren.

Gute Bedingungen für Schnorchler finden sich in den Bereichen, in denen sich die Bucht zum Ozean hin öffnet – rund um die im Wasser liegenden Felsen sammelt sich die Unterwasserwelt. Markierte Bereiche müssen dort aus Sicherheitsgründen eingehalten werden.

Der Baby Beach im Süden von Aruba eignet sich besonders gut für Familien.

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Schnorchelequipment kann strandnah geliehen werden. Ebenfalls gegen Gebühr gibt es vor Ort Strandliegen und einen Windschutz zu mieten. Über die Strandzone verteilt stehen kostenlose Hütten, die Badegäste nutzen können, um zwischendrin mal aus der Sonne zu kommen.

Mangel Halto

Der Strand von Mangel Halto liegt etwa neun Kilometer südöstlich von Oranjestad auf der Westseite der Insel. Er ist wegen des nahe gelegenen intakten Korallenriffs besonders bei Schnorchlern und Tauchern beliebt. Bis zum Rand des Riffs ist das Wasser flach genug, um hinzuwaten.

Rund um das Riff dicht unterhalb der Wasserkante finden Wassersportler viele Papagaienfische, Gelbschwanzschnapper, Paletten-Doktorfische, Schwämme und Anemonen. Das Riff, das bis auf eine Tiefe von 34 Metern abfällt, wird von Kanälen durchschnitten, in denen es zu Strömungen kommen kann – hier sollten Anfänger nicht allein unterwegs sein. Taucher finden in einigen Metern Tiefe auch Oktopusse, Barrakudas und Muränen.

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Der Strand Mangel Halto ist wegen eines nahen Korallenriffs besonders bei Schnorchlern und Tauchern beliebt.

Wer weniger die Unterwasserwelt erkunden will, für den bietet Mangel Halto auch gute Bedingungen für Kajak- und Stand-up-Paddeling-Touren – ein Mangrovengürtel umgibt den Strand. Für Sonnenfans gibt es am Sandstrand ein hölzernes Sonnendeck, aber auch öffentliche Strandhütten, die Schatten spenden.

Eagle Beach

Etwa zehn Kilometer nordwestlich von Oranjestad erstreckt sich Eagle Beach, der wohl berühmteste von allen Stränden, die Aruba vorzuweisen hat. Er gilt bei vielen Reisenden nicht nur als der schönste der Insel, sondern auch der ganzen Karibik: Schneeweißer Sand vor dem türkis schimmernden Meer macht ihn zu einem regelrechten Postkartenmotiv.

Mit einer Länge von zwei Kilometern und einer Breite von etwa 200 Metern ist er darüber hinaus sehr weitläufig. Hier wachsen auch zwei der am häufigsten fotografierten, skurril gewachsenen Fofoti-Bäume, die mittlerweile zu einem Markenzeichen Arubas geworden sind.

Der Eagle Beach auf Aruba wird häufig als einer der schönsten Strände der Karibik bezeichnet.

Mehrere Hotels befinden sich in der Umgebung, einige gleich gegenüber dem Strand – diese bieten teilweise für ihre Gäste Cabanas an. An den Wochenenden finden sich oft Beach-Tennis-Fans ein, um ihre Matches auszutragen, in der Osterwoche campen dort auch zahlreiche einheimische Familien. Darüber hinaus nisten am Eagle Beach viele Meeresschildkröten.

Malmok Beach

Der Malmok-Strand liegt im gleichnamigen Wohngebiet im Norden Arubas nur etwa drei Kilometer vom California-Leuchtturm und dem vor allem bei Einheimischen beliebten Arashi Beach entfernt. Der Sandstrand von Malmok ist eher schmal, er unterbricht die Kalkstein- und die anderen Felsterrassen, die ins Meer hineinragen.

Beliebt sind der Strand und die Umgebung bei Windsurfern; hier gibt es etliche Surfschulen und Surfresidenzen. Wegen des seichten, klaren Wassers ist Malmok aber auch gut für Schwimmer geeignet. Schnorchler finden dort natürlich entstandene Riffe, Taucher sogar ein Schiffswrack: Etwa 700 Meter vor der Küste versank hier im Zweiten Weltkrieg das deutsche Handelsschiff „Antilla“ und liegt heute in einer Tiefe von etwa 18 Metern auf dem Meeresgrund.

Der Malmok Beach im Norden von Aruba lockt viele Windsurfer an. Er ist aber auch gut für Schwimmer geeignet.

Zahlreiche Segelschiffe und Katamarane ankern hier für Tauchtrips. Da Malmok Beach an der Hauptroute zum Leuchtturm liegt, können Reisende viele Einheimische und Touristen vorbeiwandern und -radeln sehen.

Dos Playa

Der Name ist Programm: Am Dos Playa finden Reisende nicht einen, sondern gleich zwei durch eine Kalkstein-Felsenzunge getrennte Sandbuchten vor. Dos Playa liegt im streng geschützten Arikok-Nationalpark und ist fußläufig erreichbar. Da das Meer auf der Ostseite Arubas rau ist und es auch zu starken Unterströmungen kommen kann, ist das Baden für unerfahrene Schwimmer nicht ratsam. Dafür ist eine der beiden Buchten einer der Surfer-Hotspots der Insel.

Dos Playa befindet sich im Arikok-Nationalpark von Aruba. Das Meer ist hier häufig sehr rau.

Der tiefer ins Land hineinreichende Strand wird von Meertraubenbäumen begrenzt, die Schatten spenden. Da sich Dos Playa im Naturschutzgebiet befindet, gibt es dort keine Gastronomie oder andere Serviceangebote; auch das Grillen und das Befahren des Strandes sind verboten. Dafür finden Reisende einen der unberührtesten Naturstrände Arubas vor. Nur zwei Kilometer südöstlich von Dos Playa liegen die Wanderdünen von Boca Prins – dort gibt es auch ein Restaurant.